Weihnachtsflucht 2019 :-)

Dieses Thema enthält 7 Antworten und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Klaus Brokmann vor 1 Woche.

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    Klaus Brokmann

    So, hier nun der RB zu meiner ‚Weihnachtsflucht‘ 2019

    Hier zuerst mal die Route:

    1. Tag – Anreise
    Eigentlich war meine Anreise ganz entspannt vom Flughafen Münster/Osnabrück gebucht, aber es trifft mich zum zweiten Mal (nach dem Wegfall meiner Woche auf Gomera im Februar) die Germania-Pleite von Anfang des Jahres. Ich wurde im Frühjahr nach Hannover umgebucht auf einen (wie sich zeigt) AIDA-Vollcharterflug. Dieser soll erst um 14:10 Uhr abheben und 17:30 Uhr Ortszeit ankommen. Von den Rückflugzeiten reden wird jetzt mal noch nicht 🙁

    Die Fahrt nach Hannover verläuft relativ problemlos und ich bin reichlich anderthalb Stunden vor Beginn des CheckIn am Flughafen in Langenhagen. Es gibt nur zwei Schalter für den Flug und davor jetzt schon entsprechend lange Schlangen. Neuankömmlinge versuchen immer wieder sind in der Mitte seitlich anzustellen, werden aber immer konsequent nach hinten verwiesen!
    Man kann es ja mal versuchen …

    Schließlich bin ich durch und der Flug startet auch recht pünktlich! Allerdings haben wir starken Gegenwind! Anstelle der üblichen 4:15-4:30 Stunden wird der Flug tatsächlich 5 Stunden und 20 Minuten dauern!! Ist (zumindest für mich) absoluter Rekord auf dieser Strecke.

    Auf dem Flughafen von Gran Canaria herrscht dann wohl die absolute Rush Hour, da zunächst keine Busse für den Transfer verfügbar sind. Dadurch ist es dann schon fast 20 Uhr, als ich am Schiff
    eintreffe. Aber CheckIn geht wirklich fix, ich muss keine 2 Minuten warten.

    An Bord besichtige ich kurz meine Kabine!
    Sie liegt backbordseitig im vorderen Schiffsdrittel und ist mMn überraschend schlicht und farblos eingerichtet. Nur weiße Wände (ok, auf einer Seite ein etwas größeres Bild), aber selbst der AIDA-typische Himmel ist schlicht weiß! Das wirkt doch alles ein bisschen dröge …
    Tagesdecken fehlen auch!

    Die Kabine ist (lt. AIDA) ca. 13,5 m² groß, was im Prinzip ok ist (für eine Person allemal, zu zweit kann es vielleicht mal eng werden).
    Es gibt einen kleinen Schreibtisch, Hocker, Föhn (wie immer in einer der beiden Schubladen, eher schwach auf der Brust und mit recht kurzem Kabel), einen geräumigen Safe in Schrank und ein Flat-TV, auf dem neben den TV-Sendern (von mir nicht genutzt) viele Reiseinfos abrufbar sind: Stand des Bordkontos, alles zu Ausflügen (Beschreibung, Buchungsmöglichkeiten, die konkreten Ausflugzeiten (dies ist wichtig, da es keine Tickets mehr in Papierform – Treffpunkt ist zur genannten Zeit am Ausflusbus!)).
    Eine Minibar zum Kühlen von Getränken fehlt leider weiterhin!

    Am Schreibtisch gibt es zwei Steckdosen sowie zwei USB-Anschlüsse. Am rechten Bett gibt es ebenfalls eine Steckdose. Im Bad war die übliche Steckdose für Rasierer.

    Die Klimaanlage ist gut regelbar. Sie über den TV angebracht (auf dem Foto leider nur halb zu erkennen) und bläst in Richtung Bett, was man hier aber kaum hört oder verspürt!

    Geräusche habe ich eigentlich nie vernommen, nur einmal hatten irgendwelche Kids direkt über mir den Kabinenboden mit einer Hüpfburg verwechselt.

    Das Bett habe ich als sehr bequem empfunden, da es leidlich hart war. Die Bereiche rechts und links vom Bett sind sehr schmal. Man muss echt aufpassen, dass man an dem Bild links nicht hängen bleibt!

    Ein kleines Manko stellt für mich der Schrank dar. Er hat hinter zwei der drei Flügeltüren einen großen Bereich zum Aufhängen von Kleidung (auch genügend Bügel), aber insgesamt sehr wenig Ablageflächen, da hinter dritten Tür nur zwei recht kleine Ablagefächer vorhanden sind. Dazu kommt dann der Safe, ein kleines Fach ganz unten mit zwei Decken sowie darüber eins mit den zwei Bademänteln. Letztere habe ich zu den Rettungswesten gepackt, so dass ich wenigstens drei Ablagefächer hatte. Es gibt zwar noch ein größeres Regal mit zwei Böden unter dem TV, aber dahin möchte man ja nun zumindest nicht seine Unterhosen legen

    So gesehen war es für eine Person ok! Für zwei Personen (und Reisen, die länger als eine Woche dauern) würde ich es mir schon etwa schwierig vorstellen!

    Das Bad ist ca. 2,5 m² groß, aber durch eine geschickte Raumaufteilung ok!
    Es gibt hier reichlich Ablageflächen. Die Duschkabine hat ebenfalls eine ansprechende Größe, leider schloß die Tür unten nicht 100%ig, so dass dort nach dem Duschen immer ein nasser Streifen vorhanden war.

    FAZIT der Kabine
    Als Schulnote würde ich eine glatte 2 vergeben! Leichte Abzüge gibt es für die farbliche Gestaltung, die Ablageflächen und den knappen Platz seitlich am Bett.

    OffTopic:
    Am letzten Tag habe ich mir eine Tageskabine genommen – es war die Balkonkabine 10109 (selbes Deck steuerbordseitig). Auch sie ist einrichtungstechnisch nicht anders, es gab hier (neben dem Balkon) ein Sofa und minimale Unterschiede der Schrankaufteilung, eine Glastür zu Bad und das Bad bot ein wenig mehr Platz (geschätzt 3-3,5 m²)

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    Nach der Besichtigung gehe schnell einen Happen Essen, da bereits um 21 Uhr die SNRÜ ansteht. Dies gestaltet sich dann gar nicht einfach, weil die ersten Restaurants schon ab 20:15 Uhr schließen,
    da das Personal für die Übung eingeteilt ist! Gar nicht schön!
    Dafür ging die Übung dann sehr schnell vonstatten und es ist auf der Musterstation auch nicht so voll, wie ich es sonst von AIDA kenne und bei diesen riesigen Schiff mit bis zu 6000 Passagieren eigentlich erwartet habe. Dies erklärt sich später damit, dass es auf dieser kurzen 7-Tage-Reise
    ZWEI Einstiegsmöglichkeiten gibt – GC und Teneriffa!

    Nach der Übung sitze ich noch ein bisschen in der Lanai-Bar und versuche den Deckplan auswendig zu lernen 🙂

    2. Tag – Seetag nach Madeira
    Ich schlafe aufgrund des Seetag etwas länger in bin erst gegen 9:15 Uhr zum Gourmetfrühstück
    im Steakhaus ‚Churrascaria‘, was ich aufgrund eines Tipps von Freunden für die ganze Woche vorgebucht habe. Es herrscht eine sehr entspannte Atmosphäre. Man wird am Platz bedient und ich werde die frisch angerichteten Eierspeisen oder Minutensteaks, die sehr leckeren Ausschnittsorten
    sowie den frisch gepressten O-Saft jeden Morgen genießen!

    Danach bin ich bis zum späten Nachmittag mit meinen Kameras auf dem Schiff unterwegs, wobei an
    verschiedenen Bars auch mal eine längere Pause einlege.
    Allerdings merke ich hierbei auch schnell, wie unübersichtlich das Schiff ist! Gegenüber der Sphinx-Klasse, auf der man sich IMHO recht schnell zurecht findet, laufe ich hier auf der Nova ständig in die falsche Richtung oder bin sogar auf dem falschen Deck!! 🙁
    Dies gilt insbesondere für die Decks 6-8, wo sich (neben dem zentralen Theatrium) ein Großteil der 18 Restaurants und 18 Bars sowie weiter Freizeiteinrichtungen befindet.


    AIDAnova


    die Rezeption


    Eingang zum Buffetrestaurant „Belladonna“


    Buffetrestaurant „Yachtclub“


    eins der asiatischen Restaurants


    „French Kiss – Dier Brasserie“


    „Ocean – Das Fischrestaurant“


    eine der vielen Bars


    Lanai-Deck


    Lanai-Deck


    Eingang zum Fitnessbereich


    Asia Grill


    Brauhaus


    Brauhaus

    Auf Deck 16 findet man zentral den großen BeachClub mit der (auf diesem Schiff eher kleinen) AIDA-Bar und dem ‚Four Elements‘ mit dem Klettergarten.
    Der Platz auf den beiden Decks darüber ist zwar großzügig bemessen, aber rundum sind die Scheiben
    (wohl als Windschutz gedacht) im Schnitt um 2,50 m hoch ud behindern beim Filmen oder Fotografieren
    doch massiv, weil sie halt ungeputzt sind 🙁


    Lanai Bar


    Lanai Bar


    auf Deck 17


    BeachClub


    BeachClub


    AIDA Bar im BeachClub


    „Four Elements“

    Letztlich werde ich aber die ganze Woche nicht ohne meinen kleinen Deckplan in der Hosentasche auskommen! Das ist mir so auch noch nicht passiert …..

    Für den Abend habe ich zu 18:30 Uhr einen Platz im Steakhaus ‚Churrascaria‘ gebucht. Das Filetsteak ist nach meinem Wunsch perfekt gebraten, schmeckt hervorragend und rechtfertig auch den doch recht hohen Preis.

    Um 20:45 Uhr findet im Theatrium jeden Abend die halbstündige „PrimeTime“ des Entertainment
    Managers statt. Hier auf der Nova ist dies seit zwei Wochen Dennie Blessing – vielen sicher noch
    bekannt als Reiseleiter aus ‚Verrückt nach Meer‘ (dort seinem damaligen Namen Dennie Schmidt
    und später unter dem Künstlernamen (!) Dennie de Winter). Und er scheint wirklich so (positiv) verrückt zu sein, wie man ihn aus dem Fernsehen kennt.
    Er moderiert die tägliche ‚PrimeTime‘ (und auch zweimal pro Woche eine ‚PrimeTime – Late Night‘),
    die im TV-Studio ‚Studio X‘ produziert wird) in seiner bekannt lockeren, manchmal ans Alberne grenzenden, Art, ist dabei aber durchaus sehr souverän.
    Für den heutigen Abend ist Kapitän Falk Bleckert eingeladen und es entwickelt sich ein ebenso
    unterhaltsames wie informatives Gespräch, dessen Inhalte mit kurzen Filmeinspielern unterstrichen werden!

    Der Tag endet für mich wieder in der Lanai-Bar, die wie schon auf der AIDAperla (obwohl hier leider komplett Raucherbereich) schnell mein Lieblingsplatz wird!

    3. Tag – Madeira, die Blumeninsel
    Die Wettervorhersagen für heute sind sehr unterschiedlich, je nachdem wo man schaut. Als ich an Deck bin, um das Wetter zu prüfen, ist es zwar schon leidlich warm (um 18°), aber von der offenen See kommt ein dichtes Wolkenfeld herein!

    Um 9:00 Uhr beginnt mein Ausflug, der mich einmal rund um die östliche Inselhälfte führen wird.
    Über viele Serpentinen mit tollen Ausblicken quält sich der Bus aus Funchal heraus hoch vorbei am Vorort Monte und weiter Richtung Inselmitte, bis wir nach gut einer Stunde, die mit 1820 m zweithöchste Erhebung auf Madeira, den Pico do Arieiro, erreicht haben! Er herrscht zwar eine steife Brise vor, aber da wir uns hier deutlich oberhalb der Wolkenschicht (die irgendwo zwischen 500 und 800 m hängt) befinden, wärmt uns gleichzeitig die Sonne. Ich habe einen herrlichen Rundumblick, auch auf den Pico Ruivo, der noch rund 40 m höher als mein Standort
    ist. Dorthin könnte man jetzt auch wandern (rund 7 km), aber das lasse ich lieber.
    Ich will ja nicht die mühsam angefutterten Kalorien riskieren 🙂

    Nach gut 25 Minuten Pause auf dem Gipfel geht weiter in Richtung Norden bis zum nächsten Stop im winzigen Bergdorf Ribeiro Frio, dass nur wenige Einwohner hat. Hier besichtigen wir zunächste eine kleine Forellenzucht und probieren dann in einer der kleinen Bars das Nationalgetränk der Madeirer, den Poncha. Er besteht aus Zitronensaft, Honig und 50%igem Rum und schmeckt bizar, aber irgendwie auch lecker :))

    Eine knappe halbe Stunde später erreichen wir Santana, wo wir zunächst ein sehr leckeres Mittagessen einnehmen. Auch ich traue mich an den angepriesenen „Schwarzen Degenfisch“, einem Tiefseefisch, der in Tiefen um ca. 1500 m lebt. Er ist sehr lecker und schmeckt irgendwie gar nicht nach „Fisch“!

    Anschließend habe wir eine gute halbe Stunde Zeit, um die ‚Casas típicas de Santana‘, die urigen, traditionellen Reetdachhäuser, zu besichtigen und zu filmen. Hier ist es zwar trübe und nieselt auch leicht, aber die Häuser, die heute zum Verkauf lokaler Produkte genutzt werden, sind schon sehenswert.

    Dann geht es weiter an Nordküste entlang nach Westen. Es folgt ein kurzer Fotostop am
    beindruckenden Miradouro do Cabo Aéreo bei Arco de São Jorge. Wir haben trotz des trüben Wetters
    fantastische Ausblicke 350 m über dem Meer.

    Auf dem Weg nach São Vicente halten wir an einem kleinem Museum, in dem uns die Herstellung des typischen Madeira-Weins mit einer kleinen Kostprobe nahe gebracht wird.

    In São Vicente haben wir dann nochmal 30 Minuten Freizeit zur Besichtigung des netten Orts,
    ehe es durch etliche lange Straßentunnel zurück nach Funchal und zur AIDAnova geht.

    Gegen 16:30 Uhr bin ich wieder an Bord und gönne erstmal ein Weißbier in der Poolbar oben auf Deck 17, da ich völlig unterhopft bin 🙂

    Unsere Reiseleiterin von der Insel hat uns auf der Rückfahrt den Weihnachtsmarkt mit toller Beleuchtung schmackhaft gemacht, allerdings habe ich schon vor Monaten für heute Abend um 19:30 Uhr einen Tisch im Restaurant „Time Machine“ reserviert, was mir von einem Arbeitskollegen sehr empfohlen.
    Ich bin ein wenig hin und her gerissen! Zum einen bin schon auf die Show zum Essen im „Time Machine“ gespannt, zum anderen würde auch gerne die tolle Illumination filmen, die man jetzt bei beginnender Dunkelheit an der Hafenpromenade sieht. Allerdings müsste ich bis dahin einmal rund ums Hafenbecken laufen – geschätze 2-3 Kilometer – und ja irgendwann vermutlich auch noch zurück. Deswegen entschließe ich mich dann doch, an Bord zu bleiben. Auch von hier kann ich einige schöne Takes mit der Videokamera machen.

    Man hat von Bord aus auch eine direkten Blick auf das Hotel und Museum von CR7 🙂
    Auch die berühmte Statue, die ja nach viel Hohn und Spott ausgetauscht wurde, ist zu erkennen – ok, mehr oder weniger (siehe Pfeil) 🙂

    Gegen 18 Uhr bin ich auf der Kabine. Ich schreibe ein paar Postkarten (mal schauen, ob sie diesmal ankommen – auch den letzten drei Reisen war es nicht der Fall) und mache mich dann für den Abend fertig.
    Das zweistündige Programm im „Time Machine“ ist dann allerdings absolut enttäuschend und langweilig. Das angebotene 3-Gang-Menü ist zwar sehr schon angerichtet, aber der Hauptgang (Kalbstafelspitz) schmeckt mir gar nicht und ich lasse zwei Drittel zurückgehen. Das Dessert, eine Crème brûlée, ist geschmacklich zwar ganz ok, aber noch extrem kalt und verdient ihren Namen nicht wirklich.
    Insgesamt sind die 19,90 € für die Essen nach meiner Meinung überzogen. Hinzukommt, dass das angebotene Entertainment von drei Schauspielern nach meiner Meinung ganz nett für die Kids war, aber nicht wirklich etwas für Erwachsene! Aber ich will hier nicht groß spoilern …
    Ich hatte jedenfalls von dem Abend deutlich mehr erwartet – schade 🙁

    Danach gehe ich ins Fernsehstudio „StudioX“, wo eine Ausgabe von „Dennies PrimeTime – Late Night“
    produziert wird.

    Kurz vor 23 Uhr bin dann zum Auslaufen auf Deck 8. Hier, in der Mitte des Schiffes, gibt es nur eine Brüstung in Hüfthöhe, so dass Filmen und Fotografieren hier ungestört möglich ist.
    Das Lichtermeer von Funchal ist klasse und ich filme fast 30 Minuten!

    Nach einem Schlürschluck in der Lanai-Bar (oder waren es doch zwei) geht es dann ins Bett.

    4. Tag – 2. Seetag
    Nach dem ausgiebigen Frühstück spaziere ich mit der DigiCam über die Decks, um die Fotos für diesen
    RB zu schießen (ist mir am ersten Seetag irgendwie durchgerutscht).

    Gegen 13:30 Uhr nehme dann ich an einer Backstageführung im „Studio X“, dem ‚einzigen Fernsehstudio auf hoher See‘, teil. Es bietet Platz für rund 450 Zuschauer und hier werden u. a. die Lizenzformate „Wer wird Millionär?“ oder das Schnellrate-Quiz „Die Pyramide“ produziert. Ich finde es sehr interessant sowohl einen Blick in die Maske wie auch die die Regie werfen zu können!

    Dannach suche ich mir ein ruhiges Plätzchen, um einige Weihnachts-WhatApp-Meldungen zu beantworten – stimmt, heute ist ja Heilig Abend! Bekommt man auf See und bei dem tollen Wetter gar nicht mit …

    Um 18 Uhr bin ich dann im Theatrium, um mir die erste Aufführung der spezifischen Weihnachtsgala anzuschauen. Die Kameras bleiben hier auf der Kabine. Sie kommen erst nach dem Essen beim bei der zweiten Aufführung um 21 Uhr zum Einsatz, da ich jetzt ziemlich genau weiß, wann ich was filmen will! Insgesamt wird es für mich aber ein ruhiger Abend – ohne großes Essen, aber mit ein paar geistigen Getränken und einem netten Gespräch mit einem Herren in meinem Alter in der Lanai-Bar, der auch alleine an Bord ist, aber am nächsten Tag in Teneriffa aussteigt!

    5. Tag – Teneriffa
    Um 9 Uhr beginnt mein Ausflug zum Loro Parque, den ich bislang noch nicht kenne.
    Ich habe ihn mit einer 120-minütigen, sehr interessanten Backstagetour gebucht. Wir sehen nicht nur die Räume, wo Futter für verschiedene Tiergruppen aufbereitet wird, sondern auch OP-Tische im kleinen Hostpital und gehen unter das große Orca-Becken, wo man die Tiere gelegentlich durch kleine Fenster sehen kann und wir auch eine Maschinenhalle sowie die beeindruckende Wasseraufbereitung besuchen.
    Auch die Pinguinhalle und das Aquarium sind beeindruckend, am besten gefällt mir dort der Teil mit den Quallenbecken – zum Filmen ein Traum 🙂

    Danach haben wird knapp zweieinhalb Stunden Zeit für eigene Erkundungen sowie ein Mittagessen in einem der sechs Restaurants, für das jeden einen Verzehrgutschein über 15 € bekommt.

    Anschließend geht nacheinander um 14 Uhr zur Orca-Show, um 14:45 Uhr zu den Delphinen und abschließend um 15:30 Uhr zu den Seelöwen. Das Schöne ist, das für die Teilnehmer an den Backstage-Touren bei allen drei Shows optimale Plätze reserviert sind 🙂

    Zurück auf dem Schiff ist es sehr unruhig, da heute zweiter Wechseltag ist. Ich kann zwar verstehen, da so die insgesamt über 5000 Passagiere schneller durch CheckIn, SNRÜ und Kofferservice gescheust werden können, aber nerven tut es doch, weil zum einen in Teilen der Restaurant- und Barbetrieb und zum anderen auch Entertaintbetrieb wieder eingeschränkt sind.

    Da ich anderswo keinen Platz finde, esse ich diesmal im Fuego-Buffetrestaurant.
    Ich hole mir gerade einen Nachschlag der sehr leckeren Rouladen und dem Berliner Pils, als mich jemand von hinten mit meinem Vornamen anspricht.

    Ich drehe mich um … und stehe wie vom Donner gerührt vor meinem Chef!!
    Mein Gott, weiß er nicht, dass ich herzkrank bin ?? 🙂 🙂
    Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet!
    Scheinbar muss ich mich jetzt benehmen :))
    Er ist mit Frau und Tochter heute eingestiegen um ebenfalls Weihnachten zu umgehen, da sie im Herbst ihren neun-jährigen Sohn durch einen schlimmen Unfall verloren haben.

    Ich treffe die drei etwas später noch an der Lanai-Bar und wir trinken ein Bier zusammen, ehe sie dann zur SNRÜ müssen, die heute um eine halbe Stunde nach hinten geschoben wurde, weil es bei vielen Gästen durch verspätete Flüge sonst zu Problemen bei Essen gekommen wäre.

    Ich bin dann schon früh auf der Kabine, da mich die (langsame) Lauferei im Parque doch ein wenig geschlaucht haben.

    6. Tag – Fuerteventura – Insel des Windes
    Um 9:15 Uhr startet mein Transfer nach Corralejo, dem einzigen Ort auf Fuerte, den ich bislang nur zweimal als Fährhafen nach Lanzarote kennengelernt habe.

    Es ist zunächst kühl und bedeckt, soll aber ab 11 Uhr noch sonnig werden.

    Für diesen Transfer gibt es zwei mögliche Ausstiegspunkte. Einmal im Dünengebiet in Höhe der beiden RIO-Hotels und einmal im Ort am beginn der Shopping Mall in der Nähe des Aqua Parks. Ich entscheide mich für die zweite Variante, da ich in den Dünen schon mehrfach war und ja den Ort kennenlernen will.

    Corralejo entpuppt sich als sehr britisch geprägt, was dem Ort nicht gerade zum Vorteil gereicht. Ich bin zweimal mit Fähren von/nach Lanzarote gefahren und weiß jetzt, warum die Zufahrtsstrasse zum Hafen soweit außen um den Ort herum geführt wird 🙂 🙂

    Ich habe gut vier Stunden Freizeit. Ich schlendere zunächst an den Shopping-Malls entlang und folge dann einem Schild zum Strand.

    Da sich die Sonne noch hinter Wolken versteckt, ist noch nicht allzu viel los. Ich schlendere am Strand entlang die knapp 2 km bis zum Fährhafen, wo kurz zuvor der große Katamaran von Fred.Olsen angelegt hat. Hier setze ich mich an der Fischbörse hin und genieße erstmal eine Sangria.

    Langsam geht es dann am Strand entlang zurück bis zum zweiten Stadtstrand.

    Nach einer weiteren Pause in einer coolen Lounge schlüre ich langsam zurück auf dem Weg zum Bustreffpunkt.

    Um 14:45 Uhr bin ich wieder am Schiff. Ich laufe noch 30 Minuten an der Promenade auf und ab für einige gute Fotos und Videotakes. Endlich kann man die 337 m einmal komplett auf ein Foto bekommen 🙂 Heute liegt neben uns auch die Marella Explorer (ex. Mein Schiff 1)

    Den heutigen Abend verbringe ich dann überweiegend im Fernsehstudio X. Zuerst wird ein Weihnachtsspecial von „Wer wird Millionär“ aufgezeichnet.
    Danach gehe ich kurz ins Brauhaus und schaue mir dann Dennie’s Primetime im Theatrium an.
    Zurück im Studio X nehme ich dann an einer AIDA-eigenen Show teil. Sie heißt „Backbord vs Steuerbord“, wird mit zwei großen Gruppen im Studio gespielt und ist recht witzig.
    Jeder kann per Smartphone über das Bordportal mitspielen. Es müssen (zum Teil recht abstruse) Schätzfragen beantwortet werden, wobei zwischen 2 und 9 Antwortmöglichkeiten vorgegeben werden.
    Meine Gruppe ‚Steuerbord‘ liegt nach den ersten neun Fragen relativ klar vorne, verliert dann aber doch in der alles entscheidenden letzten zehnten Runde.
    Wieviel Stunden tragen die Deutschen im Schnitt täglich eine Jogginghose??
    Mein Gott, wer ermittelt sowas, und vor allem ….. wer will das wissen??? 🙂
    Es waren neun Antwortmöglichkeiten zw. 0,5 und 13 Stunden vorgegeben!
    Ich hatte mich spontan für 0,5 Std. entschieden und mein Team mehrheitlich für 3 Stunden.
    Die richtige Antwort, auf die leider auch das andere Team gesetzt hatte, war 4,5 Stunden – ok, dann eben kein Sieger-Sekt!!
    Und vielen Dank … mal wieder Bilder, die ich nicht aus dem Kopf kriege 🙁

    7. Tag – Lanzarote – Tanz auf dem Vulkan
    Heute bin ich wieder auf meiner Lieblingsinsel Lanzarote.

    Bereits um 8:30 Uhr beginnt mein heutiger Wanderausflug mit einer Fahrt über Mancha Blanca in den Naturpark.

    Wir beginnen aber im Nationalpark-Zentrum, wo es eine Simulation eines Vulkanausbruches sowie interessante Ausstellungsstücke und Modelle des Nationalparks zu besichtigen sind.

    Dann geht es weiter in den nahegelegenen Naturpark. Dieser darf im Gegensatz zum Nationalpark betreten werden. Zunächst besuchen wir den Vulkan ‚Montana Colorada‘. Wir umrunden ihn zu ca. einem Drittel, etwa 1,5 km, bis wir zur größten Vulkanbombe auf Lanzarote kommen. Der Brocken wird auf etwa 50 bis 70 Tonnen geschätzt.

    Es geht auf dem selben Weg zurück und mit dem Bus ein paar Meter weiter. Als nächstes erwandern wir uns den Vulkan El Cuervo. Die Wanderung ist hin und zurück über 3 km lang und dauert mit Fotopausen eine gute Stunde. Das Besondere an diesem Vulkan ist, dass die seitliche Flanke offen ist und man bequem in den Krater hineingehen kann.

    Und ist das Wetter ist heute bei bis zu 25° bestens!

    Ich habe eine solche Wanderung im Naturpark jetzt zum zweiten Mal gemacht und kann dies jedem nur ans Herz legen, vor allem wenn man die Insel schon kennt!!
    Sie ist ein El Dorado für Fotografen 🙂

    Gegen 13 Uhr bin ich wieder am Schiff. Ich gehe erst im Yachtclub essen und dann oben auf Deck, um ein paar Takes von der Queen Victoria und einem meiner Liebingsschiffe, der MS Artania, zu machen, die heute mit uns im Hafen liegen!

    Danach witme ich mich auf dem Außendeck meinem eBook-Eeader bis gegen 16:30 Uhr.
    Ich habe für 20 Uhr einen Tisch im Fischrestaurant Ozean bekommen können. Es ist also noch genug Zeit, um vorher den Koffer zu packen. Ich habe mir für den nächsten Tag eine Tageskabine gegönnt und es will gut überlegt sein, wie der Koffer zu packen ist, da ich ihn nachts doch vor die Tür stellen muss. Ich habe am anderen Morgen noch einen Ausflug ab 8:45 Uhr, kann die neue Kabine aber erst ab 10 Uhr benutzen! Somit muss ich einiges über eine kleine Tasche als Handgepäck regeln.

    Ich bestelle mir im Restaurant Labskaus von der Wildente. Es ist eine sehr übersichtliche Portion, nicht viel größer als eine kleine Frikadelle. Schmeckt zwar sehr lecker, aber richtig satt bin ich trotz Vor- und Nachspeise nicht. Gut dass es an Bord die „Scharfe Ecke“ mit toller Currywurst gibt 🙂 🙂

    Also schlendere ich nach dem Essen noch ein wenig übers Schiff,

    nehme hier und da noch ein geistiges Getränk zu mir und gehe dann relativ früh schlafen.

    8. Tag – Gran Canaria – Metropole am Meer
    Nach dem letzten Gourmet-Frühstück auf dieser Reise bringe ich mein Handgepäck ins ‚Rock-Box-Café‘, wo es (ohne Aufsicht) gelagert werden kann.

    Um 8:45 Uhr beginnt dann mein Ausflug in Las Palmas.
    Hier besuchen wir zunächst den Parque Doramas mit dem 5*-Hotel ‚Santa Catalina‘. Es ist vor 120 Jahren eines der ersten Hotels in Las Palmas gewesen.

    Danach geht es weiter über den ‚Altavista View‘ zum Mirador am Bandáma-Krater auf etwa 570 m Höhe.
    Von beiden Aussichtspunkten haben wir tolle Blicke über die nordöstliche Insel und speziell auf Las Palmas, immerhin die acht größte Stadt Spaniens.

    Dann geht es zurück nach Las Palmas in die Altstadt Vegueta. Wir machen wir einen etwa einstündigen Rundgang mit Besichtigung der Kathedrale Santa Ana.


    Innenhof der Kathedrale

    Danach haben wir eine Stunde Freizeit, die ich unter anderem in einem Fisch- und Gemüsemarkt sowie in der Casa del Colón verbringe.

    Gegen 12:30 Uhr bin ich wieder am Schiff. Ich überlege kurz, ob ich an Bord gehen und etwas essen soll, entscheide mich aber dann dagegen, da ich noch etwas Zeit habe!
    Quer durch die Altstadt geht es zum 3 km langen Stadtstrand Playa de las Canteras. Hier ist sehr voll, das Wetter heute wieder super ist. Angezeigt werden zwar 30°, aber ich schätze die Temperatur doch eher 24°, was mir dann auch die Wetter-App bestätigt. Spontan entschließe ich mich an der Promenade ein Päuschen zu machen und etwas zu essen. Spanisches Chili con Carne – große weiße Bohnen mit Kartoffeln und Speckwürfeln. Sehr sehr lecker 🙂

    Dazu gibt es ein letztes spanisches Bier und dann muss ich zurück zum Schiff. Ich mache einige letzte Takes vom Hafen und gehe dann auf meine Tageskabine, um zu duschen und mich für den Rückflug fertig zu machen. Später finde ich meinen Koffer in der Halle vor dem Schiff und kann mein Handgepäck so umpacken wie es geplant war.

    Der Rückflug erfolgt ohne Probleme und gegen 1 Uhr nachts bin ich wieder in Hannover, wo dann noch 140 km Autobahn auf mich warten und ich gegen halb 3 Uhr müde in Osnabrück ins Bett falle.

    FAZIT
    Grundlegend ist die AIDAnova ein schönes Schiff – aber mir ist sie eindeutig zu groß.
    Ich finde sie zu wuselig, zu unübersichtlich und man hat u. U. extrem lange Laufwege. Durch das vielfältige Angebot, 18 Restaurants und 18 Bars (die man in einer Woche gar nicht alle besuchen kann), habe ich jetzt im Nachhinein auch das Gefühl, so einiges verpasst zu haben. Hinzu kommt, dass manche Restaurants relativ schnell ausgebucht sind und man eh‘ keine Chance auf einen Tisch hat.
    Irgendwo, wo es einem gefallen hat, ein zweites Mal hinzugehen, passt dann schon gar nicht in dieses Konzept. Und ich habe auch nicht wirklich Lust, Tage oder Wochen vorher zu entscheiden, wo und wann ich abends essen gehen will. Da bin ich gerne spontaner.

    Das Wetter war insgesamt klasse, die Ausflüge durchweg toll und gut organisiert!
    Die Kabine war okay, nicht zu groß, aber ich war auch jetzt mit der MS Amera im Hinterkopf sehr verwöhnt 🙂
    Die Qualität aller Speisen in den Restaurants, wo ich war, fand ich gut bis sehr gut, das Steakhaus ragte hierbei heraus!

    Insgesamt machte das Schiff eine sehr sauberen und gepflegten Eindruck!

    Die Nova ist aber (wie die Perla und wohl auch Prima) überwiegend ein Schiff für Familien!!
    Auch wenn es für eine sehr schöne Reise war, werde ich sie wohl nicht wieder buchen und lieber bei kleineren Schiffen bleiben (nicht zuletzt auch wegen der intereessanteren Routen) !!

  • #24758 Antwort

    Claudia Dörl

    Hallo Klaus,
    erst einmal wünsche ich dir noch ein frohes neues Jahr und viele schöne Kreuzfahrt Momente.
    Abgesehen von dem Wetter ( was genau das Gegenteil von hierwar), könnte ich mir die Reise im Sommer sehr gut vorstellen. Auf Furteventura war ich mit meiner Familie 2015. Die Insel hat mir gut gefallen, aber mit Lanzarote kann sie meiner Meinung nach nicht mithalten. Das schöne war, von unserer Hotelanlage konnte man auf Lanzarote rüber schauen.
    Ich kann zwar noch nicht mitreden, aber was su uns von dei en reisen berichtest hast, kann ich dir nur zustimmen, dass die Kabine doch recht klein wirkte. Aber irgend wie muss man ja die vielen Leute unterbringen.
    Es hat mir wieder viel Freude bereitet dich auf deine Reise zu begleiten. Vielen 🧡 Dank dafür.
    Ich wünsche allen hier ein schönes und nicht all zu stürmisches Wochenende.
    Viele Grüße Claudia

  • #24763 Antwort

    Klaus Brokmann

    Moin Claudia,

    erstmal Dankeschön und Dir/Euch auch ein frohes Neues Jahr!

    Ich denke mal, dass jeden kanarische Insel ihren eigenen Reiz hat – landschaftlich oder architektonisch oder kulturell!
    Bis auf El Hierro kenne ich alle von einem oder mehreren Besuchen!
    Die Vulkanlandschaft von Lanzarote ist schon etwas ganz besonderes!
    Aber auch die Caldera auf La Palma!

    Ich werde in absehbarer Zeit die Inseln auch mal wieder einzeln besuchen, also ohne Schiff!

    VG Klaus

  • #24820 Antwort

    Kerstin Krückeberg

    Hallo Klaus!
    Auch von mir ein frohes neues Jahr!
    Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht dich lesend auf dieser Reise zu begleiten und habe das eine oder andere auch von meiner damaligen Reise erkannt. Allerdings war da die Route noch ein wenig anders. Tolle Fotos hast du wieder mitgebracht und ich musste doch das eine oder andere Mal schmunzeln. Das mit deinem Chef ist ja der Knaller!!! Ich wäre genauso erstaunt, wie du!!!
    Das Schiff kommt mir vom hören sagen, so vor, wie die Perla, nur alles viel viel größer. Das Restaurant Time Maschine hätte mich vom Einrichtungsstil sehr interssiert- es gibt dort also eine Show- ah ha – ob ich die bräuchte, weiß ich nicht. Die Fotos von den anderen Restaurants wirken phantasievoll und einladend. Ich bin aber auch nicht unbedingt ein Freund der „Essensplanung“, weil ja einiges auch immer von den Ausflügen abhängig ist. Das Dennie auf der Nova ist, hatte ich in den sozialen Netzwerk bereits vernommen. Es wird ja leider nicht nur gutes geschrieben, was ich nicht okay finde. Aber ich denke, in der Position des Gastgebers in der Prime Time, ist er mit Sicherheit, sehr gut besetzt. Die Kabine finde ich schon okay, aber, da hast du recht, ungewohnt nüchtern. Nun ja- meistens ist ja man doch nur zum „Fertigmachen“ und schlafen dort. Gebe dir aber Recht, mit 2 Personen vielleicht doch ein wenig eng.
    Mein Fazit wäre dazu, könnte ich mir vorstellen auch mal zu machen ! 🙂
    Ganz liebe Grüße und vielen Dank für den tollen Blockbeitrag.
    tschüß, Kerstin
    p.s. bei der Jogginghosen-Frage hätte ich auch nicht die richtige Antwort parat gehabt. Aber nu, wissen wir es ! 🙂 🙂 🙂

  • #24829 Antwort

    Helga E.-D.

    Hallo Klaus,

    herzlich Willkommen zu Hause und im neuen Jahr;-)
    Vielen Dank für Deinen informativen und auch amüsanten Bericht und die vielen schönen Bilder! Ich habe mir dies wieder gemütlich häppchenweise mit einem Heißgetränk zu Gemüte geführt, im Alter muss man so viel Input häufiger „abspeichern“ 😉 es soll ja auch etwas hängen bleiben…
    Dein Bericht über die „nova“ deckt sich ziemlich mit dem, was ich von einigen Bekannten gehört habe. Habe ich mich auf der „prima“ noch wohl gefühlt, obwohl ich diese Größe auch schon nicht mehr brauche, bevorzuge ich bei AIDA nach wie vor die kleine „vita“ oder auch die Schiffe der Sphinx-Klasse, und meine „Liebe“ gehört sowieso einer ganz anderen „Lady.“
    Das Gefühl, plötzlich und unerwartet Deinem Chef gegenüber zu stehen, kann ich gut nachvollziehen – mir ist es einmal auf der „cara“ passiert, dass mir ein Kollege entgegen kam! Und auf der kleinen „cara“ läuft man sich zwangsläufig ständig über den Weg, aber wir beide haben es außer kleineren Small-Talks gut hinbekommen, dass jeder seinen unabhängigen Urlaub mit dem Gefühl, nicht ständig beobachtet zu werden, gemeistert haben.

    Nochmals vielen Dank, diese „sonnigen“ Reiseberichte kommen gerade zur rechten Zeit bei diesem trüben Wetter

    Viele Grüße
    Helga E.-D.

  • #24831 Antwort

    Klaus Brokmann

    Moin ihr beiden,

    >> Das Schiff kommt mir vom hören sagen, so vor, wie die Perla, nur alles viel viel größer.
    >> Habe ich mich auf der „prima“ noch wohl gefühlt, obwohl ich diese Größe auch schon nicht mehr
    >> brauche,
    ja, so geht es mir auch vor!
    Ich bin ja in gut sechs Wochen nochmal mit der Perla in der Karibik, aber dann reicht es mit den großen Schiffen! Vor allem wenn man gerade 16 Tage Amera hinter sich hat 🙂 🙂

    LG Klaus

  • #24839 Antwort

    Irmela Tölke
    Keymaster

    Moin Klaus,

    auch von mir die besten Wünsche für die noch verbleibenen 50 Wochen des Jahres 2020 ;-).

    Vielen Dank für Deinen tollen Bericht. Besonders schätze ich Deine guten Schiffsbeschreibungen, die Interessierten einen guten Einblick in das geben, was sie eventuell erwarten könnten. Ich bin ja bekanntlich noch nie AIDA gefahren. Wenn, kämen für mich auch nur die kleineren Schuffe in Frage. Aber wie du schon sagst: Die Route macht die Musik ;-).

    Wie beneidenswert, dass Du in sechs Wochen schon wieder in See stichst. Ich hoffe, Du wirst uns auf dem Laufenden halten?

    Herzlich,
    Irmela

  • #24845 Antwort

    Klaus Brokmann

    Moin Irmela,

    Danke schön 🙂

    >> Wie beneidenswert, dass Du in sechs Wochen schon wieder in See stichst
    nun ja, Du bist ja auch oft genug unterwegs 😉

    >> Ich hoffe, Du wirst uns auf dem Laufenden halten?
    Mal schauen, ob das mit 60 dann auch noch geht 🙂 🙂 🙂

    LG Klaus

Antwort auf: Weihnachtsflucht 2019 :-)
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