MS Dalmatia – die erste Fahrt

Nachdem ich die erste Nacht an Bord verbracht habe, sind wir am frühen morgen gegen 8 Uhr zu einem Stadtrundgang durch Zadar aufgebrochen…

St. Donatus in Zadar

Zadar selbst ist ein kleine, beschauliche Stadt und hat bei unserem Stadtrundgang einen wirklich schönen und gemütlichen Eindruck gemacht. Das frühe Aufstehen hatte einen riesen Vorteil: Gefühlt war unsere kleine Gruppe die einzige, die in der Stadt unterwegs war. An der Promenade haben wir dann ein ganz besonderes „Musikinstrument“ kennengelernt. Die Meeresorgel von Zadar ist einzigartig auf der Welt und bei gutem Wind ein wirkliches Erlebnis. Durch die Bewegung der Wellen wird Luft bewegt, die dann in den Rohren die Töne erzeugt.

Der Klang der Meeresorgel

Nach unserem Besuch in der Stadt mussten wir schnell zurück an Bord, denn der Kapitän wollte aufgrund des aufziehenden Windes schnell los, um sicher zum nächsten Hafen zu kommen.

Die Altstadt

Wieder an Bord wurde die Gangway direkt eingenommen und wir haben Zadar verlassen. Wirklich schön ist, dass man sich an Bord zu jeder Zeit überall aufhalten kann. So haben sich die meisten Passagiere auf dem vorderen Manöverdeck eingefunden um das erste Auslaufen zu erleben.

Bereit zum Ablegen

Zuerst hat unser mitfahrendes Schiff, die MS Maliante, abgelegt. Die Schiffe liegen dort unten meist im Päckchen, das bedeutet, dass ein Schiff an der Pier liegt und das andere daneben.

MS Maliante

Die erste Überfahrt nach Sibenik war sehr stürmisch. Trotzdem habe ich es mir nicht nehmen lassen, die Zeit an Deck zu verbringen.

Das Vordeck

Wie es in Sibenik und den Krker Wasserfällen war, erfahrt Ihr im nächsten Post.

Ein herzliches AHOI aus der Pfalz,

Euer Christian

7 thoughts on “MS Dalmatia – die erste Fahrt”

  1. Hallo Christian, diese Reise hatte m.E. nur Vorteile, kleines Schiff, wenig Gäste, fast familiär und Vorsaison, die Städte und Sehenswürdigkeiten nicht überfüllt. Und das ist mir klar,dass du Seebär bei Wind und Wetter dich durchblasen lässt,Meer riechen und vielleicht fühlen,Gicht☺

  2. Moin Christian,
    deine Berichte über die letzte Reise machen wirklich Lust so eine Reise auf einem kleinen Schiff auch zu machen. Wie Ulla schon schreibt, wenig Gäste und in der Nebensaison. Kann ja eigentlich nicht schöner sein, so erlebt man alles viel entspannter und intensiver. Na und den Sturm nimmt man doch gerne mit, gibt doch nichts schöneres als sich den Wind um die Nase wehen zu lassen 😉
    Ich hoffe auch auf einen ordentlichen Wind wenn ich in 3 Wochen dran bin 🙂

    1. Hallo Jessica,

      ich „gönne“ Dir den „ordentlichen Wind“ auf Deiner Reise und „verzichte“ sehr, sehr gerne für Dich und lasse ihn und den dazugehörigen Seegang für Dich übrig 😉 Ich kenne das und brauche das nicht wirklich!!!

      Viele Vorfreude-Grüße
      Helga E.-D.

      1. Vielen lieben Dank Helga. So ists recht 😉
        Von allem ein bisschen inclusive Regen wäre perfekt.
        Liebe Vorfreude Grüße zurück, Jessi

  3. Hallo Christian!
    Die kleinen Schiffe haben wirklich den Vorteil sich auf die Situation vor Ort schnell anzupassen! Und dadurch schnell zu reagieren mit der aktuellen Wettersituation . Die nötigen Absprachen sind dadurch schnell und unkompliziert zusätzlich machbar .
    Die Meeresorgel wurde jetzt schon öfters im Blog erwähnt- konnte mir bisher nichts darunter vorstellen! Vielen Dank für Hörprobe! Tolle Idee!!! Jetzt weiß ich es und würde sie gerne mal im Orginal erleben.
    Vielen Dank für deinen neuen Bericht
    und bin natürlich wieder sehr gespannt auf deinen Nächsten!!!
    Ganz liebe Grüße, Tschüss Kerstin 🙋🏻

  4. Hallo Christian,

    diese Bilder haben so wunderschöne Erinnerungen bei mir geweckt! 2015 waren wir mit der AIDAvita auf der Adria-Route in diesem beschaulichen Hafen Zadar, von dem ich mir eigentlich gar nicht so viel erwartet habe und war deswegen umso positiver überrascht. Wir lagen mit dem Schiff direkt an der Meeresorgel und dem „Sonnengruß“, der Weg von dort in die Altstadt und zu St. Donatus ist nicht weit. Die Besteigung des Glockenturms der Hl. Anastasia mit seinen 150 Stufen diente des Kalorienabbaus und danke es uns mit einem grandiosen Ausblick über die Stadt und das Meer, sogar die „vita“ sahen wir im Hintergrund liegen. Alles in Zadar war gepflegt und sauber, auch die „glänzende“ Straße ist Dir aufgefallen! Sie wird lt. einer Einheimischen jeden Tag seit Jahrzehnten mit einer speziellen Maschine „poliert.“
    Damals waren in manchen Gassen noch Einschusslöcher vom Bürgerkrieg zu sehen, entsprechende Info-Tafeln machten auf diese furchtbare Zeit aufmerksam. Aber vor „Geschichte“, auch wenn sie alles andere als schön ist, verschließe ich auch im Urlaub meine Augen nicht!
    Am anderen Ende des Städtchens liegt noch der wunderschöne Park der Königin Jelena mit herrlichen Bäumen und Gewächsen, dort gibt es auch wunderschöne Aussichtspunkte und auch eine kleine Outdoor-Bar zur Erfrischung – bei den Crews der Schiffe wohl bekannt und beliebt, da sie dort ohne großen Touristenrummel mal die Seele baumeln lassen können;-)
    Wie Du liest, habe ich Zadar in allerbester Erinnerung, im September waren auch nur relativ wenig Touristen in der Stadt und das Wetter einfach nur Spitze!
    Ich habe festgestellt, dass diese besonderen Reisen auch bei anderen Veranstaltern stets ohne Liegenzeiten angeboten werden, das bietet natürlich Flexibilität, manchmal halt eben auch zu Ungunsten von Landgängen. Aber wenn man das weiß, kann man sich darauf einstellen.

    Viele Grüße
    Helga E.-D.

  5. Hallo Christian, hat es Dich gerade auf dem kleinen Schiff in der Adria nicht mal heftig in den Fingern gejuckt, an´s Steuer zu gehen.. gegen die großen Ladies sind doch diese kleinen MotorYachten Eierschalen.. oder ??

    Herzliche Grüße aus Lissabon

    Christiane

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