2. Costa Favolosa – von Savona nach Marseille

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      Irmela Tölke
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      Jetzt sind wir erst drei Tage unterwegs und ich habe in meinem Büchlein für potenzielle Blogthemen schon jede Menge Kuriositäten notiert…

      Lieber Christian, Dir sei gleich vorab gesagt, dass eine Busanreise sicher auch ihre Vorzüge hat ;-). Aufgrund starker Winde konnte wir nämlich am Montag Abend erst nach einigen Warteschleifen und einem abgebrochenen Landeanflug in Genua landen. Das war nichts für schwache Nerven! Um ein Haar hätten wir zurück nach Frankfurt gemusst… Puh, da haben wir nochmals Glück gehabt.

      So sah am Montag unser Landeanflug aus (Foto: Flightradar 24)
      Ansonsten verlief unsere Savona-Premiere sehr harmonisch. Über das Einchecken hier bei Costa werde ich nochmals gesondert berichten. Wenn man weiß, wie es geht, kann man das nämlich sehr angenehm gestalten. Insgesamt hat mich Savona sehr positiv überrascht. Wir haben den Vormittag noch zu einem ausgedehnten Spaziergang genutzt und die Zitadelle sowie lange Strände entdeckt. Wer will, kann sich hier sehr gut beschäftigen.

      In Savona gibt es viele schöne Wege am Wasser
      Los ging es dann fast pünktlich 😉 gegen 17.00 Uhr mit Kurs auf Marseille. Zum Ablegen ertönte das für Costa obligatorische „Con te partiro“ von Andrea Bocelli (die italienische Variante von „Time to say goodbye“). Da ich bei dem Lied schon ohne Schiff immer heulen muss, brauche ich ja wohl nichts weiter zu sagen… 😉

      Ciao Bella, Ciao… Los geht es ab Savona Richtung Marseille
      Unsere Gastgeberin, die Costa Favolosa, wurde 2011 in Dienst gestellt, ist 290 Meter lang und kann auf 13 Decks sowie in 1.506 Kabinen maximal 3.800 Passagiere unterbringen. Auf so einem großen Schiff bin ich schon lange nicht mehr gefahren. Da ich eher ein Freund kleinerer Schiffe bin, muss ich gestehen, dass mir vor dem Einsteigen etwas mulmig war. Würde ich auf einem so großen Schiff noch wohlfühlen? Noch ist es zu früh, diese Frage zu beantworten, denn nach einem leckeren Abendessen und einer guten Nacht stand heute erst mal Marseille auf dem Programm. Das war allerdings ein voller Erfolg.

      Heute Morgen: Sonnenaufgang kurz vor Marseille
      Bei herrlichem Wetter haben wir gleich nach dem Anlegen das Schiff verlassen und uns zum alten Hafen aufgemacht. Bei unserem dritten Besuch hier wollten wir endlich mal zur Notre Dame hinauf. Beim ersten Mal war es uns mit dem Kinderwagen zu beschwerlich, beim zweiten Mal wollten wir unseren Sohn nicht mit dem Roller hochschicken ;-). Heute war ich endlich da ich muss sagen: Der Blick von der Kathedrale ist genauso toll wie ihr Anblick aus der Ferne es immer vermuten ließ… Alle, die schon mal hier waren, werden mir das bestimmt bestätigen.

      Schon von weitem ein Hichgucker: Die Notre Dame in Marseille
      Eine Wanderung an der Corniche de Kennedy brachte uns zu einem Kuriosum Marseilles: Der wahrscheinlich längsten Bank der Welt. Mit rund 2 km schlängelt sie sich an der Küste entlang und eigentlich möchte man fast überall sitzen bleiben und den Blick genießen… Und zum Glück haben wir ja Urlaub und können genau das tun.

      Zwar nicht ununterbrochen, aber dennoch rund 2 km lang: diese Bank
      Tatsächlich war es heute in Marseille auch nicht wirklich voll. Das mag zum einen daran gelegen haben, dass wir früh unterwegs waren. Zum anderen waren wir auch das einzige Schiff. Aber festzuhalten bleibt: Die ersten beiden Stationen des „Experiments Herbstferien“ waren vielversprechend.
      Jetzt lassen wir den Tag entspannt an Bord ausklingen und bereiten uns mental auf den morgigen Seetag vor. Mal sehen, wie sich uns die Costa Favolosa dann präsentiert…
      I’ll keep you posted!
      Euch allen noch einen schönen Feiertag und

      Herzlich,

      Eure Irmela

       

      P.S.: Dir Christian wünsche ich schon mal viel Spaß beim Packen. Morgens ist es hier noch recht kühl, aber am Nachmittag ist es in der Sonne sehr sommerlich. Ich bin soooo gespannt auf Deine Eindrücke von der MSC Fantasia…!
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