Bonne Bay – wer rettet mich aus dem kanadischen Wald?

Am Montag hatte ich einen wunderbaren Tag im wilden Kanada…

Die Bonne Bay ist eine wunderschöne Bucht an der Westküste der kanadischen Insel Neufundland, die im Landesinnern in einen Fjord übergeht. Sie liegt auf dem Gebiet des Gros-Morne-Nationalpark, benannt nach dem Gros Morne, Neufundlands angeblich zweithöchstem Berg (806 Meter). Das Gebiet gehört zum UNESCO Weltnaturerbe und ist wirklich sehr schön. Hier kann man tolle Bootstouren machen, und mit etwas Glück Zwerg- und Buckelwale, Elche, Karibus, Schwarzbären und viele Vogelarten sehen. Leider habe ich keinen Elch vor die Kamera bekommen, aber dafür einen besonderen Hund…
Ankern in der Bonne Bay

Ankern in der Bonne Bay

Los geht es mit dem Kamerateam…

… auf der Jagd nach schönen Bildern

Wir haben mit dem Schiff geankert und sind mit den Tenderbooten an Land gefahren. Für mich stand ein toller Ausflug mit dem TV-Team auf dem Programm. Dabei haben wir eine Schweizerin getroffen, die vor 20 Jahren nach Kanada ausgewandert ist. Sie hat einen Rettungshund, mit dem wir eine interessante Übung gemacht haben. Ich musste mich im Wald verstecken und der Hund musste mich suchen. Das ganze hat auch prima geklappt, und ich wurde recht schnell „gerettet“ ;-).

Mein Retter nimmt schon mal meine Fährte auf…

während ich mich im dichten Wald verstecke…

…und ganz nebenbei die Landschaft und die Aussicht genieße 🙂

Bei dieser Aktion hatte ich zum ersten Mal auf dieser Reise so richtig die Gelegenheit, Kanada zu geniessen und mir die atemberaubende Landschaft anzusehen. Leider war es Montag noch ziemlich kalt. Aber ich hoffe natürlich noch auf ein paar wärmere Tage. Dafür ist aber die Blattverfärbung in vollem Gange. Ich denke also, dass wir genau zum richtigen Zeitpunkt hier unterwegs sind.

Die Landschaft hier ist wirklich wunderschön und die Blätter fangen gerade an, sich zu verfärben…

…auch dieser Leuchtturm hat es mir sehr angetan…

… zum Glück wurde es dann auch etwas heller, so dass man schönere Fotos machen konnte

Dienstag waren wir in Havre Saint Pierre und gestern in Baie-Comeau. An beiden Tagen hatte ich leider keine Zeit für einen Landgang. Morgen werden wir aber im wunderschönen Saguaney ankommen, und dort ist wieder eine Aktion mit dem Fernsehen geplant. Ich freue mich schon und hoffe, Euch tolle Bilder liefern zu können.
Vielleicht habt Ihr ja von Euren Touren noch schöne Bilder aus der Bonne Bay? Einen Elch vielleicht sogar?

 

Ein herzliches Ahoi aus Kanada,

Euer Christian

 

 

21 thoughts on “Bonne Bay – wer rettet mich aus dem kanadischen Wald?”

  1. Ja kann ich bestätigen, ein schönes Fleckchen Erde. Mascha hat recht, hier gibt es mehr Indian Summer mit kräftigem Wind kostenlos dazu.Das Kamerateam profitiert ja z.zt.auch vom Job. Grüsse ans andere Ende der Welt

  2. Hallo Christian,
    da hast Du ja endlich mal Zeit für Entspannung gehabt. Hat denn Dein Retter auch eine schöne Belohnung bekommen?
    Gegen kühle Temeraturen hast Du ja genug Hilfsmittel, aber gegen Regen und Sturm bei uns sind wir fast machtlos.

    Die Vorfreude auf neue Bilder ist geweckt.

    Weiterhin viel Spaß
    Bernd

      1. Hallo Ulla,
        ob Judith und Christian sich schon über den Weg gelaufen sind, weiß ich natürlich auch nicht. Aber „so ein riesiges Schiff“ ist die MS Artania wirklich nicht – es ist wirklich überschaubar, man trifft die Leute immer wieder, ob man manchmal will oder lieber nicht;-) Ich glaube, wir müssten doch mal zusammen – Kerstin wäre bestimmt mit dabei, vielleicht auch Irmela – einen zwei- oder dreitägigen Kurztrip mit der „Lady“ machen, wir hätten sicherlich einen Riesenspaß und die Leser hier was zum „Kopfschütteln“ über uns „Bloggerinnen on tour“;-)
        Die Crew-Mitgliedern, die an der „Front“ arbeiten, sieht und trifft man auch regelmäßig und gerade bei der Phoenix-Flotte geht es hier sehr familiär zu, insbesondere wenn man schon „Wiederholungstäter“ ist. Mit den Besatzungsmitgliedern, die eher im „Verborgenen“ (hoch oben auf der Brücke oder ganz tief im Schiffsbauch) arbeiten, ist ein Aufeinandertreffen doch eher seltener, man sieht sich, grüßt sich freundlich und dann geht jeder wieder seiner Wege – der eine zur Arbeit, der andere zum Relaxen;-) Aber niemand ist unnahbar und würde nicht stehenbleiben, wenn man ihn anspricht und eine Frage hat – vorausgesetzt man versteht sich bei der Vielzahl der Nationalitäten an Bord .
        „Unser“ Christian hat natürlich mal wieder alle Hände voll zu tun: Da ist sein Job „bei der Müllabfuhr“, sein Nebenjob als „Filmstar“ und als „Keymaster“ zu unserer Unterhaltung – Tausend Dank dafür lieber Christian!!!
        Aber wie ich ihn einschätze, wird er sicherlich versuchen, Judith zu treffen – ich würde mich für sie freuen!
        Übrigens, was für ein „hübsches Kerlchen“ auf dem Foto – und damit meine ich natürlich den Rettungshund;-)
        Liebe Grüße aus dem novemberlichen Norden von RLP

          1. Nein Ulla, das war ein Scherz mit der „Müllabfuhr“, weil er so viel über die Müllberge geschrieben hat. „Unser“ Christian wird nicht degradiert, sondern doch eher mal endlich befördert, oder?

        1. Hallo Helga!
          Bei so einer Tour wäre ich doch glatt mit dabei und ich fürchte wir kommen damit sogar ins Fernsehen ??!!! Ganz liebe Grüße hier und über den Teich und ein schönes Wochenende!
          In Hannover stürmt es jetzt weniger, dafür schüttet es regelmäßig aus Kübeln! Christian: du hast alles richtig gemacht ?! In Europa versäumst du nichts !!! ??

        2. Helga, bei Christians Job hast Du was vergessen:
          – die nautischen Aufgaben auf der Brücke und den Manöverstationen bei Ab/Anlegemanövern
          – Kaffee trinken mit den Hafenagentinnen wenn der Müll raus ist
          Kann also gar nicht so schlimm sein ?

          Das war heute in VnM Folge 129 zu sehen! Da musste sein Amtsvorgänger Andre nach der Atlantiküberquerung in Brasilien auch den Müll von Bord bringen. Hoffentlich hat Christan mit der Kaffeeeinladung mehr Glück als Andre.

          Wenn man an Bord war ist VnM noch interessanter als vorher.

          1. Danke Bernd 🙂

            Mein Job ist nach wie vor sehr interessant und Umweltschutz ist ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Aufgaben an Bord.
            Die Müll-Geschichte ist ein ganz kleiner Teil meiner Arbeit.
            Ich verbringe nach wie vor sehr viel Zeit auf der Brücke und auch bei den Manövern auf Station.
            Der ein oder andere Kaffee ist natürlich auch drin 🙂

          2. Hallo Christian!
            Das hört sich gut und interessant an!!! Und wenn auch noch die Beförderung winkt – das würde mich für dich richtig freuen!!! ??

          3. Na klar doch Bernd;-)
            Ich bin deshalb nach den Berichten von Christian hier sehr gespannt, dies später in „VnM“ auch zu sehen. Die schönen Bilder sind für mich als Zuschauer das Sahnehäubchen, am meisten interessiert mich aber, hinter die Kulissen zu schauen. Nach einigen Brücken- und Küchenbesichtigungen wäre es für mich echt ein Traum, einmal in den Bauch des Schiffes zu schauen. In Papenburg hat mich die Darstellung eines Rohrleitungssystems tief beeindruckt!
            Ich kann Dir nur zustimmen – wenn man selbst an Bord war und viele Ecken und nach einigen Reisen auch viele Crew-Mitglieder kennt bzw. mit ihnen älter geworden ist;-) , dann sieht man „VnM“ noch einmal ganz anders.
            Und wenn das persönliche „Traumschiff“ eines Tages auf den „Friedhof“ kommt, wie die alte TS Albatros und die TS Maxim Gorkij, dann tut´s richtig weh!!!
            Unser Mitblogger Gerd Ramm hat dies in einem Video „Gedenken an die TS Maxim Gorkij“ sehr gut in Szene gesetzt – herzlichen Dank lieber Gerd, Du hast bei mir einen dicken Kloß im Hals verursacht.

  3. Hallo Christian!
    Das war bestimmt ein interessanter Ausflug und die Rettung hat bestimmt allen Beteiligten richtig viel Spaß gemacht!!!
    Ich gebe hier den bereits geschrieben Kommentaren recht- hier ist die Natur schon weiter. In und um Hannover war heute ein schlimmer Tag – der Orkan hat viele Schäden und Unfälle verursacht. Jetzt immer noch ist Chaos auf den Straßen und bin froh gerade gut zu Hause angekommen zu sein . Hoffe für alle , die hier Lesen und Schreiben, auch alles schadlos überstanden zu haben!!!
    Freue mich wieder auf neue Berichte und sende liebe Grüße aufs Schiff!
    Tschüss, Kerstin ??

    1. Hallo Kerstin, ihr bekommt es wettermässig dieses Jahr ordentlich gezeigt, hier in der Pfalz wars auch nicht traumhaft schön , aber nur ordentlich windig. Wir haben scheint es einen bessere Draht zu Petrus ?

    2. Hoffentlich ist auch bei Irmela in Hamburg alles in Ordnung?!? Auch an der Küste in MV war ordentlich was los. Wir im Norden von RLP sind verschont geblieben – aber es liegen mittlerweile mehr Blätter auf der Erde, als auf den Bäumen und Sträuchern.

      Herzliche Grüße in den Norden
      Helga E.-D.

  4. Hatte gestern mit meiner Nachbarin gesprochen, die mit Amadea und Albatros Reisen machte. Mit dem Müll hätte man das alles nicht so eng gesehen, es wäre viel ins Meer befördert worden , fand ich jetzt nicht so toll zu hören.

    1. Hallo Ulla,

      es wird viel Seemannsgarn berichtet – obwohl wir haben tatsächlich auf der TS Maxim Gorkij mal einen ganzen Baum über die Reling geworfen. Es war nach alter Tradition der Weihnachtsbaum, der an Silvester mit den Wünschen der Passagiere für das neue Jahr (Papierzettel!) an Neptun übergeben wurde – Lametta und Christbaumkugeln waren vorher selbstverständlich entfernt worden;-)
      Ich mache mir diesbzgl. keine Sorgen und die Entwicklung in Sachen Umwelt geht ja ständig weiter – auf See und hier an Land!

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