Teil 2 – Brest/Quimper – Frankreich

Dieses Thema enthält 3 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Kerstin Krückeberg vor 2 Wochen, 3 Tagen.

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  • #22732 Antwort

    Helga E.-D.

    Unser erster Hafen in Frankreich war Brest in der Bretagne, ein kostenloser Shuttle-Bus fuhr alle 15 Minuten ins Stadtzentrum – unser Ziel war aber die über 1000 Jahre alte Bischofsstadt Quimper im Landesinneren. Wegen der kurzen Liegezeit von ca. 12 bis 18 Uhr und der Entfernung von ca. 80 km/ca. 1 Stunde Fahrzeit mussten wir hier einen Ausflug buchen, dem Schiff u. U. hinterher winken, wollten wir schließlich nicht.

    Außer der Cathédrale St. Corentin mit ihren Doppeltürmen gibt es keine nennenswerten Sehenswürdigkeiten – es ist vielmehr die historische Stadt selbst, die einen mit ihren gut erhaltenen Gebäuden aus Granit und Holzbalken in ihren Bann zieht. Die mittelalterlichen Straßen und Plätze mit ihren Fachwerkhäusern in der Fußgängerzone mit den Namen „Place au Beurre“ (Butterplatz), „Rue du Sallé“ (Straße der Pökler), „Rue des Boucheries“ (Straße der Metzger) oder auch „Rue Kéréon“ (Straße der Schuhmacher) erzählen vom „alten Kemper“ – wie die Stadt auf bretonisch heißt – alle Straßenschilder sind übrigens auf Französisch und Bretonisch beschriftet.

    Neben der gut sortierten und hübsch dekorierten Markthalle „Halles St-François“ gibt es einladende Pâtisserien, an denen wir natürlich nicht nur vorbei gingen 😉 und auch geschmackvolle Mode- und weitere Geschäfte. Viele gemütliche Straßencafés laden u. a. zu einem Stück „Gâteau breton“ (Butterkuchen) oder anderen Spezialitäten ein.

    Auch hier in der Bretagne war die Hochsaison zu Ende und die Stadt gehörte wieder den Einheimischen und nur noch wenigen Touristen wie uns, so dass man dieses besondere Flair der Stadt wirklich genießen konnte.

    Quimper trägt auch den Titel „Stadt der Kunst und Geschichte“, so gibt es u.a. ein Kunstmuseum, das Bretonische Museum, ein Museum für Zeitgenössische Kunst und das Fayence-Museum, denn die Stadt ist seit vier Jahrhunderten berühmt für seine Porzellan-Manufaktur, deren Fayencen nach alter Tradition heute noch per Hand geformt und verziert werden. Leider blieb uns keine Zeit für eine Besichtigung, vielleicht beim nächsten Besuch…

    Wir ließen den schönen Tag an Bord mit der begeisternden „Celebration“-Show und der anschließenden „Flower-Power-Party“ ausklingen, wie schon in meinem letzten Reiseblog im Mai erwähnt, hat sich das Entertainment-Programm auf der „Grand Lady“ sehr gut entwickelt, hier dürfte wohl wirklich für jeden Geschmack und auch Altersklasse etwas zu finden sein.

    Für uns wurde es auf dieser Reise zur „Tradition“, als „Allerletztes“ am Ende des Tages mit einem „Absacker“ noch in der Casablanca-Bar der besonderen Jazz- und Bar-Musik von „Laura & Zsolt“ zu lauschen, die uns nicht nur gerne unsere musikalischen Wünsche erfüllte – es entstand hier unter uns „Vieren“ ein sehr herzliches Verhältnis, die gelebte „Phoenix-Familien-Atmosphäre“ eben

    Am nächsten Morgen gegen 11 Uhr stand unser nächster französischer Hafen La Pallice/La Rochelle an und dies sollte ein wirkliches Highlight auf unserer Reise werden – à bientônt.

  • #22742 Antwort

    Claudia Dörl

    Hallo Helga,
    der Ausflug hat sich gelohnnt. Es ist eine wirklich schöne Historische Stadt. Da würde ich auch gerne einmal durch die Gassen flanieren.
    Du hast uns ja leider nur einen kleinen Einblick aus diesem schönen Städtchen geben können, aber trozdem vielen Dank für die wundervollen Fotos.
    Schade das wir alle ( Du, Irmela, Christian und alle die sonst hier im Blog berichten) so weit von auseinander weg wohnen, sonst könnten wir uns ja mal zu eim Riesebericht-, Foto- oder Diaabend treffen. Na, wer wäre dabei 🙂 ?
    Herbstliche Grüße aus Dramfeld
    Claudia

  • #22747 Antwort

    Helga E.-D.

    Hallo Claudia,

    das sind leider die Nebenwirkungen bei Ausflügen – man hat wenig Zeit, um in Ruhe Fotos zu machen, man darf den Anschluss nicht verpassen. Dank des Einsatzes von Audio-Geräten, mit denen man akustisch mit den Reiseführern verbunden ist, ist es zwar etwas angenehmer geworden, aber seine Gruppe und den Bus zurück zum Schiff sollte man besser nicht verpassen 😉 Das ist halt bei Landgängen in Eigenregie wesentlich besser und so haben sich unsere gebuchten Ausflüge auch wie immer in Grenzen gehalten. Gut ist, dass immer mehr reine Transfer-/Shuttle-Busse angeboten werden, so dass man sich seinen Tag/Stunden selbst gestalten kann, insbesondere wenn, wie auf dieser Reise des Öfteren, der Anlegehafen nicht das eigentliche Ziel ist, sondern man von dort erst hin muss – wie z. B. beim nächsten Stopp in La Pallice. Und manchmal reicht die Zeit nicht oder es ist zu umständlich, um dies mit ÖPNV zu realisieren und oft sind Taxikosten für 2 Personen zu hoch. Ergo sind diese Shuttle oft eine bequeme Alternative.
    Diese Fragen werden Dich sicherlich in Deiner jetzigen „Vorfreude-Phase“ auch beschäftigen 😉

    Genieße diese Phase jeden Tag, die länger werdenden Abende eignen sich gut für diese Planungen

    Viele Grüße aus dem heutigen Feiertags-Rheinland
    Helga E.-D.

  • #22750 Antwort

    Kerstin Krückeberg

    Hallo Helga!
    Eines wäre sicher: es würde mir dort auch sehr gut gefallen! Was für ein schönes Örtchen – schon wieder wird meine Reise-Wunsch-Liste länger 🙂 !
    Ich gebe dir recht, was organisierte Ausflüge angeht. In diesem Fall wäre ich auch lieber auf Nummer sicher gegangen. Nicht auszudenken, sollte man wirklich mal zu spät kommen. Es hat leider den Nachteil, das man wenig Zeit hat und immer ein wenig getrieben wird. Aber, man sieht auch in kurzer Zeit sehr viel und das ist widerum von Vorteil!
    Vielen Dank fürs Mitnehmen!
    Ganz liebe Grüße und ein schönes Wochenende!
    tschüß, Kerstin

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