Aufstand der Passagiere

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Dieses Thema enthält 3 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Helga E.-D. vor 1 Woche, 3 Tagen.

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  • #22329 Antwort

    Käpt´n Blaubär

    Weil das Kreuzfahrtunternehmen Norwegian Cruise nicht das halten konnte, was es versprach, provozierten die Passagiere einen Aufstand. Geld zurück gibt es leider trotzdem nicht.
    Den Film könnt ihr hier > https://www.20min.ch/ausland/news/story/Kreuzfahrt-wird-zum–Urlaub-aus-der-Hoelle–27095355 sehen.

  • #22426 Antwort

    Andreas Berger

    Mein Bedauern hält sich in Grenzen.
    Aus meiner Sicht hat der Kapitän in allen Entscheidungen absolut richtig gehandelt und ich denke, solche Vorkommnisse wird es zukünftig noch mehrere geben, wenn die Reedereien und Veranstalter meinen, ihre Schiffe rund ums Jahr in Gegenden fahren zu lassen, die für eine problemlose Kreuzfahrt aufgrund der vorhersehbaren Wetterverhältnisse nicht geeignet sind. Warum z.B. muss AIDA auch von November bis März ab Hamburg Kreuzfahrten unternehmen? Und wenn ich als Gast nur preisgünstige Angebote sehe, dazu noch ab einem Dt.Hafen mit kurzer Anreise, dann darf ich mich nicht wundern, wenn Häfen nicht angelaufen werden können, die See so stark ist, dass mich die Seekrankheit voll erwischt und eine Kreuzfahrt zum Horrortrip werden kann, wie vor nicht allzu langer Zeit bereits ein AIDA-Schiff feststellen musste. Viel Spass jetzt schon mal den Passagieren, die im Februar ans Nordkap fahren…. Denn: AIDA ist nicht Hurtig, es kann wunderschön werden, es kann aber auch so enden, dass Kreuzfahrteinsteiger für immer als zukünftige Kreuzfahrer verloren sind.

  • #22694 Antwort

    Ebba

    Sehr interessant! Danke für’s Teilen. Und ich schließe mich Frau Berger an, dass es nicht allzu verwunderlich ist und sehr schade um die verprellten Reisenden.

  • #22937 Antwort

    Helga E.-D.

    Als Kreuzfahrtneuling sollte man sich meiner Meinung nach in einem auf Kreuzfahrten spezialisierten oder einem, das sich sehr gut mit dieser Reiseart auskennt, beraten lassen. Denn es gibt Routen, die auch im Frühjahr, Herbst und sogar mittlerweile im Sommer (wie zuletzt in Norwegen auch) für unruhige See sorgen können – das Wetter ist sowieso nicht mehr einschätzbar, auch früher gute Reisemonate sind heute keine Bank mehr!
    Wir hatten im November 2018 eine der drei Adventsreisen mit der „Albatros“ durch die Ostsee gebucht – diese Route war gut geplant, alles Inlandspassagen, gefahren wurde nachts, wir legten immer erst gegen 22 Uhr ab. Die Ostsee war spiegelglatt, keine besonderen Vorkommnisse – die zweite Tour hatte es dann leider in Wismar erwischt, wo das Schiff nicht anlegen konnte und auf Kiel ausgewichen ist. Damit muss man einfach rechnen.
    Auf der „Artania“ vom 24.09.-09.10.19 war es auf der „Route Westeuropas schönste Sonnenküsten“ fast durchweg leicht bis mittelgradig schaukelig, obwohl das Wetter sehr schön war (Ärmelkanal, Biscaya, Atlantik) – auch für „Anfänger“, die empfindlich darauf reagieren, nicht die unbedingt geeignete Tour – uns hat es nichts ausgemacht.
    Ein faires und erfahrenes Reisebüro wird den Kunden entsprechend beraten und auch darauf hinweisen, dass man auf einer Kreuzfahrt immer mit Seegang rechnen muss und auch mit Ausfällen von Häfen. Wichtig ist für mich auch eine Reederei bzw. ein Kapitän, die/der keine „Abenteuer“ unternimmt und weiß, wann und wie man auf Extremitäten reagiert.

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