3. Costa Favolosa – auf See und in Malaga

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      Irmela Tölke
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      Als erfahrener Kreuzfahrer braucht man meist nicht lange, um auch auf fremden Schiffen zu seiner Lieblingsroutine zu finden…

      Und auch wir haben uns auf der für uns neuen Costa Favolosa gut eingerichtet. Das Publikum ist sehr europäisch-international. Vermutlich ist Costa die „europäischste“ aller Reedereien – aber mal abwarten, was Christian von der Fantasia berichtet. Gäste schiffen in Italien, Frankreich, Spanien und Portugal ein. Darunter dann auch jede Menge nicht Anrainer wie Deutsche, Schweizer, Österreicher, Niederländer, Russen… Wir haben sogar eine größere türkische Reisegruppe an Bord. Ich persönlich finde diese Vielfalt sehr angenehm, weil man eben nicht nur auf Landsleute trifft.

      Erst auf See zeigt ein Schiff sein wahres Gesicht 😉
      Wie Ihr wisst, lernt man ein Schiff ja am besten am Seetag kennen. Den hatten wir gestern. Bei allerbesten Bedingungen – Sonne satt, ruhiger See und ausschließlich Fahrtwind – stand für uns ein Tag auf den Außendecks an. Für mich sind diese Tage immer wieder große Kraftquellen und Highlights jeder Seereise. Allerdings mussten wir gestern schon unsere ganze Kreuzfahrtroutine ausspielen, um an Deck ein sonniges UND ruhiges Plätzchen zu finden. Die Costa Favolosa hat zwar auf den ersten Blick reichlich Außenflächen zu bieten, aber für die Passagierzahl an Bord sind diese dann doch nicht wirklich großzügig bemessen. Da wird es an einigen Stellen schon ganz schön eng… Aber: Wer suchet, der findet auch ein ruhigeres Plätzchen, wenn auch in deutlicher Entfernung von einem der drei Pools… Wir haben es uns auf jeden Fall schön gemacht.

      Leider läuft das Promenadendeck hier nicht um. Zum Spaziergang lädt es trotzdem ein
      Heute stand Malaga auf dem Programm. Hier haben wir eine gute alte Bekannte, die Celebrity Reflection, getroffen. Mir geht ja immer das Herz auf, wenn ich unterwegs Schiffen begegne, die ich gerne mag und mit denen ich schöne Erinnerungen verbinde. Euch auch?

      Heute im Hafen neben uns: die Celebrity Reflection
      Für heute hatten wir uns neben einem klassischen Stadtrundgang inklusive dem immer wieder schönen Alcazabar ein langes Bad im Meer vorgenommen. Damit wir mal etwas anderes kennenlernen als den Hausstrand La Malagueta, sind wir zum Strand El Palo ca. 7 km östlich des Zentrums gefahren. Die Attribute „feinsandig“ und „viele Einheimische“ haben uns neugierig gemacht. Und tatsächlich war es hier deutlich schöner als direkt in der Stadt: keine Steine, wenig Menschen und viel Lokalkolorit.

      Was wäre der Anblick Malagas ohne dieses wunderbare Bauwerk: die Alcazabar
      Wieder an Bord, lassen wir den bisherigen Tag nochmals Revue passieren. Ich liebe diese Momente, wenn man nach dem Ausflug noch Zeit für Entspannung, ein gutes Buch, für Sport oder zum Blogschreiben ;-)) hat, denn das macht Kreuzfahren für mich aus: Entdecken, Erleben & Entspannen! Wenn dann bei schon tief stehender Sonne die Landschaft in dieses warme, tolle Licht getaucht wird, man sich einen leckeren Drink gönnt und die blaue Stunde genießt, weiß man: Ein Leben ohne Kreuzfahrt ist sicher möglich, aber nur halb so schön ;-).

      Das gibt es nicht im Hochsommer: Je später der Nachmittag, desto schöner das Licht…
      In diesem Sinne: Euch ein schönes Wochenende, Cheers und I’ll keep you posted!

       

      Herzlich,

      Eure Irmela

      P.S.: Christian Dir morgen eine gute Anreise. Melde Dich mal, ich bin ja sooo gespannt 😉
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