Kreuzfahrtgeflüster – Überraschung in Kambodscha

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      Irmela Tölke
      Verwalter

      Von Vietnam aus ging es mit einem Seetag weiter nach Kambodscha, einem Ziel, vor dem uns Viele gewarnt haben…

      Jetzt sind wir nicht nur im guten Wetter, sondern auch im tiefsten Asien angekommen. Gestern waren wir in Sihanoukville, Kambodscha, ein Ziel, vor dem wir etwas Respekt hatten. Im Vorfeld hatten wir viel über die erschreckende Armut des Landes gelesen. Touristen würden bei ihrer Ankunft von fliegenden Händlern, Tuk-Tuk-Fahrern und Bettlern regelrecht angefallen… Aber wir sind ja unterwegs, um die Welt zu sehen und sind natürlich von Bord gegangen. Mit einem kostenlosen Shuttlebus ging es direkt in das Herz der Stadt, zum Markt. Dort wurde unser Bus tatsächlich auch von zahlreichen Tuk-Tuk-Fahrern erwartet. Allerdings konnten wir im Verhalten der Menschen keinen Unterschied zu denen in vielen andern Ländern, wie zum Beispiel Sri Lanka oder Indien erkennen. Schnell wurden wir mit einem sehr netten Fahrer handelseinig und tuckerten los…

      Unser Tuk Tuk nebst sehr nettem Fahrer
      Da wir unserem Sohn einen Strandbesuch versprochen hatten, hatten wir uns den Sokha Beach ausgesucht. Hier kann man als Tagesgast in einem Resort Hotel die Annehmlichkeiten eines schönen Strandes und Pools nutzen. Kein Wunder, dass wir uns dort eher wie in der Karibik als in Kambodscha fühlten. Und ein Bad im Meer ist doch allemal spannender als im kleinen Schiffspool… 😉

      Sokha Beach ist nicht wohl nicht unbedingt typisch für das Land, aber sehr schön

      Auch die Anlage war sehr schön…

      … wie man hier sieht
      Nach 1,5 Stunden Wasserspaß wollten wir aber doch noch etwas mehr vom „richtigen“ Kambodscha sehen. Unser netter aber leider nur wenig Englisch sprechender Tuk-Tuk-Fahrer fuhr eine Stunde mit uns um Sihanoukville herum und zeigte uns u.a. eine Art Tempelanlage. Leider konnte er uns nicht wirklich erklären, worum es sich dabei konkret handelte und auch unser Führer gab dazu keine Informationen her. Vielleicht habt Ihr ja eine Idee? Zuhause mit besserem und kostenlosem Internetzugang werden wir Phumkhmer Deymeas auf jeden Fall noch recherchieren…

      Geheimnisvolles …

      …Phumkhmer Deymeas
      Die Rundfahrt, unser Spaziergang durch die Stadt und über den Markt zeigten zwar, dass Kambodscha in vielen Dingen noch ein Entwicklungsland ist. Besonders auffällig ist der viele Müll, der überall herumliegt. Aber es war alles in allem eine positive Überraschung. Wir wurden weder sonderlich bedrängt noch fühlten wir uns unsicher. Die Menschen waren zu uns sehr freundlich und hilfsbereit. Wir sind froh, diese Eindrücke mitgenommen zu haben, und betrachten unser sehr luxuriöses Leben an Bord und zuhause wieder mit angemessener Demut.

       

      Ein buntes Treiben in der Stadt

      Der Markt
      Heute sind wir über Nacht im Containerhafen Leam Chabang. Von dort fährt man ca. drei Stunden bis nach Bangkok. Kann man machen, muss man aber nicht… Wir haben uns für einen Ausflug nach Pattaya entschieden. Der Ort ist eine echte Touristenhochburg und keine wirkliche Offenbarung, aber ein Besuch des Sactuary of Truth, einer Art multireligiöser Gedenkstätte, ist immer einen Ausflug wert. Dieses riesige Bauwerk besteht ausschließlich aus Holz und rund 250 „Schreiner“ arbeiten kontinuierlich daran. Sehr beeindruckend. Abgerundet wurde der Ausflug vom Besuch des Big Buddha und einem schwimmenden Markt.

      Das Sanctuary of Truth ist wirklich sehr beeindruckend und unbedingt einen Besuch wert

      Der Big Buddha von Pattaya
      Zwei tolle Tage liegen hinter uns und morgen werden wir uns an Bord ausruhen und uns auf das neue Jahr einstimmen ;-). Schade nur, dass wir in einem so hässlichen Containerhafen liegen. Da war es im Kambodscha tatsächlich deutlich charmanter… Aber pünktlich zum Jahreswechsel werden wir zum Glück längst wieder auf See sein und bei Meeresrauschen 2018 einläuten…
      In diesem Sinne Euch allen einen guten Rutsch und alles Liebe für 2018!
      Und auch im neuen Jahr gilt: I’ll keep you posted.

      Herzlich,
      Eure Irmela

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