Teil 9 – Zwei Seetage – Le Havre/Frankreich

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Dieses Thema enthält 3 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Jessica Tüxen vor 2 Wochen, 1 Tag.

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  • #23690 Antwort

    Helga E.-D.

    Zwei ruhige Seetage ohne großen Seegang und mit schönem Wetter lagen hinter uns. Zeit, um viele Eindrücke der Reise Revue passieren zu lassen, auch wieder einmal einige Seiten im Buch zu lesen, zu relaxen, Sport zu treiben, oder z. B. ins Bordkino zu gehen, um sich noch einmal den großartigen Film „Bohemian Raphsody“ anzuschauen oder eine Matinee „Die klangvolle Welt der Harfe“ zu genießen (und das auf Deck 9 in der Pazifik Lounge mit ihren bodentiefen Fenstern – wunderbare Harfenklänge und um einen herum nur die endlose Weite des Meers – einfach grandios!!!), eben all die Dinge, für die man im Alltag kaum Muße hat.
    Waren wir in den letzten Tagen tagsüber meistens an Land gewesen und hatten somit Mittagessen und auch die köstlichen Kaffeetafeln verpasst, bot sich jetzt endlich wieder die Gelegenheit, die Kalorien wieder aufzufüllen;-) So konnten wir am ersten Seetag natürlich dem „Artania Eiswagen“ mit frischen Crepes nicht ausweichen. Vor dem Abendessen gab es noch einen Geburtstagsempfang für alle Geburtstagskinder mit ihren Partnern, die in diesem Jahr entweder einen runden oder in den Monaten September/Oktober Geburtstag feierten (einen ordentlichen Geburtstagsrabatt hatte es für diese Reise auch gegeben!). Das philippinische Abendessen war natürlich auch etwas ganz Besonderes, mit dieser, uns Europäern etwas angeglichenen, Küche kommt man schließlich nicht alle Tage in Berührung – uns hat es sehr gut geschmeckt.
    Für einige Decks gab es am Abend die legendäre Crew-Show, die sich wohl kaum jemand entgehen lässt, die anderen Decks, u. a. wir, kamen erst einen Tag später in den Genuss. Dafür wurden wir mit einer großartigen Performance von drei Show-Ensemble-Mitgliedern entschädigt, die uns an diesem Abend ihre ganz persönliche „Handschrift“ wie in einem „Wohnzimmer-Konzert“ mit „All we love!“ präsentierten – sie waren richtig gut und sorgten für eine großartige Stimmung.
    Das Wetter war uns auch am zweiten Seetag hold und so war bei strahlend blauem Himmel und angenehmen Temperaturen die Stimmung beim „Stadl-Frühschoppen“ draußen an der Kopernikus Bar mehr als gut! Der Höhepunkt dieser Veranstaltung ist immer die Verlosung der Seekarte und ja, es war genügend Geld für den Crew-Wellfare-Fonds zusammengekommen, so dass dem Kapitän nichts anderes übrig blieb, sein Versprechen einzulösen – er präsentierte sich als Norweger in Lederhosen, was seine Fans natürlich besonders freute.
    Nachdem wir am Abend dann auch die wunderbare Crew-Show genießen konnten, feierten wir im Anschluss zusammen mit der Crew die „After Show-Party“, die die Schiffsleitung für sie als „Dankeschön“ organisiert hatte, die Passagiere sind hierzu immer herzlich eingeladen und wir rockten mit vielen anderen die Pacific Lounge bis tief in die Nacht.
    So war die Nacht kurz, gegen 7:30 Uhr legten wir bereits in Le Havre an – für 13:30 Uhr war schon wieder das Ablegen geplant. Mit dem Shuttlebus fuhren wir in die Innenstadt, die Haltestelle „Place Perret“ liegt unmittelbar am Kulturzentrum „Volcan“ und am „Bassin du Commerce.“

    Es war unser ca. fünfter Besuch in dieser Stadt und wir hatten bereits früher Ausflüge nach Étretat, Fécamp, Honfleur und Deauville gemacht, die alle wirklich empfehlenswert sind. Auch die Stadt selbst mit ihrem Strand, den „Hängenden Gärten“, der von überall sichtbaren und außergewöhnlichen „Église de St. Joseph“ sowie der Kathedrale „Notre Dame“ hatten wir mehrmals erkundet, so dass wir den Landgang lediglich zu einem Spaziergang am „Hôtel de Ville“ (Rathaus) vorbei in Richtung der Markthallen – wohin auch sonst sollte es uns ziehen;-) – nutzten. Was würden wir dafür geben, wenn wir zu Hause ein solches Angebot hätten, aber die Franzosen zahlen für ihre Leidenschaft auch gerne etwas mehr.

    Zum Abschluss gab es noch einen Café und ein unvergleichlich gutes Croissant bei „Paul“, das ist jedes Mal ein „Must have“ in Le Havre, und zufrieden kehrten wir wieder auf unser schwimmendes Zuhause zurück.

    Am Abend war „Gala“ angesagt, der Kapitän und die Schiffsleitung verabschiedeten sich von uns mit einem Sektempfang und der „Baked Alaska“, der bekannten Eisparade aus dem „Traumschiff.“ Wie immer kullerten dann fast überall ein paar Tränchen…

    Aber ein letzter Tag blieb uns noch – Ijmuiden/Niederlande mit dem Ausflug nach Delft und Den Haag stand auf dem Programm, zwei Städte, die wir auch noch nie besucht hatten und auf die wir uns zum Abschluss freuten. Ihr vielleicht auch?

  • #23692 Antwort

    Kerstin Krückeberg

    Hallo Helga!
    Ach ja ! Le Havre- mir ist, als wäre ich erst gestern da gewesen! Das war so schön dort und na klar, man kann dort noch so viel mehr dort unternehmen. Kommt bei mir zu meiner jetzt schon sehr langen „To-Do“-Reise-Liste auf eine neue Liste: könnte man ein 2. mal machen 🙂 .
    Hattet ihr das das Film-Team von VnM mit an Bord? Oder verliert der sympatische norwegische Kapitän gerne mal die „Charity“Veranstaltung? Gerade vor kurzen (in der jetzigen Staffel) saß er mit Lederhosen auf der Brücke und erzählte stolz von der verlorenen Wette.
    Macht sehr viel Spaß lesend bei dir mitzureisen, so finde ich es fast schon wieder schade, das diese Reise wohl bald endet. Aber vielleicht ist ja auch schon eine neue Reise in Planung!
    Ganz liebe Grüße und vielen Dank !!!! 🙂
    tschüß,Kerstin

  • #23697 Antwort

    Helga E.-D.

    Hallo Kerstin,

    nein, es war kein Film-Team an Bord 😉 Morten Arne Hansen und auch die anderen Kapitäne brauchen kein Kamerateam, um Spaß zu haben und zu machen. Ich kenne die „Film-Stars“ der gesamten Crew insgesamt nicht anders in der Realität, als sie auch im TV herüberkommen – sympathisch, „familiär“, für die Passagiere immer ansprechbar und zu fast jeder Tages- und „Nachtzeit“ 😉 für jeglichen „Unsinn“ zu haben und trotzdem machen sie ihre Arbeit sehr professionell und kompetent. Leider gibt es immer wieder Passagiere, insbesondere viele Ältere, die ihnen ständig mit einem Handy oder einer Kamera „auflauern“, obwohl sie gerade in einer Situation sind, die ihre volle Konzentration oder auch Organisation verlangt. Nur weil jemand dann „distanziert“ ist, ist er nicht unhöflich, sondern kümmert sich gerade intensiv um unsere Sicherheit oder auch um unsere ungetrübte Urlaubslaune. Da fehlt bei manchem Mitreisenden oft das Verständnis oder besser gesagt das „Feingefühl.“
    Und ja – es gibt schon Pläne für 2020 😉 Dazu mehr am „Ende der Reise“…
    Vielen Dank für Deinen Kommentar und liebe Grüße

    Helga E.-D.

  • #24542 Antwort

    Jessica Tüxen

    Moin Helga,
    nun schaffe ich es tatsächlich noch vorbeizuschauen.

    Ja,2 Seetage sind schon schön, vorallem wenn das Wetter so toll mitspielt. Da kommt man dann doch etwas zur Ruhe, als wenn man nur einen hat und dann doch irgendwie wieder so viel machen will, die Zeit aber gnadenlos weiterläuft.

    Nun weiß ich auch gleich wo es mich wohl in Le Havre hinziehen wird… in die Markthalle, um dann vermutlich wieder raus zu rollen. Wenn ich mir nur das Bild vom Käse anschaue… 😉

    Macht wie jedes mal viel Spaß mitzureisen, als wäre man live dabei.

    Danke fürs mitnehmen 🙂
    Alles Liebe Jessi

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