Hamburg – unser Tor zur neuen Welt

Gestern hat Hamburg seinem Namen alle Ehre gemacht. Für Besatzung und Crew fiel hier der Startschuss für die große Atlantiküberquerung…

Der Tag begann schon recht malerisch. In einer wunderbaren Morgen-Stimmung sind wir die Elbe hochgefahren. Es war ein bisschen wie die Ruhe vor dem Sturm, als sich die Sonne versuchte durch den Frühnebel zu kämpfen. Gegen 9.00 haben wir am Cruise Terminal in Altona festgemacht. Und dann ging es richtig los.

Morgens um 8.00 Uhr passiert die Artania den Anleger in Blankenese…

 

… und verschwindet Richtung Sonnenaufgang und Altona

An unserer letzten Station in Deutschland haben wir wieder Müll abgegeben und ordentlich Proviant aufgenommen. Wir hatten rekordverdächtige 300 Besucher an Bord, die die Chance nutzen wollten, die Artania von innen kennenzulernen oder sich auf ein Wiedersehen mit ihr gefreut haben. Von Euch waren doch auch einige da, wenn ich das recht in Erinneung habe. Wie hat es Euch gefallen und habt Ihr schöne Fotos gemacht, die Ihr hier zeigen wollt? Ich bin sehr gespannt auf Euren Eindruck! Zudem haben 87 Crew-Mitglieder gewechselt, was auch für ordentlich Rummel sorgt. Und natürlich sind die neuen Passagiere für die Transatlantikreise an Bord gekommen. Da war schon einiges los.

 

Die Artania am Cruise Terminal Altona. Das Loading ist in vollem Gange

 

Für die neuen Passagiere heißt es: Auf zum Check-in!

Das Team hat an allen Fronten gut zu tun

Gegen Mittag ist das Schiff am leersten. Rund 300 Besucher machen bald Platz für die neuen Passagiere

Für unsere vielen Aufgaben hatten wir eine relativ kurze Liegezeit. Wir mussten richtig Gas geben. Aber um 18.05 Uhr haben wir die letzte Palette an Bord genommen und konnten mit nur ein paar Minuten Verspätung ablegen. Und dann ging es auch schon los.

Jetzt geht es los. Auf der Nock hat Kapitän Mühlebach das Ablegemnöver gestartet.

Ich muss schon sagen, es herrschte schon eine ganz besondere Aufbruchstimmung an Bord. Für viele der Passagiere begann in diesem Moment eine 44-tägige Traumreise einmal über den Atlantik und wieder zurück. Da waren Vorfreude und Spannung deutlich greifbar. Auch bei der Crew kribbelte es gewaltig, denn vor uns liegen aufregende Tage.

Beim Ablegen in Altona müssen wir die Artania um 180 Grad drehen…

… dabei sehe ich dann auch mal etwas von der Stadt ;-). Ganz hinten klein: die Elbphi

Auch das TV-Team ist in Hamburg an Bord gekommen. Sie haben gleich mit dem Dreh begonnen, denn sie wollten natürlich den Start dieser tollen Reise für das Fernsehen festhalten.

 

Kaum an Bord, schon bei der Arbeit: das TV-Team von VnM

Gegen 18.30 Uhr hatten wir die Artania dann gedreht und nahmen Kurs elbabwärts Richtung Nordsee. Vor uns liegen ein Seetag (heute) und die Scilly Inseln, bevor wir in nur vier Tagen den Atlantik Richtung Neufundland queren.

 

Bye, bye Hamburg, see you in 44 days!

Ein herzliches Ahoi von der Artania,

Euer Christian

P.S.: Ich freue mich auf Eure Bilder und Eindrücke vom Schiffsbesuch!

36 thoughts on “Hamburg – unser Tor zur neuen Welt”

  1. Hallo Christian,
    für die ersten Bilder der Artania hier hast Du aber einen langen Selfi-Stick herausgeholt!
    Ich wünsche Euch allen viel Vergnügen auf dieser tollen Reise.

    Ihr habt Müll entsorgt. Du bist ja jetzt in einer Position wo man Dir sicher mal zuhören wird wenn da ein Vorschlag zur Müllvermeidung kommt. Ein großer Teil des Mülls werden ja auch große Mengen von Wasserflaschen sein. Wenn ich an meine Reise im August zurückdenke hatten wir jeden Tag im Mülleimer der Kabine 3-4 Wasserflaschen.
    Du kennst doch sicher aus Arztpraxen, Möbelhäusern usw. die großen Wasserspender.
    Statt in den Kabinen, Restaurants und Bars Wasser in Flaschen zu verkaufen könnte man ja auch solche Großgebinde einsetzen. In Kurkliniken bekommt heute jeder Gast eine verschließbare Wasserflasche und kann die an verschiedenen Füllstationen auffüllen. Solche Füllgeräte könnte man bestimmt auch auf dem Schiff verwenden.
    Ich denke das könnte sich auch finanziell rechnen selbst wenn man dann das Wasser nicht zusätzlich berechnen würde. Das nur mal als Gedankenanstoß.

    AHOI in den Atlantic
    Bernd

      1. …. mag sein Ulla. Aber irgendwo muss man ja mal anfangen und den Finger in die Wunde legen.
        Wenn es im Krankenhaus o.k. ist solltes es auch für Schiff (ggf. mit Anpassungen) machbar sein.

        Vorschriften kann man bei Bedarf auch mal anpassen, so evtl., möglicherweise…..

    1. Frage , Bernd , werden auf den Schiffen Kunststoffflaschen ausgegeben oder Glas? Mit Glasflaschen wäre vielleicht ein kleiner Fortschritt gestartet.Die sind wohl schwerer aber das wird dann auch ein Problem sein. Wohin mit dem vielen Kunststoff, ob alle Länder recyceln , ich glaube es nicht

  2. Hallo Christian, in Hamburg sagt man Tschüss, Euch allen eine gute Reise, und keine Komplikationen .musst Du weiter den Müll uberwachen , oder hat der neue Chef Dir eine andere , interessantere Aufgabe gegeben ? Sonnige Grüsse aus Deiner Heimat ??

  3. Moin moin zusammen, heute noch 16 Tage bis wir in Montreal an Bord kommen. Wir freuen uns riesig darauf. Wir sehen uns an Bord. Schöne Grüße aus Hamburg Bärbel und Thorsten

  4. Hallo Christian!
    Wie gerne würde jetzt mit euch die 44 Tage unterwegs sein- leider geht das ja nicht, umso mehr freue ich mich auf deine Beiträge und Fotos und später auf die neuen Folgen im Fernsehen!
    Damit hoffe ich , ganz eigennützig ?, das du jetzt trotzdem öfters die Möglichkeit hast , rauszukommen um dabei schöne Fotos zu machen .
    Also ganz viel Spaß!
    Euch eine gute und sichere Fahrt!
    Mit ganz lieben Grüßen, Kerstin ??⚓️?

  5. zum Wasser: Glasflaschen sind sehr schwer und bruchempflndlich – geht nicht. Wasserspender gibt es auf bestimmten Schiffen, sie sind höchst umstritten wg Hygiene. Wenn ich mir vorstelle, ws so mancher Benutzer an seine Wasserflasche bzw Karaffe geschmiert hat und dann diesen Rand an den Auslauf bringt – nein danke. Gleiches giltübrigens für Bier-SB-Zapfanlagen, wenn nicht immer ein frisches Glas verwendet wird.
    Der Umweltgedanke ist hervorragend, die Umsetzung wg der beteiligten Menschen nur schwerlich möglich – leider.
    Ansonsten verfolge ich die Reise hier, zumindest teilweise, hab ja eine Rücktour ab Montreal / bis Genua bereits hinter mir, und die war SPITZE. Vom 6. bis 14. pausiere ich hier und nehme mir selbst ein paar Tage Auszeit auf dem Wasser 🙂

    1. Henry , aber von den Plastikflaschen gehen vielleicht Weichmacherrückstände ins Wasser über und das trinkst Du dann mit. Was es mit unserer Gesundheit macht, grosse Frage . Bei mir im Haushalt gibt es nur Flüssigkeit aus Glas, sind halt schwerer. Aber im Meer gibt es einen riesigen Plastikmüll Teppich ?

      1. ja, Ulla, mir ist ds bewusst, aber ich „tröste“ mich damit, daß „mein“ menschlicher Körper wie die anderen über das ganze Leben jede Menge aus unsmerer Sicht Stoffe aufnimmt, die man vvlt nicht aufnehmen sollte, aber trotzdemlebe ich noch und die meisten Menschen leben viel länger als früher. betr Wasser kann ich das noch ganz gut lösen: ich trinke sehr viel Leitungswasser, was gerade bei uns eine Spitzenqualität hat und sowohl optisch als auch geschmacklich „Klasse“ hat, und pur getrunken eine super-Alternative darstellt zu Minerwlwasser, außerdem betr Keime deutlichbesser abschneidet, wohingegen Mineralien fehlen…trotzdem gehen viele SPrudelkosten durch meinen Keller 🙂
        von KF-Schiffen geht garantiert keine Plastikwasserflasche ins Meer, aber das allgemeine Problem der Gewässerverschmutzung incl teils katastrophalen Folgen ist ebenso uneinschätzbar wie unbeseitigbar – leider.
        Ich möchte aber hier keine allgemeine Diskussion dazu entfachen, habe „nur“ meine persönliche Meinung geäußert und begründet, besonders nichtzu Umweltthemen, sonst dürfen wir vllt über kurz oder lang keine Kreuzfahrten mehr machen 🙁
        schönen Wahlsonntag an alle

    2. Hallo Henry,
      ich wünsche Dir eine schöne Auszeit auf dem Wasser.

      Die von Dir angesprochene Kontamination der Gerätschaften kann durch entsprechene Konstruktion der Geräte auch sicher verhindert werden.

      Viel Spaß auf dem Wasser
      Bernd

      1. hallo Bernd,
        es ist der Mensch, der Flaschenköpfe mit dem Auslauf der Wasserspender in Berühgung bringt, und der gebrauchte Gläser an den Auslaßhebel von Getränkespendern hält bzw Glasränder ganz oben anfasst. Du kannst konstruieren wie und was Du willst, wenn der Mensch die grundlegenden Hygieneregeln missachtet, wird das leider nichts…
        Ich gebe hiernoch ein anderres Beispiel: in der Karibik auf einem Ausflug „selbst Kochen“ war ein Mitreisender, der mit einem Esslöffel aus dem Suppentopf probierte, und nachdem er diesen in seinem Mund hatte nochmals in den Topf brachte. auf meine Intervention hin meinte er, das mache dpch nichts. Alles klar? Ich habe schon Gründe, wenn ich zB lieber mich bedienen lasse als an Buffets zu gehen, das sind meine Negativerfahrungen, aber Buffets sind manchmal situationsbedingt unvermeidbar, und man wird ja nicht zwangsläufig krank, und ich bin kein Hygiene-Neurotiker, aber was vermeidbar ist, das vermeide ich eben.

        1. Mein letzter Kommentar zu Hygiene : ich habe solche Menschen auch schon öfters erlebt an Buffets, ausgesprochen widerlich , aber leider müssen wir mit den Leuten leben, aber wer ein gesundes Immunsystem hat wird auch mit diesen Bakterien fertig werden. Wir können uns nicht in ein Glashaus setzen. Die Erziehung mancher Menschen lässt zu wünschen übrig.

  6. Moin Christian,
    Ich war da als Besucher und ich fand auch das an Bord wirklich ein ganz besondere Stimmung war,es lag eine positive Spannung in der Luft.Die ich noch lange nach gespuert habe nachdem ich schon laengs zuhause war.Als dann noch Abends ein Ty phon erklungen ist(wart ihr das?),hat sich die Erinnerung an den Besuch,mit noch viel mehr Fernweh als ich sowieso schon habe gemischt.Es war wirklich schoen fuer kurze Zeit in die Kreuzfahrtwelt eintauchen zu koennen.Beim koestlichen Mittagessen hatte ich sehr nette Tischnachbarn,mit denen ich mich toll unterhalten habe.In der Harrys Bar war ein Klavierstimmer dabei das Klavier zu stimmen.Ueberall nette freundliche Menschen.Ein tolles Erlebnis.Viele Fotos habe ich diesmal leider nicht gemacht aber im Dez.bin ich nochmal da und da werd ich dann mehr machen.Aber ein paar brauchbare sind schon dabei.
    Alles Liebe aus Hamburg Richtung Atlantik Jessica

  7. Moin Christian,
    Ich war als Besucher da und muss auch sagen das ein ganz besondere Stimmung an Bord war.Eine positive Spannung die ich noch lange nachdem ich schon zuhause war nachgespürt habe.Als dann Abends noch ein Typhon erklungen ist(wart ihr das?)hat sich die Erinnerung vom Vormittag mit noch mehr Fernweh als ich sowieso schon habe gemischt.Es war wirklich schoen fuer kurze Zeit ins Kreuzfahrtleben einzutauchen.Beim koestlichen Mittagessen hatte ich sehr nette Tischnachbarn,mit denen ich mich toll unterhalten habe.In der Harrys Bar war ein Klavierstimmer am arbeiten,ueberall freundliche laechelnde Menschen,die trotz das sie viel zu tun hatten immer ein offenes Ohr fuer die Besucher hatten.
    Viele Fotos habe ich diesmal leider nicht gemacht aber ein paar brauchbare sind schon dabei.Im Dec.bin ich nochmal da,da werd ich dann mehr machen.
    Alles Liebe aus Hamburg Richtung Atlantik Jessica
    Ps.Ich hoffe der Kommentar ist jetzt nicht 2xaufgetaucht

  8. Hallo Jessica,
    schöne Fotos von „meiner“ Artania hast du hochgeladen. Was willst Du noch verbessern?
    Da kommen bei mir sofort die Erinnerungen an meine Englandreise im August wieder hoch.

    Schöne Grüße Bernd

    1. Ich Danke dir Bernd,das freut mich das sie dir gefallen.Aber irgendwie kann ich besser ?
      Noch ein Grund im Dez.wieder vorbei zu schauen.Das glaube ich,ist ja auch noch ziemlich frisch bei dir.Siehst die Fotos und denkst wahrscheinlich“ach da hab ich gesessen und was schoenes getrunken“ oder aehnlich ?
      Schoene Gruesse Jessica

  9. Hallo Jessica,
    vielen Dank für Deine tollen Fotos. Ich habe es leider nicht an Bord geschafft und hoffe das bald nachholen zu können. Und ja: so eine Schiffsbesichtigung ist wie ein Kreuzfahrt-Quickie ;-). Unbedingt zu empfehlen!

    Grüße innerhalb unserer schönen Stadt 😉

    1. Hallo Irmela,
      Ja wirklich wahr.Da wird man glatt zum Wiederholungstäter und hoffentlich bin ichauch bald mal bei einer richtigen Reise dabei.Druecke dir die Daumen,das es auch fuer dich bald klappt.
      LiebeGruesse zurueck aus dem Westen Hamburgs Jessica

  10. Zu der Diskussion Wasserflaschen/Spender: ich hab mir grad die amerikanischen Behörden vorgestellt, die das garantiert unterbinden werden.
    Die Einfahrt nach Hamburg war wirklich schön:

  11. In Sachen Plastikmüll habe ich jetzt über Pacific Garbage Screening gelesen: Dies ist eine künstliche Insel, die Plastikmüll aus den Ozeanen fischt und in Energie umwandelt – leider bislang noch im Versuchs- und Entwicklungsstadium. Eine kammähnliche gestaltete Plattform, die 400 x 400 m messen wird, soll Plastik aus dem Meer ansaugen. Eine spezielle Anlage an Bord wird das Plastik dann in Wasserstoff umwandeln, der als Energie genutzt werden kann. Übrigens eine deutsche Erfindung: Marcella Hansch aus Aachen.

    http://pacific-garbage-screening.de/

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