Celebrity Constellation – oh wie schön ist Panama!

29.12.2021: Als wir um 7:30 Uhr wach werden, liegen wir schon in Colon und können die Einfahrt des Panama Kanals sehen…

Das Wunderbare am Kreuzfahren ist ja, dass man so viele unterschiedliche Eindrücke in kurzer Zeit sammeln kann, ohne immer wieder seinen Koffer zu packen. Hier, an der Mündung des Panamakanals, zu liegen, ist schon ein ziemlich aufregendes Gefühl. Wir waren 2014 schon einmal in Colon und haben damals die Gatun Locks auf eigene Faust besichtigt. Heute gibt das Protokoll leider vor, dass wir nur mit einem Ausflug von Bord gehen dürfen – übrigens die einzige Destination dieser Reise, wo das der Fall ist. Da die Ausflüge ziemlich teuer und meist auch ziemlich lang sind, haben wir uns für eine Kayak-Tour auf den Gatun Lake entscheiden. Die Fahrtzeit ist gerade noch ok und wir betätigen uns außerdem sportlich. Außerdem soll man Tiere sehen können. Also, auf geht’s!

Erinnerungen an 2014

Schon auf der anderthalbstündigen Busfahrt sehen wir eine ganze Menge: so z.B. Regenwald, die Panama Canal Railway und die weltbekannten Red Devil Busse. Außerdem erzählt unser sehr guter Guide viel über die Geschichte Panamas.

Ganz schön viele Container werden parallel zum Kanal mit der Panama Canal Railway noch auf Schienen transportiert
Der berühte Red Devil Bus

Mit unseren 13 Mitreisenden erreichen wir schon bald das Nature Reservat am Gatun Lake. Dort werden wir alle in Zweierkajaks gesetzt und paddeln wie eine Entenfamilie hinter unserem Guide her. Die Ansage lautet: Zusammenbleiben, da man sich so besser gegen Alligatoren wehren kann.

Die Kayaks warten schon auf uns

Natürlich habe ich todesmutig mein Handy mitgenommen, schließlich möchte ich ja tolle Fotos machen. Als allerdings kurz nach dem Ablegen das erste Kajak unserer Gruppe kentert und der Rucksack der beiden inklusive Handy unwiederbringlich in den Fluten des Gatun-Lakes verschwindet, wird mir ganz unwohl. Das war wohl doch keine so gute Idee – von den angekündigten Alligatoren ganz zu schweigen.

Auf geht’s, die Jungs sind schon unterwegs

In einer fast dramatischen Rettungsaktion werden die Havaristen auf ein Motorboot gezerrt, das uns fürderhin begleitet. Schade, denn das Motorengeräusch vertreibt leider alle Tiere, so dass unser Ausflug zwar Nervenkitzel aber bis auf einen Leguan und ein paar Termiten keine Tiersichtungen bringt. Nach gut einer Stunde sind wir wieder an Land und treten den Rückweg zum Schiff an.

Sightseeing aus dem Bus

Um 14:30 Uhr sind wir wieder an Bord und stürzen uns auf das Mittagessen, dass gleich geschlossen werden soll. Obwohl wir die meiste Zeit nur im Bus saßen, sind wir ganz schön groggy. Das Paddeln war zwar anstrengend für die Arme, aber nicht so schlimm wie befürchtet. Trotzdem haben wir natürlich die perfekte Ausrede, den Nachmittag faul auf Deck zu liegen und die Aussicht zu genießen. Wie wir erfahren, ist es zahlreichen Mitreisenden wohl doch gelungen, alleine auf Ausflug zu gehen. Tatsächlich trafen sich die Ausflüge erst an der Pier, so dass man unbehelligt von Bord gehen und sich dann ganz einfach alleine auf den Weg machen konnte. Vielleicht eine Idee für das nächste Mal… 😉

Es ist immer wieder schön…
… das Auslaufen zu beobachten
Jenseits der Hafenmauer ist der Golf von Mexiko schon wieder ordentlich bewegt

Auslaufen, Abendessen und der Ausklang auf dem Balkon sind herrlich wie immer. Morgen sind wir in Costa Rica und ich möchte UNBEDINGT wieder ein Faultier sehen…

Herzlichst,

Eure Irmela

P.S.: Heute meldet sich der Kapitän endlich mal wieder. Wir haben mittlerweile 8 bestätigte Fälle an Bord in Isolation.

2 thoughts on “Celebrity Constellation – oh wie schön ist Panama!”

  1. Liebe Irmela,
    aufregend euer Ausflug – von diesem Erlebnis werdet ihr sicherlich noch häufiger sprechen.
    Viele Grüße
    Helga E.-D.

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