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Khasab

In Khasab scheint das Abenteuer zum Greifen nah. Wer früh genug aufsteht, bekommt sogar schon zum Frühstück Schmuggler serviert. Khasab steht noch nicht allzu lange auf der Karte der Reedereien. Die felsige und karge Region ist eine Exklave des Sultanats Oman auf dem Gebiet der Vereinigten Arabischen Emirate direkt an der Straße von Hormus. Wegen der wilden und gebirgigen Fjordlandschaft wird die Gegend auch  „Norwegen Arabiens“ genannt. Und das Setting ist wirklich spektakulär.
Khasab selbst ist ein vergleichsweise kleines Fischerstädtchen und eine echte Oase. Hier ist eher die Natur der Hauptdarsteller, nicht die Stadt, die für Touristen nicht sehr viel bietet. Wer erkundungsfreudig ist, kann hier aber unbesorgt einen Spaziergang machen und sich auf dem Markt mit leckeren Gewürzen für köstliche Currygerichte eindecken, Fischer, Beduinen und das omanische Leben beobachten…

 

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Der Hafen der Stadt ist neu, modern und voll auf Kreuzfahrer ausgerichtet. Von hier aus kann man diverse Boots-Ausflüge in die Fjorde unternehmen oder mit einer traditionellen Dhau auf Delfinbeobachtung gehen. Die Entfernung zur Stadt beträgt rund 5 km.
Khasab mit Albatros

Das Hafenareal ist modern…

Khasab

… und bietet meisten kostenlose Shuttlebusse

Vom Hafen werden meisten (kostenlose) Shuttlebusse nach Khasab angeboten. Wer keinen Ausflug oder keine Bootstour gebucht hat, kann auch zu Fuß zum nahegelegenen Strand laufen. Das dauert nur ca. 5 Minuten.
Khasab - Skyline

Khasab bei Sonnenaufgang – das Stadtzentrum liegt rund 5 km vom Hafen entfernt

Basics:

Land: Sultanat Oman, Hauptstadt Muskat
Einwohner: rund 4,4 Mio.
Khasab: ca. 20.000 Einwohner
Sprachen: Arabisch, aber Englisch ist in Touristenzentren verbreitet
Staatsform: Erbmonarchie
Zeitzone: UTC +4

Währung:
Die offizielle Währung ist der Rial Omani (OMR). US-Dollar und EURO werden oft auch akzeptiert. Auch Kreditkarten werden gerne genommen
Mehr Informationen
Zum Nachlesen
Anlaufliste
Dhau-Tour
Direkt im Hafen starten traditionelles Dhaus zu Ausflügen in die Fjorde und zur Delfinbeobachtung. Wenn möglich solltet Ihr eine Tour am Nachmittag machen, da das Licht dann viel schöner zum Fotografieren ist und die Landschaft besser in Szene setzt.
Khasab Still

Direkt am Hafen starten diverse Ausflugsboote und eine Schnellfähre nach Muskat

Khasab
In Khasab selbst gibt es eine alte portugiesische Festung, in die ein Museum über das Leben in Musandam integriert ist. Zudem kann man auf dem Markt einkaufen.
Strand
Vom Hafen aus erreicht man nach einem kurzen Spaziergang einen kleinen Strand. Hier haben wir schon mal Beduinenfamilien getroffen, die uns sogar auf einen Tee in ihr Zelt eingeladen haben. Vorsicht beim Schwimmen: Es soll hier Haie geben!
Khasab - Strand

Der einsame Strand gleich um die Ecke vom Hafen

Khasab - Strand

Hier am Strand findet man sogar einen Sonnenschutz

Unser Tipp: Schmuggler beobachten

Wer früh aufsteht, kann vom Deck aus ein einmaliges Schauspiel verfolgen: Zwischen Sonnenunter- und Sonnenaufgang pendeln Schmuggler mit ihren kleinen Booten mit Außenbordmotor zwischen Khasab und der iranischen Küste. Sie kommen über Nacht und bringen auf ihren kleinen, offenen Booten Schafe und Ziegen in den Oman, die hier wie in vielen muslimischen Ländern, ganz oben auf dem Speiseplan stehen. Im Morgengrauen fahren sie beladen mit (amerikanischen) Zigaretten zurück in den Iran. Man glaubt es nicht, wenn man es nicht mit eigenen Augen gesehen hat.

Khasab - Schmuggler

Im Sonnenaufgang wickeln die letzten Schmuggler an der Küste ihre Geschäfte ab. Während die Tiere auf die Lastwagen verladen werden, gehen die Säcke auf der Pier auf dem Rückweg mit in den Iran

Khasab - Schmuggler am Morgen

Hier warten letzte Tiere noch auf die Verladung

 

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