Costa Pacifica – Koffer packen in Civitavecchia

Wie, schon wieder alles vorbei? Nein, nicht ganz, denn ein letzter Tag in Civitavecchia bleibt uns noch…

Der geneigte Mittelmeerkreuzfahrer wird sicher schon das eine oder andere Mal in Civitavecchia gewesen sein. Wir haben tatsächlich etwas den Überblick verloren, wie oft wir schon hier waren. Irgendwann stellt man sich die Frage, ob man den Ausflug nach Rom nochmals antreten möchte oder ihn einfach mal schwänzt.

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Dieser Anblick kann mir immer wieder das Herz erwärmen

Damit das klar ist: Ich liebe Rom sehr! Diese Stadt ist einerseits so voll und wuselig, andererseits zu Fuß so wunderbar zu erleben, dass ich oft davon träume, mal ein paar Monate dort zu verbringen. Nicht zuletzt deshalb waren wir schon häufig ein paar Tage vor oder im Anschluss an eine Kreuzfahrt in Rom und haben das Leben vor Ort immer sehr genossen. Im Rahmen unserer aktuellen Krurfahrt (Kur & Kreuzfahrt) haben wir uns aber das Schwänzen verordnet, weil wir keine Lust auf den langen Transfer hatten ;-). Während die anderen Passagiere schon auf dem Weg zu ihren Ausflugsbussen waren, haben wir ausgeschlafen, das Fitnessstudio für uns gehabt und gemütlich gefrühstückt.

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Der Hafen von Rom: Civitavecchia

Für alle die, die demnächst hier sind und ihre Ausflüge planen, sei aber gesagt: Costa bietet den Bustransfer nach Rom für 40,00 Euro an, was ich durchaus fair finde. Wer auf eigenen Faust losziehen möchte, braucht vom Schiff bis zum Bahnhof zu Fuß rund 45 bis 60 Minuten (abhängig vom Liegeplatz) oder man nimmt den Shuttlebus, für den man aber einen ähnlichen Vorlauf einplanen sollte, da man nicht genau weiß, wann er fährt. Der Zug braucht ungefähr eine Stunde bis zum Bahnhof Termini und ist, je nach Ticketsorte, auf jeden Fall preiswerter zu haben als der Bustransfer.

Wer am Ende der Pier anlegt, hat den längsten (Fuß-)Weg zum Hafenausgang

Was kann man aber tun, wenn man nicht nach Rom fahren und nicht den ganzen Tag an Bord bleiben möchte? Lohnt ein Spaziergang durch Civitavecchia? Sicher hat der geneigte Kreuzfahrer schon Schönres als diese Hafenstadt gesehen. Aber man kann sich hier durchaus ein paar Stunden beschäftigen. Sportlich Ambitionierte laufen vom Schiff los und können am Hafenausgang zunächst die Festung besichtigen.

Die Festung am Hafeneingang wurde zuletzt aufwändig restauriert

Daran anschließen kann sich ein Spaziergang an der Promenade bis zu einer Restaurantezeile am Wasser. Hier kann man sich alle möglichen italienischen Spezialitäten schmecken lassen oder bei einem Getränk verschnaufen. Auf dem Rückweg bummelt man durch die Geschäfte im Zentrum und macht vielleicht noch ein schönes (textiles?) Schnäppchen ;-). Wie gesagt, Civitavecchia ist nicht Genua oder Savona, aber auch kein seelenloser Industriehafen, den man auf jeden Fall an Bord aussitzen möchte.

An die Promenade schließt sich eine hübsche „Flaniermeile“ an

Zum Baden ist Civitavecchia allerdings nicht so gut geeignet – vor allem außerhalb der Sommersaison. Der Strand ist recht steinig und die Zugänge wohl nur im Sommer richtig gepflegt. Dennoch haben wir immer wieder Passagiere im Wasser gesehen. Rom hin Civitavecchia her – am Abend hieß es leider auch für uns Koffer packen. Costa ist, was das Aussteigen betrifft, übrigens sehr relaxt. Die Koffenanhänger kommen erst am Nachmittag vor dem Aussteigen. Dann muss man allerdings schnell sein, falls man seine Aussteigezeit noch ändern möchte ;-). Ein letztes leckeres Abendessen, ein wunderbarer Abend bei Mondschein auf dem Balkon und dann war unsere Krurfahrt auch schon wieder vorbei.

Und von fast überall kann man die Schiffe sehen

Und ja, wir haben uns trefflich erholt. Wetter, Ziele, Reiseart und viele Umstände an Bord haben uns alle Möglichkeiten gelassen, uns in den Häfen gut zu beschäftigen, uns aber auch viel Ruhe angedeihen zu lassen. Selbstversuch geglückt! Nun heißt es wieder ankommen zu Hause und das Dolce Vita ein bisschen in den Alltag zu retten. Was uns dabei u.a. helfen könnte, ist eine auf dem Schiff endeckte und sehr köstliche Variante des klassischen Aperol Spritz. Dazu und zu den Vor- und Nachteilen der Costa Pacifica, schreibe ich noch einen abschließenden Post. Stay tuned!

Herzlich,

Eure Irmela

3 thoughts on “Costa Pacifica – Koffer packen in Civitavecchia”

  1. Hallo Irmela!
    Herzlich Willkommen zurück! Was für eine Reise- die bleibt euch wahrscheinlich noch lange in Erinnerung! Und wie schön, das doch die positiven Momente überwiegen. Mir hat es wieder viel Spaß gemacht lesend euch zu begleiten und habe auch schon wieder Orte entdeckt, wo ich auch noch nicht war. Der letzte übrigens auch, obwohl er ja oft hier in vielen Beiträgen auftaucht.
    So ein herauskommen aus dem Alltag, eigentlich egal wie, tut immer gut und die Akkus haben einen anderen Ladezustand. Auch wenn jetzt die dunklere Jahreszeit beginnt, Sonne ☀️ ist immer im Herzen und Christian hat bestimmt immer ein „Rezept“ für neue Reisen 😉!!!
    Liebe Grüße, Tschüss, Kerstin 🙋🏻

  2. Hallo Irmela,
    wenn ich mir hier so das Schmuddelwetter so anschaue, bin ich schon fast ein bisschen traurig, das Eure Krurfahrt vorbei ist. Es war mir wie immer ein vergnügen Euch zu diesen schönen Destinationen zu begleiten. Deine Bilder auf Instergram genieße ich in vollen zügen, so hat man das Gefühl mit an Bord zu sein.
    Vielen Dank, dass Du uns Deine kostbare Zeit schenkst um uns mit wunderbaren Beiträgen den Tag zu versüßen.
    Ganz Liebe Grüße aus Dramfeld
    Tschau Claudia

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