Donnerstag, 8.11.18 – Avignon und Pont du Grad

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Dieses Thema enthält 4 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Klaus Brokmann vor 3 Wochen, 5 Tagen.

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  • #17065 Antwort

    Klaus Brokmann

    Heute geht es zum zweiten Papstpalast dieser Reise 🙂
    Es ist zunächst noch leicht bedeckt, verspricht aber ein sonniger Tag zu werden.

    Um 8:15 Uhr startet unser Bus nach Avignon, wo wir nach gut eineinviertel Stunden ankommen.
    Der Papstpalast von Avignon war zwischen 1335 und 1430 die Residenz verschiedener Päpste und Gegenpäpste. Er gehört mit der Altstadt von Avignon zum Weltkulturerbe und gilt als das größte gotische Gebäude der Welt.

    Die Besichtigung der beeindruckenden Anlage dauert gut 75 Minuten, danach haben wir noch eineinhalb Stunden Freizeit. Zunächst laufe ich wenig durch die netten Altstadtgassen

    und am Ende besichtige ich dann die berühmte Brücke von Avignon.
    Der „Pont Saint-Bénézet“, auch „Pont d’Avignon“ genannt, ist die Ruine einer Bogenbrücke, die einen Teil des östlichen Flussarmes der Rhone überspannt. Die erste Brücke entstand in den Jahren 1171 bis 1185. Ihre große Bedeutung lag darin, dass sie von Mittelmeer aus gesehen die erste
    Überquerungsmöglichkeit über die Rhone darstellte. Schwere Beschädigungen durch ein Hochwasser führten um das Jahr 1660 zur endgültigen Aufgabe der Brücke.
    Nachfolgende Hochwasser setzten das Zerstörungswerk fort, bis schließlich nur noch vier Brückenbögen erhalten blieben.

    Um 13 Uhr fahren wir weiter zum nahen Pont du Gard, der nur 20 Auto-Minuten entfernt ist.
    Dieser römische Aquädukt aus der Römerzeit (Mitte des 1. Jh.) zählt zu den wichtigsten erhalten gebliebenen Brückenbauwerken der antiken römischen Welt.
    Und wir alle haben ihn fast täglich in der Hand – auf der Rückseite des 5 € Scheins 🙂
    Der Pont du Gard war Teil einer etwa 50 km langen Wasserleitung.
    Es wurden täglich etwa 20000m³ Wasser von den Quellen nahe Uzès zur römischen Stadt Nemausus (Nîmes) transportiert.
    Die Brücke ist 49 m hoch und umfasst drei Etagen:
    – untere Ebene: 6 Bögen, 142 m lang, 6 m breit, 22 m hoch
    – mittlere Ebene: 11 Bögen, 242 m lang, 4 m breit, 20 m hoch
    – obere Ebene: 35 Bögen, 275 m lang, 3 m breit, 7 m hoch
    Auf der oberen Ebene verläuft die rechteckige Wasserleitung (1,80 m hoch und 1,20 m breit mit einem Gefälle von 0,4 %).

    Wir haben eine Stunde Zeit um das Bauwerk zu besichtigen man kann auf die Brücke gehen, aber auch drunter durch und sie somit auch von beiden Seiten betrachten.
    Sehr beeindruckend, wenn man ganz nahe an den ca. 6 t schweren Keilsteinen steht und sich überlegt, wie dies von rund 2000 Jahren gebaut werden konnte!

    Um 14:30 Uhr fahren wir zurück zum Schiff, wo wir gegen 16 Uhr ankommen.

    Ich ruhe mich zunächst ein wenig aus, indem ich mich mit einem geistigen Getränk in der OceanBar setze und aufs Meer hinaus schaue.

    Um 17:15 Uhr beginnt auf dem Pooldeck das allseits beliebte Offiziersshaken.
    Also nicht die Offiziere werden geschüttelt, sondern die Offiziere schütteln Drinks …+

    Anschließend geht es zum Abendessen. Eigentlich wollte ich heute wieder ins Belladonna, sehe aber im Brauhaus, dass es als Tagesgericht
    „Sauerbraten mit Rotkohl und Klößen“ gibt. Dem kann ich natürlich nicht widerstehen.

    Danach schaue ich mir die „PrimeTime“ mit Entertainmentmanagerin Laura im Theatrium an und anschließend noch ein wenig die Poolparty unter dem Motto „Ich mag Schlager“.

    Auf dem Weg zur Kabine schaue ich dann noch ein paar Minuten den Spielern im Casino zu, bevor ich gegen 23 Uhr in Morpheus Arme sinke.

  • #17137 Antwort

    Kerstin Krückeberg

    Hallo Klaus!
    Der Papstpalast wäre als Kulisse für einen Ritter/Abenteuer-Film echt geeignet. Sieht sehr eindrucksvoll aus. Die Brücke in Avignon verbinde ich immer noch mit meinem Französich-Unterricht in der Schule. Das Lied hatten wir damals rauf und runter gelernt und Teil einer Klassenarbeit. Wäre schon toll, es mal in echt zu sehen.
    Das Offiziers-Shaken finde ich immer lustig,meist haben die Offiziere untereinander immer einen enormen Gaudi! Und ich finde es trotzdem ganz gut, das das Event, immer zeitlich knapp begrenzt ist, so dass keine Alkohlleichen entstehen können.
    Liebe Grüße; Kerstin💁🏻

  • #17144 Antwort

    Klaus Brokmann

    Hallo Kerstin,

    >> Das Offiziers-Shaken finde ich immer lustig
    Ich auch 🙂

    Wobei sich jetzt hier das Vorgehen verändert hat!
    Früher hat man die Chips für 1,50 € gekauft und bekam dafür quasi ein Sektglas voll Cocktail!
    Jetzt zahlt Du 7,60 € (!!), und bekommst zwar ein normales Cocktailglas – aber immer 2 zum Preis von 1!! Das heißt, als Single rennst Du erstmal mit zwei vollen Gläsern durch die Gegend und kommst Dir irgendwie dumm vor 🙁

    VG Klaus

  • #17150 Antwort

    Helga E.-D.

    Hallo Klaus,

    ach, da wurden beim Lesen Deines sehr interessant gestalteten Berichts schöne Urlaubserinnerungen von traumhaften Sommern in Südfrankreich geweckt. Avignon und Pont du Gard sind wirklich beeindruckend. Und überall so schön leer! Ich bin auch immer wieder beeindruckt, wie man vor so vielen Hunderten und Tausenden von Jahren derartige Bauwerke, z. B. auch die vielen großen Kathedralen gestalten konnte!
    Das Offiziers-Shaken wird immer gerne wahrgenommen und den Offizieren scheint es auch immer eine willkommene Abwechslung zu sein. Cocktails und Kreuzfahrt scheint irgendwie immer zusammen zu gehören, wie Tomatensaft und Flugzeug – ich ziehe da eher einen Gin-Tonic o. ä. vor;-)

  • #17165 Antwort

    Klaus Brokmann

    Moin Helga,

    >> Und überall so schön leer!
    tja, dass ist der Vorteil und diese Zeit (ok, in Rom auch nur bedingt), der Nachteil ist halt das unsichere Wetter …

    >> ich ziehe da eher einen Gin-Tonic o. ä. vor 😉
    Ja, ich eigentlich auch, wenngleich bei AIDA die Cocktails schmecken, da sie vernünftige Säfte verwenden. Dieses wässerige Zeug damals auf meinen beiden MSC-Reisen war gar nix (wobei MSC einen sehr guten Weißwein hatte, einen sizilianischen Grillo) !!

    VG Klaus

Antwort auf: Donnerstag, 8.11.18 – Avignon und Pont du Grad
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