Costa Victoria – Wunder zu den Feiertagen

Auch zwischen den Jahren ist die Stimmung an Bord bestens und voller kleiner und großer Festtagswunder…

Kurz zurück zu den Weihnachtstagen, die noch drei besonders emotionale Highlights für uns im Gepäck hatten. Zum einen war unsere Ausfahrt aus Kochi am Abend des 1. Weihnachtstages richtig festlich. Zum Sonnenuntergang hatten sich Tausende Menschen am Strand zum Feiern versammelt und gaben unserem Sailaway ein ganz besonderes Ambiente. Schade, dass man Gänsehaut nicht per Blogpost schicken kann, sonst würde es Euch jetzt genauso gehen wir uns am Mittwoch… ;-).

Kein wirklich gutes Foto, aber zumindest ein Eindruck von der Verabschiedung

Am Morgen des 2. Weihnachtstages wurden wir darüberhinaus beim Frühstück von einer partiellen Sonnenfinsternis überrascht. Zu dumm, dass das Brückenpersonal die Passagiere nicht darauf hingewiesen hat. Denn das außergewöhnliche Naturspektakel – das ich leider nicht angemessen fotografieren konnte – blieb leider weitestgehend unbemerkt.

Hier sieht es zwar so aus, aber wir sind nicht allein an Bord 😉

Den Donnerstag verbrachten wir dann bei herrlichstem Wetter auf See. Zeit, mal unsere Mitreisenden etwas unter die Lupe zu nehmen. Diese sind knapp zur Hälfte Inder, die alle nur 3- bis 5-Tagesreisen gebucht haben. Die anderen 50 Prozent teilen sich in Italiener, Deutsche, Schweizer, Skandinavier, Franzosen, Spanier, Russen und weitere Weltbürger auf. Eine sehr bunte Mischung, in der auch Südafrikaner, Amerikaner, Kanadier, Australier und Südamerikaner ihren Platz haben. Uns gefällt das sehr. Im letzten Jahr hatte ich darüber geschrieben, dass es manchmal zu kuriosen „Kulturzusammenstößen“ zwischen der indischen und den anderen „Gemeinden“ an Bord kommt. Dieses Jahr hat sich das schon deutlich besser eingependelt. Vielleicht ist das Zufall. Eventuell werden die indischen Passagiere auch von Costa jetzt auch besser vorbereitet.

Der letzte Weihnachtstag geht zuende…

Und als drittes kleines Wunder verabschiedete sich Weihnachten 2019 von uns mit einer spektakulären Sternschnuppe, die sich am Abend des 2. Feiertages vor unserem Balkon „drapierte“. Morgens Sonnenfinsternis, abends Sternschnuppen… stimmungsvoller kann man sich Weihnachten doch kaum vorstellen, oder?

Endlich auf den Maladiven abhängen ;-), genauer gesagt auf Emboodoo

So, nun aber zu den wunderbaren Malediven, auf denen wir am Freitag angekamen, um drei Tage hier auf Reede zu liegen. Nochmals zur Erinnerung: 1.190 Inseln verteilen sich hier auf 26 Atolle die sich über rund 800 km erstrecken. Aktuell gibt es ca. 120 Hotelinseln und 192 Inseln, die von Einheimischen bewohnt sind. Lange Zeit gab es da eine strikte Trennung, mittlerweile ist es Touristen aber erlaubt, auf Inseln der Einheimischen Urlaub zu machen. Dennoch bleibt festzuhalten: Hier gibt es über 870 unbewohnte Inseln. Dazu gehört allerdings nicht die Hauptstadtinsel Malé, die als die am dichtesten bevölkerte Stadt der Welt gilt. Auf rund 2 Quadratkilometer leben hier über 130.000 Menschen.

Hier gibt es, wie immer, Fotomotive ohne Ende

Nach unseren guten Erfahrungen vom letzten Jahr haben wir auch dieses Mal unsere Ausflüge auf eigene Faust vor Ort gebucht. Dazu tendert man zunächst nach Malé und handelt dort am Pier bei einem Ausflugsanbieter einen möglichst guten Preis aus. Am besten schließt mal sich schon an Bord zu kleineren Gruppen zusammen und/oder bucht gleich für zwei Tage Ausflüge. Das bringt nochmals Rabatt.

Hier nur eine kleine Auswahl meiner Schnappschüsse

Am ersten Tag fiel unsere Wahl auf die Insel Emboodoo im Südatoll. Costa selbst sah an diesem Tag keinen Ausflug dorthin vor, und auch unseren Mitreisenden entschieden sich für andere Ziele. So waren wir die einzigen drei, die das Schnellboot auf der wunderbaren kleinen Resortinsel verließen. Die Insel, die zu Fuß in gut 10 Minuten zum umrunden ist, hat uns sehr gut gefallen.

In gut zehn Minuten kann man die Insel am Strand umrunden

Die günstigen Tide erlaubten uns den ganzen Tag Schwimm- und Schnorchelfreuden mit herrlichem Blick auf das Hausriff sowie unzählige bunte Fische. Wir waren ja schon häufiger mal mit dem Schnorchel unterwegs, aber heute haben wir zum ersten Mal Babyhaie und kleine Rochen gesehen. Für uns ein absolutes Novum. Noch nie habe ich (wissentlich!) ein Badegewässer mit Haien und Rochen geteilt. Ein bizarres Gefühl und ein weiteres kleines Festtagswunder. Doch es sollte am nächsten Tag noch besser kommen…

I’ll keep you posted!

Herzlich aus Malé,

Eure Irmela

P.S.: Danke für Eure lieben Kommentare und Wünsche. Leider kann ich immer nur kurz  für das nötigste online gehen, weil das Internet hier sehr schlecht und langsam ist – daher auch die relativ langen Pausen zwischen den Posts. Zuhause melde ich mich wieder länger. Und Danke Christian für’s Bilderhochladen ;-)!

5 thoughts on “Costa Victoria – Wunder zu den Feiertagen”

  1. Liebe Irmela,
    doch bitte kein Stress zum Jahresende – genießt die Family-time in vollen Zügen, lasst euch von den guten Geistern an Bord verwöhnen und packt diese wunderschönen Auszeiten und Eindrücke in euren „Ruck- bzw. Seesack“!!!
    Danke für diese traumhaften Fernwehbilder

    Viele liebe Grüße auch an Deine beiden Männer
    Helga E.-D.

  2. Hallo Irmela,
    Wow was für tolle Geschenke ihr bekommen habt. Da kann man nur hoffen, dass ihr mit den wunderschönen Erinnerungen im Koffer kein übergepäck habt 😃😃.
    Habt noch eine schöne Zeit an Bord und kommt gut ins neue Jahr.
    Ganz liebe Grüße
    Claudia

  3. Liebe Irmela!

    Was für eine tolle Reise! Genießt schön die tollen Tage und kommt gut ins neue Jahr!!!
    Und mal ehrlich! Sonnenfinsternis und Sternschnuppen 💫 , die waren doch extra für Euch !!! Ganz liebe Grüße in die Ferne!!! Tschüss, Kerstin 🙋🏻

    P.s hatte auf den Malediven auch Babyhaie gesehen, die schwimmen dich glatt um, wenn du auf ihrer „Bahn“ schwimmst – ich habe lieber immer vorab die Bahn abgetreten 😉

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