Island – Grönland mit MS Amadea

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Dieses Thema enthält 19 Antworten und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Gudrun vor 3 Monate, 1 Woche.

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  • #9166 Antwort

    Gudrun

    Vom 14.8. – 07.09.2017 unternahm ich zusammen mit meinem 11jährigen Enkel meine erste Kreuzfahrt. Island und auch noch Grönland war schon immer mein Traumziel.
    Das Geld dafür war gut angelegt; wir fühlten uns rundherum bestens betreut und versorgt an Bord. Vor allem wurde mein Enkel umsorgt, der auf glutenfreie Ernährung angewiesen ist. Die Küche hat sich hierbei schwer ins Zeug gelegt, um ihm jeden Wunsch zu erfüllen. Auch mit dem Servicepersonal hat er sich schnell angefreundet und wollte am Schluss liebend gern seinen Lieblingskellner mit nach Hause nehmen, um sich weiter verwöhnen zu lassen.
    Meine Befürchtung, dass es meinem Enkel langweilig werden könnte, war zum Glück unnötig. Nach ein paar Tagen hat er einen etwa gleichaltrigen Freund an Bord gefunden, mit dem er ständig unterwegs war. Die beiden hielten sich oft bei der jungen Showtruppe auf, spielten zusammen Tischtennis oder andere Spiele, durften sich ihren eigenen Cocktail hinter der Bar mixen und waren auch ab und zu auf der Brücke.
    Kurzum: das Bordleben war sehr angenehm und auch ich habe es genossen, mal nicht ständig in der Küche stehen zu müssen, aufzuräumen oder zu putzen.
    Von Bremerhaven aus waren die ersten beiden Seetage sehr sonnig, ruhig und der Pool konnte benutzt werden (später wurde das Poolwasser zwischendurch abgelassen).
    Island empfing uns mit etwas nasskaltem und windigem Wetter. Den ersten Ausflug machten wir aber erst in Akureyri. Eine Walsafari auf einem gut ausgerüsteten Boot, das Rettungswesten und Ganzkörperanzüge mitführte. Sich warm anzuziehen war aber auch erforderlich. Wir haben mehrere Buckelwale gesehen, die aber leider nicht mehr als ihren Blas oder die Rückenflosse zeigten.
    Nun, Wale haben wir auf der weiteren Reise aber noch viele beobachten können.
    Der erste Landgang in Ostgrönland – Tasiilaq – war von Kälte und Dauerregen geprägt. Wir haben uns nur etwas den Ort angeschaut und sind schnell wieder zum Tenderboot, wo es an der Wartestelle heißen Tee gab.
    Dann durchquerten wir den Prins Christian Sund von Ost nach West. Zuerst hingen die Wolken tief aber im Westen lockerte es sich auf. Sehr sehenswert, diese Passage. Eng, kleine Eisberge kamen von den Gletschern und mittendrin ein bewohntes Dörfchen, scheinbar total abgeschnitten von der Welt.
    Weiter ging die Reise nach Kangerlussuaq durch den Fjord. Besonderes Highlight dort, war die MS Deutschland, die bei unserer Ankunft noch auf Reede lag. Die Schwesterschiffe begrüßten und verabschiedeten sich mit großem Tamtam und die Menschen auf beiden Schiffen winkten und johlten sich zu. Auf den Brückennocks mit den aus dem Fernsehen auch bekannten großen türkisfarbenen Winkehänden. Mein Enkel war absolut begeistert von dieser Begegnung.
    Das war er dann auch von den Schlittenhunden, die wir in Sisimiut besuchten. Ich auch, aber die Stadt selbst mit ihren vielen bunten Häusern, wo wir mal ausnahmsweise direkt am Kai anlegen konnten, hat Flair.
    Dann ging`s weiter zur Diskoinsel. In Qeqertarsuaq war nur privater Landgang möglich. Genauso anschließend in Upernavik, dem nördlichsten Ziel unserer Reise und in Uummannaq.
    Bis dahin hatten wir wieder wunderbares, sonniges Wetter und man konnte auch die Landgänge genießen. Und überall diese kleinen bunten Holzhäuser, die ein schönes Fotomotiv abgeben. Auch die großartige Landschaft. Allerdings suchte man Souvenirgeschäfte fast vergeblich, einerseits war Wochenende und die Grönländer hielten es wohl nicht für nötig, aufzumachen. Und andererseits muss man sehr darauf achten, was man kauft, da viele Schmuck- und Kunstgegenstände dem Artenschutzgesetz unterliegen und wenn überhaupt, dann nur mit Zertifikat mitgenommen werden dürfen. Der Zoll hatte stets ein wachsames Auge auf uns.
    In Upernavik konnten wir dann kurz vor Abfahrt noch von Bord aus einen Fischer beobachten, der uns mit seinem Boot ständig umkreiste und dabei mit Grummeln und zornigem Gesicht eine ganze Kiste große Fische einzeln ins Wasser warf. Selbst meinem Enkel fiel auf, dass da lauter Fische kieloben im Wasser schwammen.
    Ich habe mich bei einem Reiseleiter erkundigt, was das denn war, worauf er vermutete, dass der Fischer seinen Fang nicht an die Küche loswurde, einfach, weil es für die vielen Leute an Bord viel zu wenig gewesen wäre.
    Da drängte sich bei mir zum ersten Mal der Gedanke auf, dass Kreuzfahrtschiffe möglicherweise gar nicht so willkommen sind. Auch die lange, gelbe Abgasfahne aus dem Schornstein, die sich kilometerweit in der doch noch unberührten Landschaft verteilt, trägt sicher nicht zu einem Freudentaumel bei den Einheimischen bei.
    Dann änderte sich das Wetter. Trotz Sonnenschein war es sehr windig und wir konnten in Ilulissat nicht von Bord gehen, weil die Tenderboote wegen starker Wellen nicht ausgesetzt werden konnten. Nur Ausflügler, die zum Eisfjord wollten oder einen Rundflug gebucht hatten, wurden am Schiff direkt mit Wassertaxis oder den bestellten Kuttern zur Bootsfahrt abgeholt.
    Große Eisberge umringten die Amadea, Riesen, wie ich sie mir nie hätte vorstellen können. Der Kapitän konnte weder an Land anlegen, noch draußen ankern. Er musste ständig navigieren, ich glaube es heißt driften, um nicht mit Eis zusammenzustoßen. Auch in der Nacht fuhr er hinaus in offenes Wasser, wo die Eisberge nicht so dicht an dicht trieben. Laut Programm war ein 2tägiger Aufenthalt in Ilulissat geplant. Also waren wir auch 2 Tage vor der Stadt. Dabei hatte ich das eindrücklichste Erlebnis überhaupt; ich hielt mich auf dem Sonnendeck auf und beobachtete die Eisberge. Plötzlich knackste es laut fast direkt neben dem Schiff und dann folgte ein donnernder Knall und der Eisberg brach in der Mitte auseinander. Ein kleiner Tsunami rollte der Amadea entgegen, dann war es wieder ruhig!
    Das war genau das Geräusch, das ich immer schon mal hören wollte, es aber auf meinen Reisen nach Lappland nie schaffte, rechtzeitig den Eisbruch auf Seen und Flüssen zu erleben.
    Abends gab es im Drink Gletschereis, das die Crew sich von den Eisbergen geholt hat. Vielleicht auch etwas Einmaliges. Dafür habe ich dann sogar einen Whiskey getrunken, den ich normalerweise verschmähe.
    Der Besuch und Landgang in Grönlands Hauptstadt Nuuk fiel dann ebenso wetterbedingt aus. Der Kapitän fuhr zwar hin, aber eigentlich gleich wieder weg. Schade, dort habe ich auf Souvenirs gehofft.
    Dafür war dann wieder Sommerhitze in Qaqortoq an der Südspitze Grönlands. Auf einer Temperaturanzeige am dortigen Marktplatz (mit dem einzigen Brunnen in Grönland) konnte man 27 Grad (plus!) ablesen. Dafür waren wir viel zu overdressed. Haben ganz schön geschwitzt bei unserem letzten Aufenthalt in Grönland. Dort haben wir eine Gerberei besucht und ich hatte Gelegenheit, in ein Eisbärenfell zu greifen und die Krallen an den klodeckelgroßen Pranken zu spüren. War sehr beeindruckt, wie scharf die Krallen waren! Und wie seidig Robbenfelle sind! Laut unserem Guide halten sich in der Gegend um Qaqortoq insgesamt 5 Eisbären auf. Es gibt also noch ein paar!
    Nach zwei weiteren Seetagen stand nochmal Island auf dem Programm, Hafnarfjördur/Reykjavik. Zur Freude meines Enkels konnte ich einen ursprünglich geplanten 9stündigen Landausflug mit dem Bus umbuchen und wir badeten stattdessen in der Blauen Lagune. Die Jungs waren davon absolut begeistert. Mir wurde das Wasser bald zu warm und ich ging nach einer halben Stunde wieder raus.
    Am Schluss legten wir noch in Scabster/Schottland an. Dort hatte ich als Fußgänger Schwierigkeiten, mich an den Linksverkehr zu gewöhnen. Aber nun war Shopping möglich und wir fanden dann auch ein Mitbringsel für den Papa, der ansonsten nur je einen kleinen Lavastein von Grönland und Island erhielt.
    Nach einem weiteren Seetag legten wir morgens wieder als erstes Phoenixschiff in Bremerhaven an. D.h. die Deutschland war schon da, aber auf dem Weg in den Innenhafen, dann kamen noch die Albatros und die Artania. Dieses Treffen/Einlaufen haben wir noch von Bord aus genossen. Das nächste Mal würde ich aber recht schnell von Bord gehen, oder möglichst erst gar nicht an so einem Tag, an dem so viele Schiffe anlegen, dort sein. Denn es war noch ein weiteres großes Kreuzfahrtschiff in Bremerhaven und alle an die 6000 Passagiere wollten gleichzeitig weg. Wir standen furchtbar lang am Taxistand, es war kalt und stark windig und der Taxifahrer war dann auch genervt.
    Mein Fazit: es war eine unvergessliche Reise, ich bin froh, dass ich sie gemacht habe, ich wurde auch nicht seekrank, obwohl es ab und zu sehr schaukelte. Nur mein Enkel kämpfte einmal mit Brechreiz und Bauchweh, aber Superpep hat geholfen!
    Auch er schwärmt heute noch von der Kreuzfahrt, bekam auch für seinen Aufsatz bei Schuljahresbeginn ein Lob von der Lehrerin (er hat ihn mit Prospekt-Bildchen verschönt, um nicht zu sagen verlängert) und manchmal hörte ich ihn in den Tagen danach noch die Auslaufmelodie der Amadea summen.
    Aber obwohl ich immer noch Jan Mayen und Spitzbergen kennenlernen will, ist der Gedanke an Umweltverschmutzung durch Kreuzfahrtschiffe doch sehr präsent…..

  • #9171 Antwort

    Bernd_vom_TV

    Hallo Gudrun,
    das war ein sehr interessanter Bericht, sehr lesenswert!
    Da möchte ich auch mal hin.

    Gruß Bernd

  • #9178 Antwort

    Gudrun

    Hallo Bernd,
    vielen Dank. Die Ruhe am Feiertag hat es endlich möglich gemacht. Ich wollte eigentlich schon längst mal berichten. Leider kann ich kein Foto beisteuern, da es die Kamera vorgezogen hat, auf der Hälfte der Reise den Geist aufzugeben. Einen Ersatz konnte ich weder an Bord, noch an Land bekommen. Ich bewahre die Bilder in meinem Herzen auf.
    Gruß Gudrun

  • #9180 Antwort

    Kerstin Krückeberg

    Liebe Gudrun!
    Was für ein toller Bericht und schon wieder hatte ich das Gefühl, wie hier schon so oft, alles stehen und liegen zu lassen- Koffer packen und ab aufs Schiff!! Hier hattet aber wirklich eine sehr interessante Reise- muss ich mir unbedingt merken!! Lieben Gruß, Kerstin ??

  • #9181 Antwort

    Gudrun

    Hallo Kerstin und alle Interessierte,

    ich bin auf einen sehr ausführlichen Reisebericht von der selben Reise mit der Amadea aus dem Vorjahr gestoßen, der auch sehr viele Fotos enthält.

    http://www.kreuzfahrtinfos.at/forum/index.php/Thread/8950-Reisebericht-Island-und-Gr%C3%B6nland-Kreuzfahrt-2016-mit-der-AMADEA-auf-der-Suche-na/

    Wer sich die Zeit nehmen will kann ja mal reinstöbern. Selber habe ich noch nicht alles gelesen. Da hat sich jemand unheimlich viel Zeit genommen.

    Gruß Gudrun

  • #9182 Antwort

    Helga E.-D.

    Hallo Gudrun,
    ich hatte schon an Dich gedacht und mich gefragt, wie es Dir und Deinem Enkel auf Eurer Reise ergangen ist – Danke für diesen eindrucksvollen Bericht! Dass Dein Enkel auf dieser Reise einen Freund gefunden hat, ist echt ein großes Glück! So erging es uns auf unserer ersten Reise mit unserem damals 16-jährigen Sohn glücklicherweise auch so und dann wird so eine Reise auch entspannend – für beide Seiten;-)

    Die Umweltverschmutzung durch Urlauber und insbes. Kreuzfahrtschiffe verursacht mir gerade bei diesen Gegenden jedoch ein wenig Bauchschmerzen, muss der Mensch wirklich überall hin? Ich hoffe, dass alle Verantwortlichen hiermit sehr, sehr sorgsam umgehen und diese Routen beschränken und auch zukünftig nur den Reedereien erlauben, die sehr strenge Auflagen erfüllen, so dass die Investitionen in entspr. Neu- und Umbauten der Schiffe ein Anreiz sind – wer es nicht macht oder nicht kann, der kann halt diese Routen nicht anbieten!

    Für Dich und Deinen Enkel bleiben auf alle Fälle wunderbare gemeinsame Erlebnisse, die Euch immer begleiten werden! So eine Oma wünschen sich wohl viele;-)

    Herzliche Grüße
    Helga E.-D.

  • #9184 Antwort

    Bernd_vom_TV

    Hallo Gudrun,
    wenn die Kamera nach halber Zeit defekt ist, dann müssten ja eigentlich
    die ersten Fotos noch auf der Speicherkeite sein die bis dahin geschossen wurden.
    Schon mal probiert die extern auszulesen?

    Gruß Bernd

  • #9188 Antwort

    Gudrun

    @ Helga;
    schön, dass Du an uns gedacht und meinen Bericht schon vermisst hast.
    Bezüglich Umweltverschmutzung gebe ich Dir recht, aber da die Reisen nun mal angeboten werden, fällt es auch mir schwer, auf die Erfüllung meiner arktischen Träume zu verzichten. Diese grandiosen Landschaften und Tiere müssen geschützt werden so gut es geht. Und, wie Du sagst, da sind die Reedereien und Veranstalter gefragt.
    Ich komme sicher nicht mehr nach Grönland, aber einen Landurlaub auf Island könnte ich mir schon noch vorstellen. Schließlich gibt es dort noch soviel zu sehen, was ich jetzt nicht sehen konnte.

    @ Bernd:
    doch, es gibt ein paar Fotos. Die hat mein Sohn erst vor Kurzem für mich auf eine CD gesichert. Bloß bisher hab ich sie noch nicht auf dem PC. Ein paar davon sind vielleicht auch gar nicht so schlecht. Ich hab aber auch viel Ausschuß produziert, vor allem beim Versuch, Wale auf das Bild zu bannen. Meist sieht man nur Wasser.

    Grüßle von Gudrun

  • #9192 Antwort

    Bernd_vom_TV

    Hallo Gudrun,
    na dann gibt es ja noch eine kleine Hoffnung für die Fotos.
    Das Problem mit dem Ausschuß hatte ich im August um Englande auch.
    In 10 Tagen etwas über 2000 Fotos geschossen, davon sind 600 übrig
    geblieben. Ich hab viele Fotos bei den Bustouren aus dem Bus heraus
    gemacht. Davon waren dann nur 10 % verwertbar.

    Gruß Bernd

  • #9204 Antwort

    Steffi

    Hallo Gudrun,

    auch von mir ein herzliches Dankeschön für deinen Reisebericht. Mit deiner Ansicht was den Umweltschutz betritt hast du sicher Recht und ich hoffe, dass nicht immer nur der Profit an erster Stelle steht. Besonders in sensiblen Gebieten sollte die Zahl der Kreuzfahrtschiffe oder des Tourismus insgesamt zahlenmäßig beschränkt sein. Das ist zumindest meine Meinung.

    Liebe Grüße Steffi

  • #9221 Antwort

    Peter

    Hallo Gudrun,

    vielen Dank für deinen interessanten Reisebericht über eine Gegend, die ich auch noch nicht kenne.
    Das mit dem Wunscherfüllen kann ich gut verstehen, man steckt da in einer Art Zwickmühle. So geht’s ja einem im Alltag auch immer öfter und man fragt sich, warum soll ich verzichten, wenn es alle anderen nicht tun.
    Ich sehe hier die entsprechenden Länder und Häfen vor allem in der Pflicht, entspr. Anläufe und Bedingungen für Kreuzfahrtschiffe zu reglementieren und dann werden die Reedereien schon nachrüsten bzw. bei Neubauten entspr. verfahren – denn letztlich zählt immer das Geld! Wer will schon auf Routen und damit Passagiere verzichten, so ziehen ja plötzlich auch TUI Mein Schiff mit Asien und auch AIDA mit Weltreisen nach, was bis vor kurzem noch, zumindest auf dem deutschen Markt, fast ein Alleinstellungsthema für Phoenix war.
    Du hast Dir jedenfalls deinen lang gehegten Wunsch erfüllt und das ist gut so! Und eine Reise nach Island ist jetzt doch wohl „wie ums Eck“;-)
    Gruß
    Peter

  • #9223 Antwort

    Peter
  • #9234 Antwort

    Gudrun

    Hallo zusammen,
    danke für Eure Beiträge und ja, dass sich die Warnemünder bereits gegen Dreckschleudern wehren ist mir bekannt, aber wenn nun auch die Rostocker und vielleicht noch mehr Hafenstädte nachziehen kann man vielleicht hoffen, dass Schiffe in Zukunft doch sauberer werden. Es tut sich ja schon was.
    Gruß Gudrun

  • #12556 Antwort

    Klaus

    Moin Gudrun,

    habe Deinen Bericht eben erst gelesen und sehr genossen!
    Danke dafür !!

    Ich werde im August fast die gleiche KF mit der Albatros machen und freue mich schon sehr darauf 🙂

    RollCall ~ MS Albatros ~ Island & Grönland ~ 7.8.2018

    Bin auch schon sehr gespannt aufs Wetter und frage mich, was ich alles mitnehmen muss (dicke UND dünne Sachen) 😉

    VG Klaus

    • #12590 Antwort

      Gudrun

      Hallo Klaus,
      habe gerade Deinen Beitrag gesehen. Toll, dass Du diese KF machen willst, Du wirst auch begeistert sein.
      Ich empfehle Dir, mehr dicke als dünne Sachen in den Koffer zu packen. Die Durchschnittstemperatur wird 10 Grad kaum überschreiten und auf dem Schiff hast Du immer auch den Wind.
      Würde mich freuen, wenn ich im September oder so auch Deinen Bericht dazu lesen kann.
      Ich wünsche Dir eine schöne Reise!
      Viele Grüße
      Gudrun

  • #12622 Antwort

    Klaus

    Moin Gudrun,

    Danke für die Tipps 🙂

    Ja, das mit den dickeren Sachen ist schon klar, zumal ich ein ziemlicher „Frostköttel“ bin 😀
    Glaube deswegen auch noch nicht, dass ich (zumal bei 24 Tagen – meiner längsten KF bisher) mit EIONEM Koffer auskommen werde …. mal schauen, wie das wird 😉

    Bericht kommt auf jeden Fall, zudem werde ich hier wohl als Gastblogger tätig werden (soweit es die Internetverbindung zuläßt)!

    VG Klaus

    • #12684 Antwort

      Gudrun

      Also selber waschen und trocknen oder waschen lassen ist auf dem Schiff überhaupt kein Problem. Wenn Du nicht darauf bestehst, dass Du jeden Tag was anderes trägst, dann kannst Du auf diese Weise Ballast sparen. Wichtig sind auf jeden Fall gute und warme Wanderstiefel. Die nehmen halt Platz im Koffer ein. Oder Du ziehst Sie beim Einschiffen gleich an (schließlich geht es ja auf Expedition!)
      Grüßle
      Gudrun

  • #12706 Antwort

    Klaus

    Moin Gudrun,

    >> Also selber waschen und trocknen oder waschen lassen ist auf dem Schiff überhaupt kein Problem.
    Mal schauen, ich bin ja im Urlaub, da werde ich dann vlt. lieber waschen lassen – es müsste dann ja auch zu einem mir genehmen Zeitpunkt eine Maschine frei sein 🙂

    >> Wenn Du nicht darauf bestehst, dass Du jeden Tag was anderes trägst, dann kannst Du auf diese Weise
    >> Ballast sparen.
    Na ja, den einen oder anderen Pullover (oder uach Hose) zum Wechseln werde ich schon mit nehmen. Man möchte ja nicht knapp 4 Wochen in den gleichen Klamotten rumlaufen 😉

    >> … Wanderstiefel. Die nehmen halt Platz im Koffer ein.
    Dann ist es ja gut, das ich keine habe 🙂
    Bin nicht so ganz der Wanderer vor dem Herr’n …

    VG Klaus

  • #12712 Antwort

    Irmela Tölke
    Keymaster

    Hallo Gudrun,

    jetzt muss ich mich aber auch endlich mal für Deinen tollen Bericht bedanken!!
    Christian und ich sind so viel mit unseren Baustellen hier beschäftigt, dass wir oft ganz übersehen, wie viel Mühe Ihr Euch alle macht.

    Die Sache mit Deiner Kamera hat mir allerdings fast das Herz gebrochen. Ich an Deiner Stelle wäre verzweifelt gewesen… Und: Ich finde es wirklich bemerkenswert, dass Du diese tolle Reise mit Deinem 11jährigen Enkel gemacht hast. Unser Sohn ist fast 9. Fallst du also gerne mal 2 Jungs mitnehmen möchtest ;-).

    Liebe Grüße,

    Irmela

    • #12727 Antwort

      Gudrun

      Hallo Irmela,
      2 Jungs? Das wäre natürlich für die Buben ganz toll, aber für mich würde die Verantwortung deftig steigen. Was habe ich aus Fürsorgegründen doch allein auf der Suche nach meinem Enkel im Schiff an Kilometer zurückgelegt!!
      Aber ich glaube, mein Enkel wird so schnell keine Schiffreise mehr mit mir machen. Allmählich will er auch nicht mehr mit mir im selben Zimmer schlafen. Und letzten Donnerstag hat ihn erneut die Seekrankheit erwischt, als wir bei Windstärke 9 von der Hallig Gröde nach Schlüttsiel übersetzten.
      Ich denke, ich werde künftig wieder mehr als Single unterwegs sein.
      Sorry, aber leider kann ich auf Deine „Anfrage“ nicht eingehen.
      Einen schönen Gruß aus dem Frühling in BW in den kalten Norden
      sendet Dir
      Gudrun

Antwort auf: Island – Grönland mit MS Amadea
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