Celebrity Apex – Santorin entspannt wie nie

Stell‘ Dir vor, du wachst morgens auf und liegst mit deinem Schiff mitten in einem Vulkankrater…

Zunächst möchte ich mich herzlich für Euer reges Interesse an meinem Bericht sowie für Eure Fragen und Kommentare bedanken. Da wir gerade noch herumreisen, um die Post Cruise Depression zu verarbeiten ;-), bin ich etwas in Verzug mit dem Antworten und dem Bericht. Dieses Mal stand und steht während der Reise das Genießen, Entspannen und Abtauchen in andere Regionen im Fokus… Aber dazu gehört natürlich auch unser traumhafter Tag auf Santorin…

Ich erinnere mich noch gut an unseren ersten Anlauf in Santorin vor einigen Jahren. Wir sind ganz früh aufgestanden und haben uns einen Platz im ersten Tender gesichert, um den langen Schlangen an der Cable Car zu entgehen. Auch bei Anlauf zwei und drei war es ähnlich. Heute sitzen wir um 8.45 ganz entspannt mit nur zwei weiteren Personen im Tenderboot und steigen innerhalb von wenigen Minuten in die Cable Car um, die sogar warten muss, bis alle Kabinen gefüllt sind. Obwohl die Jewel auf the Seas und ein Großsegler mit uns hier sind, gibt es keine Schlangen. Die Passagiere sind entweder schon auf Ausflügen und tendern dann zu einem anderen Hafen, oder lassen es gemächlich angehen.

Kalimera Fira, im Vordergrund die Cable Car

Wir waren schon mehrfach im wunderschönen Oia im Norden und auch den Süden haben wir uns beim letzten Besuch angesehen, daher starten wir heute mal ein neues Unterfangen. Wir wollen die ersten paar Kilometer des Wanderweges von Fira nach Oia entlang der Kraterkante spazieren. Der ganze Weg ist ca. 10 km lang und uns bei den aktuellen Temperaturen zu anstrengend. Mit der Cable Car in Fira angekommen hält man sich einfach links und trifft dann bald automatisch auf die Ausschilderung des Wegs. Und was soll ich sagen? Es ist zwar ganz schön schweißtreibend und man sollte sich in jedem Fall sportlich kleiden sowie reichlich Wasser dabei haben, aber die Ausblicke sind nicht viel weniger beeindruckend als in Oia, wenn überhaupt.

Das Wandern ist des Kreuzfahrers Lust…

Ganz buchstäblich auf diesem Weg sind wir dann auch eher zufällig auf den Festungsfelsen Skaros gestoßen, der mit seinem schroffen Wesen und seiner lieblichen Kapelle viele Wanderer anlockt. Und auch wir sind seinem Ruf gefolgt und haben ihn erklommen. Das war mal etwas ganz anderes und sehr tauglich für Familien mit mobilen Kindern ;-). Bei unserer Rückkehr zum Schiff sind wir dementsprechend geschafft. Heute laufen wir erst um 22.00 Uhr aus. Wir hätten also noch jede Menge Zeit gehabt, Santorin zu entdecken. Die Insel selbst war allerdings fast so voll wie vor Pandemiezeiten und ab dem späten Vormittag drängelten sich die Touristen in den engen Gassen (und den Bussen!!). Daher haben wir lieber den Rückzug auf das leere Schiff angetreten. Dieser Tage gehören Kreuzfahrten wohl wirklich zu den sichersten Arten zu reisen…

Der eindrucksvolle Skarosfelsen

Auf dem Schiff selbst herrscht innen und außen Maskenpflicht, wann immer man „in Bewegung“ ist. Sobald man am Tisch sitzt, auf der Liege liegt oder im Pool schwimmt, kann man die Maske abnehmen. Bei Landgängen gelten die Regeln des Gastlandes. Zu unserer Zeit herrschte in Griechenland keine Maskenpflicht im Freien, daher fühlten wir uns insgesamt nicht allzu sehr eingeschränkt. Da in den Kommentaren die Frage nach der Bordsprache aufkam: Bordsprache ist Englisch. Die zum Glück wenigen Ansagen werden nur auf Englisch durchgeführt. Und auch das Personal spricht als Fremdsprache vor allem Englisch, wenn es auch aus allen Ecken der Welt kommt. Wir meinen uns zu erinnern, dass es vor der Pandemie, als es noch mehr Europäer auf Celebrity Schiffe verschlug, durchaus deutsche Reiseleitungen und zuweilen mehrsprachige (Französisch, Spanisch, Deutsch) Ansagen gab, doch momentan gibt es dafür wohl keinen Bedarf. Dabei ist das Führungsteam rein europäisch. Unser griechischer Kapitän Dimitrios und der italienische Kreuzfahrtdirektor Giovanni könnten europäischer nicht sein… :-),

Und noch ein paar Eindrücke unserer Wanderung…

Nach einem entspannten Nachmittag am Pool mit Blick auf die malerische Kaldera können wir heute auch ganz entspannt Sundowner und Abendessen vor der Kulisse Santorins genießen. Da lohnt es sich ganz besonders, auf der Terrasse des Oceanview Cafés anstatt in einem der vielen Restaurants zu essen.

Auch die Europa 2 kam Mittags noch vorbei

Es gibt hier übrigens vier Hauptrestaurants (Cyprus, Normandie, Tuscan und Cosmopolitan), denen man bei der Buchung mit einer Tischzeit (bei Verfügbarkeit wählbar) zugeteilt wird. Zusätzlich gibt es noch diverse Spezialitätenrestaurants. Ich werde aber am Ende nochmal einen allgemeinen Post nur zum Schiff machen und meine Eindrücke zusammenfassen.

Am Morgen waren wir noch zu dritt

Das Auslaufen beobachten wir mit unserem Schlummertrunk vom Balkon aus. Unsere Heckkabine/Sunset Veranda hat sich übrigens als voller Erfolg entpuppt. Wir haben hier weder unangenehme Schiffsbewegungen, Geräusche oder besonders viel Ruß bemerkt. Letzteres ist auch dem Dach zu verdanken, das gut ein Drittel des Balkons bedeckt. Genug, um rußgeschützt zu sitzen, aber nicht zu viel, um noch den Blick auf den Sternenhimmel freizugeben. Der wird heute allerdings von der erleuchteten Kulisse Santorins ausgestochen, als wir gegen 22.00 Uhr majestätisch aus der Kaldera gleiten. Ein sehr memorabler Kreuzfahrttag geht zuende, leider! Denn unsere Zeit an Bord neigt sich schon wieder dem Ende zu…

I’ll keep you posted!

Herzlichst,

Eure Irmela

2 thoughts on “Celebrity Apex – Santorin entspannt wie nie”

  1. Hallo Irmela!
    Santorin wäre ein Reiseziel, was mich unbedingt reizen würde und ich hoffe, ich kann das irgendwann mal nachholen.
    Es macht total Spaß deine Berichte zu lesen. Dabei hat man selbst richtig das Gefühl, selbst im Urlaub zu sein!
    Herzlichen Dank dafür! Und eigentlich schade, das die Reise sich dem Ende neigt!!! 😉
    Ganz liebe Grüße!
    🤗🙋🏻

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