Eintrittsgeld gefordert!

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Dieses Thema enthält 3 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Klaus Brokmann vor 1 Woche, 6 Tagen.

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  • #17964 Antwort

    Käpt´n Blaubär

    Die dpa meldet:
    Venedig kann künftig eine Art Eintrittsgeld von Tagestouristen kassieren. Das sieht der überarbeitete Haushaltsplan der italienischen Regierung vor, der am Sonntag vom Parlament in Rom verabschiedet wurde.

    Touristen könnten dann je nach Saison von 2,50 Euro bis maximal 10 Euro für den Besuch in der Lagunenstadt bezahlen müssen. Venedig kämpft seit Jahren gegen den Touristenansturm und versucht immer wieder mit verschiedenen Strategien, die Massen in Schach zu halten.

  • #17965 Antwort

    Helga E.-D.

    Ich befürchte, die Touristenmassen werden sich davon nicht abhalten lassen, die Stadt zu übervölkern. Venedig muss sich etwas einfallen lassen, aber „nur mehr Geld einnehmen“ wird wohl nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Ich persönlich hätte jedenfalls kein Problem damit, eine Art „Eintrittsgeld“ zu bezahlen, auch nicht in anderen gefährdeten Städten. Nach meinem zweiten Besuch vor drei Jahren (der erste lag ca. 15 Jahre zurück) habe ich für mich beschlossen, nicht mehr nach Venedig zu reisen – habe aber natürlich Verständnis für diejenigen, die es einmal im Leben sehen möchten. Seid nur nicht enttäuscht, mit Romantik hat diese Stadt leider schon lange nichts mehr zu tun, ein kitschiger Andenkenladen nach dem anderen auf der Rialto-Brücke, Menschen und Gondeln dicht an dicht. Allein das Einlaufen ist nach wie vor ein Traum, aber eben auch ein großes Problem und das gehört für mich als erstes geändert und das sage ich als langjähriger und begeisterter Kreuzfahrer. Das Anlegen außerhalb der Lagune und eine limitierte Personenzahl pro Tag (z. B. Alhambra) verbunden mit einer Art Eintrittsgeld für Tagestouristen und Kreuzfahrer könnte evtl. ein Schritt sein – es wäre der Stadt zu wünschen.

  • #17971 Antwort

    Käpt´n Blaubär

    Venedig ist mit dem Problem nicht allein, auch Dubrovnik stöhnt und sinnt nach Abhilfe.
    1988 haben 529 Kreuzfahrtschiffe knapp 800.000 Passagiere in die Stadt befördert. Dem will der Bürgermeister einen Riegel vorschieben. Nun will der neue Bürgermeister der Stadt, Mato Franković, der Touristen-Flut einen Riegel vorschieben: In Zukunft sollen maximal höchstens 4000 Menschen die historische Altstadt betreten dürfen.
    1988 haben 529 Schiffe knapp 800.000 Passagiere in den Hafen der Stadt befördert. Und von dort geht es direkt in die nicht weit entfernt gelegene Altstadt. Es gehe nicht an, die Situation so zu belassen, wie sie im Moment sei, so der Politiker weiter.
    summa summarum, da tut sich etwas!

  • #18205 Antwort

    Klaus Brokmann

    Moin,

    naja, ein wenig sind die Städte aber auch selbst Schuld!
    Die Häfen werden immer größer, damit immer mehr Schiffe anlegen können und man das Geld verdient, aber wenn die Passagiere dann auch wirklich von Bord gehen, um sich den Hafen anzuschauen, dann kommt das böse Erwachen ???
    Ein bisschen blauäugig, wie ich finde!!

    VG Klaus

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