Choose your Cruise – wollt Ihr Eure Route selber bestimmen?

Lust auf mehr Mitbestimmung und Nervenkitzel? Hier könnt Ihr Eure Kreuzfahrtziele selber wählen…

Aktuell stießen wir auf folgende sehr interessante News: Fred. Olsen Cruise Lines’ Braemar bietet am 29. Mai ab Southampton eine 14-tägige „You Choose Your Cruise“ Kreuzfahrt in die Ostsee an. Der Clou der Reise: alle erwachsenen Gäste können den Kurs des Schiffes mitbestimmen, indem sie regelmäßig zwischen zwei alternativen Anlaufhäfen abstimmen. Dabei können die Gäste jeweils zwischen großen Städten und kleineren Zielen in den Niederlanden, Deutschland, Dänemark, Finnland und Estland auswählen. Lediglich zwei Ziele sind gesetzt: die Passage des Nord-Ostsee-Kanals und ein Overnight in St. Petersburg.
St. Petersburg Blutkirche

Die Blutkirche in St. Petersburg werden die Passagiere auf jeden Fall zu sehen bekommen, aber…

Tallinn Rathausplatz

… ob es auch einen Stopp in Tallinn gibt, ist fraglich

Die jeweilige Abstimmung wird ausgezählt und das Ergebnis durch den Kapitän verkündet. Die erste Entscheidung, die die Passagiere zu treffen haben, wird die Auswahl zwischen Amsterdam und Rotterdam sein. Von da an stehen folgende Häfen zur Auswahl: Kopenhagen oder Hundested (Dänemark), Tallinn oder Saaremaa (Estland), Helsinki oder Kotka (Finnland), sowie Wismar oder Travemünde.

Ob es einen schönen Sonnenuntergang gibt, bleibt allerdings weiter ausschließlich dem Wettergott überlassen 😉

Wie findet Ihr das? Würdet Ihr Euch auf so eine Fahrt einlassen, bei der Ihr im Prinzip ein bisschen die Katze im Sack kauft? Was glaubt Ihr, welche Ziele hier das Rennen machen? Christian tippt, dass Ostseereisen vermehrt Kreuzfahrt-Einsteiger anziehen, die auf die großen Häfen setzen. Ich vermute, dass sich vermehrt Vielcruiser auf so eine besondere Reise wagen, die sich für die kleinen, unbekannteren Ziele interessieren. Es muss ja auch für die Reedereien ein größerer (finanzieller?) Aufwand sein, wenn man im Vorfeld mehrere Liege- bzw. Ankerplätze reservieren muss… Könntet Ihr Euch vorstellen, dass eine „Deutsche“ Reederei etwas ähnliches anbietet oder funktioniert das nur auf dem englischen Markt? Fragen über Fragen…
Wir sind gespannt, wie Ihr darüber denkt, und freuen uns auf Eure Kommentare.

Herzlichst,

Eure Irmela

8 thoughts on “Choose your Cruise – wollt Ihr Eure Route selber bestimmen?”

  1. Hallo Irmela,
    na mein Geschmack ist das nicht. Wenn, dann möchte ich vorher wissen an welchen Hafen das Schiff fest macht um sich auch besser auf die Ausflüge vorbreiten zu können.
    Wer gibt mir denn die sicherheit, dass das Schiff denn den abgestimmten Hafen anlaufen darf ( wie Du schon erwähntsest ist das ja auch eine Kosten frage) beziegungsweise so ankommt das man auch genügend Zeit für die Sehenswürdigkeiten hat.
    Viele Grüße
    Claudia

  2. Hallo Irmela, im Prinzip eine gute Idee, aber ich fürchte, das gibt bei den verschiedenen Wünschen der Gäste ein grosses Durcheinander. Die Ostsee ist ein tolles Reiseziel, ich persönlich würde die kleinen Häfen bevorzugen, da vielleicht dort weniger Gedränge ist.

  3. Hallo Irmela!
    Ich finde ich die Idee spannend, denn so hat man ein bisschen „Abenteuer-Urlaub „. Aber ich glaube kaum, das das technisch wirklich gut umzusetzen ist. Zum einen bucht man bei einigen Anbietern ( Aida!) die Ausflüge online schon von zu Hause aus und trifft damit schon die Entscheidung. Besonders bevorzugte Ausflüge oder Sonderausflüge sind teilweise vor Reiseantritt bereits komplett ( leider) ausgebucht. Dann ist oft täglich ein Destionation – Wechsel und ich stelle es mir schwer vor, mal 2500 Gäste ( hier als Beispiel Aida-Schiff-Größe) „recht spontan „Ausflüge bereit zu stellen. Sind es kleinere Schiffe mit weniger Gästen , die eher auf der Do-It-Yourself stehen, dann denke ich, könnte so eine Abstimmungsgeschichte gut funktionieren.
    Beim Schreiben kam mir gerade für Christians Reisebüro ein guter Gedanke: da Christian ja wirklich viel Erfahrung hat und viele Länder bereist hat , würde eine Reisegruppe unter seiner Leitung vor Ort und der spontanen Wechsel der Häfen sicherlich auch eine Marktlücke darstellen! Na?!? Was meinst du ?!?
    Liebe Grüße- und ich mag es kaum sagen, aber in Hannover schneit es schon wieder! 😬
    Tschüss, Kerstin 🙋🏻

  4. Moin Irmela,

    also ich kann mich meinen Vorrednern(-schreibern) nur anschließen!
    Für mich wäre das auch gar nichts, da ich meine KF fast ausschließlich nur nach der Route auswähle 🙂
    Gerade die Vorfreude auf bestimmte Destinations und die Planung hierfür sind mir besonders wichtig!

    VG Klaus

  5. Hallo zusammen,
    ich könnte mir so ein „Abenteuer“ schön vorstellen. Gut, man muss etwas mehr die Ausflüge/Orte vorbereiten.

    Letztes Jahr gab es mal einen Bericht im TV von so einer Kreuzfahrt im westlichen Mittelmeer.

    Schöne Grüße
    Bernd

  6. Hallo Irmela,
    für mich wäre es was. Frei nach dem Motto „Lass Dich überraschen“. Da ich der Typ bin, der nicht viel vorher plant und überlegt, genau das Richtige!
    Liebe Grüße Marion

  7. Hallo Irmela und Christian,

    ich könnte mir auch vorstellen, dass dieses Modell eher Repeater anspricht, die die größeren Städte bereits gesehen haben und Lust auf Unbekannteres haben. Mich würde so eine Art „Fahrt ins Blaue“ sehr reizen verbunden mit der Hoffnung auf das Anlegen in den kleineren Häfen. Mit der Vorbereitung auf die individuellen Landausflüge hätte ich keine Probleme, da gebe es neben den bereits stets vorhandenen Plänen „A“ für gutes Wetter, „B“ für schlechtes Wetter dann eben auch noch einen „C.“
    AIDA bietet schon länger mit Erfolg sehr preisgünstig die Wahl zwischen zwei verschiedenen Routen und zwei verschiedenen Reisedaten an, wohin es letztlich und wann geht, erfährt man relativ kurzfristig. Aus beruflichen Gründen leider für mich noch nicht realisierbar.
    Ich schließe mich Kerstin an: Eine Abenteuer-Gruppenreise mit Christian – und Irmela natürlich – ins Ungewisse;-) Es wäre spannend, wohin uns der Nautiker steuert;-)
    Herzliche Grüße aus dem von Schnee und Eis befreiten Rhein
    Helga E.-D.

  8. Immer neue Ideen – keine schlechte! Aber ob das auf dem deutschen Markt so angenommen werden würde, bin ich mir nicht so sicher. Bei uns muss doch alles nach Plan geschehen,auch wenn er am Ende nicht funktioniert;-)
    Gruß
    Peter

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