AIDAsol

Nachdem ich im letzten AIDA Post ausführlich über die AIDAperla berichtet habe, folgen heute  ein paar tolle Bilder und Infos zur AIDAsol…

Einige von Euch waren ja selbst schon zu Gast an Bord dieses Schiffes und können vielleicht ihre Eindrücke mit uns teilen. Am Nachmittag sind wir von der AIDAperla auf die AIDAsol gefahren und wurden gleich sehr herzlich mit unserer persönlichen Bordkarte empfangen.
Nach dem Einchecken sind wir direkt an Bord gegangen. Dann ging es über die Shopping Meile und das Brauhaus direkt zum Theatrium. Dies ist ein Bereich an Bord, den ich persönlich sehr gut gelungen finde. Das Theatrium, welches sich über mehrere Deck erstreckt, bildet für mich den Mittelpunkt des Bordlebens bei den Schiffen dieser Klasse.

Die Seiten des Theatriums sind nach außen komplett verglast, und man hat beim Treppensteigen vom einen auf das andere Deck einen wundervollen Ausblick nach draußen. Auch die kleinen Loungeinseln laden zum Relaxen ein – inklusive tollem Blick auf die See.

Die AIDAsol ist etwas kleiner als die neuen AIDA Schiffe und strahlt eine schöne und angenehme Atmosphäre aus. Auch den Außenbereich fand ich an Bord sehr ansprechend und großzügig aufgebaut. Leider kann ich keinen Angaben machen, wie voll es sich hier bei gutem Wetter anfühlt, aber vielleicht habt Ihr da Eure Erfahrungen, die Ihr hier mit uns teilen könnt?

Der Außenbereich

Das Achterschiff finde ich auch sehr gut gelungen und ich könnte mir vorstellen, dass es wunderbar ist von dort aus das Auslaufen zu beobachten oder abends einen kühlen Drink vor dem Essen zu nehmen 🙂

Das Achterdeck

Was mir an Bord, wie auch auf der AIDAperla, sehr gut gefallen hat, ist der Wellnessbereich. Hier ist er natürlich ganz anders gestaltet als auf der AIDAperla, aber mindestens genauso schön und einladend. In der Mitte der Wellness Landschaft findet man Whirlpools und überall kleine Ruhezonen zum Relaxen.

Ein Whirlpool

Zeit zum Relaxen

Gut aufgehoben war übrigens auch unsere aktuelle Gasbloggerin Jule. Sie hat an dem Tag meiner Besichtigung auf der AIDAperla eingecheckt und teilt mit uns Ihre Erlebnisse auf dem Schiff aus der Sicht einer Passagierin. Eindrucksvoll schildert sie, wie es sich anfühlt, mit 4.000 anderen Menschen auf einem Schiff zu reisen…
Das solltet Ihr Euch nicht entgehen lassen. Hier geht’s direkt zum ersten Beitrag.

Herzliche Grüße aus der Pfalz

Euer Christian

 

 

 

19 thoughts on “AIDAsol”

  1. Hallo Christian!
    Ich kann es genauso bestätigen, wie bei Jule auf der großen Schwester und damals bei mir auf der Sol . Es verläuft sich irgendwie, alles ist perfekt durchorganisiert und wenn es doch mal voller wurde, konnte man immer wieder Ecken finden, die angenehmer waren. Auch zu den Hauptzeiten beim Essen hat man irgendwie immer einen Tisch gefunden, was auch nicht anders ist, als in einem gut besuchten Hotel an Land. Das Theater bietet zwei identische Vorstellungen, um möglichst jedem die Möglichkeit zu geben, sie zu sehen. Man sollte aber durchaus etwas eher hingehen, um einen günstigen Platz zu bekommen. Diesen konnte man belegen und die Zeit bis Beginn der Vorstellung mit einem leckeren Cocktail überbrücken. Das Theater erreicht man über die 3 Deckebenen, wie es gebaut wurde. Am besten schauen, konnte man im sogenannten 1 Rang.
    Wobei die Plätze eigentlich alle gute Sicht haben.
    Das Sonnendeck erstreckt sich über Deck 11 und 12 und ist auf zwei Ebenen. Okay, beim Seetag und gutem Wetter ist es dann schwer eine Liege zu bekommen. Stuhl aber schon, oder auch dort auf den Rängen für die Außenveranstaltungen. Auch dort ist eine Show-Bühne. Der Geheimtipp ist an solchen Tagen der Außengang von Deck 5, wo ebenfalls Liegestühle stehen und die Sonne mitunter ebenfalls gut scheint. Man kann ihn auch nicht verfehlen, da auf Deck 5 die vorgeschriebene Rettungsübung stattfindet. Das ist der Versammlungsort.
    Hinzuzufügen kann man noch das Kino mit allerdings Aufpreis, habe ich nicht besucht. Das Casino, den Spieleraum ( Klassische Gesellschaftsspiele, also ideal für Familien) in Kombination mit der Bibliothek. Im Außenbereich können Fußball und Vollyball gespielt werden, gesichert mit einem Netz . Die Disko, wo man gar nichts von mitbekommt, den KidsClub verschiedener Alterklassen mit professionellen Erziehern, einem meist sehr gut besucht und genutzten Fotostudio, die Fragen und Probleme aller Art gelöst haben und diversen Ständen, die über Ausflüge und sportlichen Aktivitäten informiert und organisiert haben. Für Sportler teils auf recht hohem Niveau. Beispiel Mountain-Bike, Golf, tauchen oder
    Wanderungen.
    Für die Ausflüge sammelt man sich an vorher vorgebenden Standorten und ging dann gemeinsam zu Bus. Das war so aufeinander abgestimmt, das man sich mit den anderen Ausflügen nicht ins Gehege kam und so keine Drängelei oder Stau entstand.
    Als besonders Event war die Bordeigene TV -Show, die oft verschiedene Themen hatte. Mal als Quiz-Show a la , wer wird Millionär oder das Interview mit dem Kapitän, nach dem Motto, was machen Sie hier denn so ? Konnte man nicht live dabei sein, dann gab es sie nochmal im Bordfernsehen als Wiederholung ( Programmpunkt).
    Also Langeweile kam nicht auf. Versteigerungen von Bildern ( damals u.a Orginale von Udo Lindenberg), Frühschoppen und Karaoke im Brauhaus ( wie gesagt 3 verschiedene Biersorten werden direkt auf der Sol gebraut und ausgeschenkt) , Offiziersshake und größere und kleinere Veranstaltungen. Die Küchenführung muss vorher gebucht werden ist mit rund 25,00 Euro nicht ganz günstig, dafür aber sehr interessant und extrem beliebt und findet nur an Seetagen statt. Die Jungs in der Küche hatten ihren heiden Spaß, als wir Touri-Gruppe mit Häubchen, Kittel und Füßlingen in die Küche geschlurft kamen und sie ein wenig den Kasper markieren konnten.
    Dieses Jahr kann ich ja den Vergleich mit der Bella machen, die ja baugleich ist. Vielleicht ja auch mal eines der anderen Schiffe !
    Liebe Grüße und Tschüss, Kerstin 🙋🏻

  2. Kabinengang- Vorteil, jedes Deck hat eine andere Türfarbe, was der Orientierung, besonders auch für Kinder, hilfreich ist!

  3. Gerade das Theatrium – der Melittapott – ist eines der Dinge, die mir auf den Schiffen nicht gefallen. In den unteren Reihen sitz man auf unbequemen Bänken ohne Lehne wie der sprichwörtliche Affe auf dem Schleifstein. Durch die Vermischung von Theater und Atrium ist dort eine stetige Unruhe, die bei Vorträgen sehr störend sind – selbst wenn man berücksichtigt, dass dort meist viel (und lautes) Spektakel geboten wird und nur selten Vorträge stattfinden.
    Auch war es nicht immer einfach, vernünftig Platz zu bekommen, aber das habe ich bei den Schiffen der Baureihe an verschiedenen Stellen so erlebt.
    An Seetagen sollte man z.B. eine Liege im SPA-Bereich reservieren, denn dort hat man seine Ruhe, es gibt für jeden Gast eine Liege und die „Reservierung per Handtuch“ morgens um 4 kann entfallen. Dies lässt sich AIDA leider sehr gut bezahlen.
    Platz im Buffetrestaurant war – je nach Fahrgebiet und Klientel – auch nicht immer genügend verfügbar.
    Für mich passen bei bei diesen Schiffen Preis und Leistung definitiv nicht mehr zusammen – ich fahre inzwischen mit anderen Companies und ziehe bei AIDA höchstens noch das Select-Programm in Betracht.
    Aber für viele, die es nicht besser kennen (oder genau so einen Trubelk lieben), ist AIDA sicher genau das Richtige – der Erfolg gibt ihnen Recht.

  4. In der Tat kann man gut auf dem Achterdeck die Crew an Land beobachten, die ihre Arbeit dort verrichten. Aber auch ganz gemütlich der Auslaufmusik zuhören, Glas Sekt in der Hand und zusehen, das auch andere Gäste bei diesem besonderen Moment einen Kloß im Hals haben!

  5. Moin Christian,
    Danke für Deinen Bericht 🙂 Ich kann im Wesentlichen nur bestätigen!
    Gerade die Shpinx-Klasse von AIDA ist schon klasse (kenne da die Diva, Bella, Blu und Mar) und sie gefällt mir noch ein wenig besser als die beiden neuen Schiffe (Perla und Prima), wie auch schon in Jules Beitrag schrieb!
    Alleine das große, offene Pooldeck über zwei Ebenen ist der Hit! Hier kann der neue BeachClub IMHO nicht mithalten, da er meist zu voll und somit auch zu laut ist!
    Ok, das Theatrium auf der Perla hat mit besser gefallen! Es ist größer und hat vor allem eine breitere Bühne als bei den kleineren Schiffen, wodurch noch mehr möglich ist! Das Problem der Sphix-Klasse, dass man auf der äußeren Sitzen nicht mehr dirket zur Bühne blicken kann, würde hier allerdings nur teilweise entschärft – schade!

    Ich bin ja im nächsten Jahr wieder auf der AIDAblu (https://kreuzfahrt-begeistert.de/forums/topic/rollcall-aidablu-adria-ab-venedig-18-08-2019/) und freue mich schon riesig drauf!!

    VG Klaus

  6. Auf der sol war ich „noch“ nicht, bin direkt von den kleinen und heutigen selection Schiffen auf die prima. Vieles bewährtes behält Aida bei, vieles kommt hinzu. An das Theatrium musste ich mich erst gewöhnen, bei den Theatern stören keine Nebengeräusche, Musik, aber das Theatrium ist offener, man kommt daran vorbei und bleibt oft stehen, obwohl man eigentlich ganz woanders hin wollte. Ich finde es mittlerweile besser und moderner.
    Vom Schlangestehen kann ich von allen AIDA Schiffen nichts berichten, wir gehen aber auch nicht zur Rush hour zum Essen, wenn die Leute schon eine halbe Stunde vor Öffnung des Buffetrestaurants, meistens das Marktrestaurant, dort das Treppenhaus verstopft und den ergatterten Platz mit Ellbogen verteidigt!!! Außerdem genießen wir immer wieder gerne die Spezialitätenrestaurants oder die Restaurants excl. Getränke. Bei den Superangeboten für viele Reisen brauche ich mir da wirklich keinen Kopf machen!
    Auch auf den Außendecks haben wir immer schöne und auch ruhige Plätze gefunden und uns gefragt, warum die keiner kennt oder haben will;-)
    Wenn ich überall im Leben so wenig Stress hätte und Schlangestehen müsste wie auf einem AIDA-Schiff, dann wäre ich heilfroh. Ich bin da flexibel (obwohl Ü70!) , gerne klassische Kreuzfahrt, genau so gerne AIDA! Wie Jule schreibt, man darf nicht anfangen zu vergleichen, zwei Paar Stiefel, in beiden kann ich jedenfall gut gehen.
    Die Sphinx-Klasse fehlt noch, die steht spätestens jetzt aber ganz oben!
    Gruß Peter

    1. Hallo Peter, warum sollten Menschen Ü70 nicht mehr flexibel sein? Das mit dem Schlangestehen mindestens ne halbe Stunde vor dem Essen kenne ich auch von Flusskreuzfahrtschiffen. Die haben wohl angst verhungern zu müssen, obwohl jeder seinen feststehenden Tisch und Platz hatte. Der Ober war immer etwas genervt , musste aber immer freundlich sein.

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