MSC Magnifica – Santorin ein Traum

Heute habe ich es mir nicht nehmen lassen, mir zum Einlaufen Santorin beim Sonnenaufgang anzusehen…

Dazu musste ich natürlich sehr früh aufstehen, aber ich wurde mit einem magischen Moment belohnt. Danach ging es direkt zum Frühstück und weiter an Land.

Sonnenaufgang von Santorin

Wir waren in einem der ersten Tenderboote und das war auch eine sehr gute Entscheidung. Mit der Seilbahn, an der wir nicht anstehen mussten, ging es dann ab nach oben. Nach einigem hin und her haben wir uns gegen die Fahrt nach Oia entschieden. Von der Bergstation aus haben wir uns die Ortschaft angesehen und sind dann in Richtung Oia gelaufen. Gut eineinhalb Stunden sind wir an einer schmalen Straße mit traumhaften Ausblicken entlang der typischen Häuserfassaden gelaufen.

Santorin

Mittlerweile konnte man beobachten wie neben unserem Schiff, weitere Schiffe in der Bucht vor Anker gegangen sind. Aus den anfänglich zwei Schiffen am Morgen wurden vier Schiffe am Nachmittag. Dementsprechend war auch das Gedränge als wir zurück an die Seilbahn kamen. Kurzerhand haben wir uns für den Abstieg zu Fuß entschieden. Hier hatte man wieder einen tollen Ausblick über die Stadt und das Meer.

Weitere Schiffe kommen

Allerdings lernt man auf diesem Weg auch die nicht ganz so schöne Seite von Santorin kennen… Die Esel und Maultiere auf denen nicht nur Lasten, sondern auch Touristen vom Tenderhafen nach oben bzw. nach unten gebracht werden. Die Stufen und steilen Wege sind für die Tiere eine Tortur und jeder der diese Art der Fortbewegung nutzt, sollte sich ganz genau überlegen was er solch‘ einem Tier damit antut… Leider trübt das jedes Mal wieder die schöne Destination Santorin.

Viele Grüße in die neue Woche und ein herzliches AHOI aus der Pfalz.

Euer Christian

10 thoughts on “MSC Magnifica – Santorin ein Traum”

  1. Hallo Christian,
    ich muss Dich leider korrigieren. Im ehemaligen Krater von Santurin kann man aufgrund der Tiefe nicht ankern. Die Schiffe müssen manövrieren. Eigentlich müsstest Du das als ehemaliger Nautiker wissen.

    Reini

    1. Lieber Reinhard,

      da hast Du leider nur teilweise recht.

      Vor Santorin gibt es einen Liegeplatz zum ankern, nur auf den restlichen Liegeplätzen muss gedriftet werden.

      Trotz dieser korrekten Darstellung kann man sich die Seemanns-Floskel „Vor Anker“ hier in einem Bericht erlauben.

      Beste Grüße
      Christian

  2. Hallo Christian, diese Einfahrt hätte ich mir auch nicht entgehen lassen. Satorin steht auch ganz oben auf meiner Reiseliste. Aber anscheint nicht nur auf meiner, wenn man liest, wie viele Schiffe täglich Santorin anlaufen. Dazu kommen ja auch noch die anderen Touristen. Wenn ich einmal eine Reise nach Santorin buchen, dann auf jeden Fall in der Nebnsaison.
    Einerseits kann ich die Bewohner der Insel schon verstehen, dass sie mit allen Möglichkeiten versuchen Geld zu verdienen. Aber muss es denn wirklich auf den Rücken der Tiere ausgetragen werden? Der liebe Gott, hat uns Menschen zwei Beine geben, wer kann, sollte sie auch benutzen! Bewegung hat noch niemanden geschadet. Vor Jahren war ich mit meiner Freundin auf Rodos. Da haben wir einen Ausflug zur Akropolis nach Lindos gemacht. Auch da haben es sich die Inselbewohner nicht nehemen lassen Touren mit dem Esel anzubieten. Ich kann es bis heute nicht verstehen, das die Leute schlange gestanden haben um auf einem Esel den Berg hoch zu reiten.
    In diesem Sinne wünsche ich allen einen guten Start in die Woche.
    Lieben Gruß
    Claudia

  3. Hallo Christian!
    Santorin mit seinen weißen Häusern muss einfach toll sein und ganz bestimmt eine Reise wert!!!
    Niemals würde ich jedoch einen Esel nehmen, weder hoch noch runter! Dafür gibt es ja eine Seilbahn und wenn man nicht gut zu Fuß ist, muss man halt länger an der Seilbahn anstehen. Die Variante , hinunter zu Fuß laufen, würde mir auch sehr gut gefallen!
    Toller Bericht! Vielen Dank!
    Ganz liebe Grüße, Kerstin 🙋🏻

  4. Lieber Christian
    Vielen Dank für die schönen Bilder! Wenn ich Santorini höre, so sehe ich immer das traurige Bild der übergewichtigen Menschen auf den armen, unterernährten Esel. vielleicht sollte man das mal wechseln! Der dicke Tourist trägt den Esel den Berg hinauf! Mir blutet das Herz, wenn ich soviel Tierleid sehe. Habe schon etliche Petitionen unterschrieben, aber es geschieht einfach nichts. Ob da die Reedereien allenfalls etwas unternehmen könnten?
    Freue mich auf weitere tolle Bilder!

    Liebe Grüsse aus der Schweiz
    Ursula

  5. Lieber Christian,
    vielen Dank für den Bericht aus Santorin. Man muss sich wirklich nicht wundern, wenn man liest wie viele Schiffe sich dort ein Stelldichein geben, die Insel ist einfach traumhaft. Ich hätte angenommen, dass es um diese Jahreszeit etwas ruhiger zugeht. Unser letzter von insgesamt vier Besuchen war am 13. November 2017 mit der Amadea, sie war damals das einzige Schiff in der Caldera und das spürte man natürlich auch in den engen Gassen von Fira und Oia, es war rein gar nichts los und wenn ich mich recht erinnere waren auch keine Esel mehr im Einsatz, wenngleich ich mir da nicht mehr sicher bin. Ein Fußmarsch von Fira nach Oia ist natürlich auch eine Möglichkeit, um von A nach B zu kommen. Wir sind in 2013 auf eigene Faust mit dem Bus gefahren, das war eine entspannte Angelegenheit und preiswert obendrein: https://www.reiseberichte-und-meer.de/santorin-2013.htm. Zu bedenken ist auf der anderen Seite auch, dass es im November recht früh dunkel wird, aber auch das hat durchaus seinen Reiz, wie man auf den Bildern hier sieht: https://www.reiseberichte-und-meer.de/santorin-2017.htm
    Viele Grüße aus Landshut

  6. Moin Christian,
    vielen Dank für die schönen Berichte. Nun schaffe ich es endlich mal wieder die Berichte hier über die Seite zu lesen. Den Ausflug nach Olympia hätte ich mir auch nicht entgehen lassen. Dank deines Videos, konnte man ja ein wirklich schönen Eindruck dieses besonderen Ortes gewinnen. Santorin ist ja wirklich eine traumhaft schöne Insel, die ich auch wahnsinnig gerne mal besuchen würde. Aber auch nur in der Nebensaison. Deine Bilder sind wunderschön, wahnsinn wieviel verschiedene blautöne zu sehen sind.
    Das Leid der Esel ist einfach grausam, es macht mich sprachlos und wütend das es immer noch offensichtlich reichlich Menschen gibt, die diese Tierquälerei unterstützen. Wie schon von den Vorschreibern gesschrieben, es gibt für die wo nicht könnnen (der wollen ) die Seilbahn. Dann muss man halt warten, ganz einfach. Ausserdem kann man sich die Insel auch erlaufen, sowieso die schönste Art einen Ort kennenzulernen. Wie kann man so egoistisch und ignorant sein, sein Wohl über das eines anderen Lebewesens zu stellen?
    Was diese Touristen wohl sagen würden, wenn man sie darauf anspricht? Eine Vorahnung hab ich 🙁

    Ich freue mich auf die Weiterreise
    Liebe Grüße aus Hamburg, Jessi

  7. Dieses Thema hatten wir vor langer Zeit schon mal, ich schliesse mich den Vorrednern zu 100%an Tierquälerei geht gar nicht,egal wo. Die armen Lebewesen können sich leider nicht wehren. Ulla

  8. Wir hatten vor einigen Jahren auch das Glück, so ein tolles Wetter zu haben – dieses Blau und die weißen Häuser sind einfach immer wieder atemberaubend. Zum Glück lagen damals im September mit uns nur noch 2 Schiffe „vor Anker“, aber der Tagestourismus ist zeitweise schon gewaltig. Wir haben es dennoch genossen und natürlich nicht auf dem Rücken der Esel! Wir sind bei über 30 Grad zu Fuß über die unzähligen Treppenstufen hoch und auch wieder heruntergelaufen – da ich niemals mit einer Seilbahn fahre, blieb kaum eine Alternative! Aber den Wein (und natürlich Wasser!) hatten wir uns verdienst, als wir oben angekommen waren. Wir haben superschöne Erinnerungen an Santorin, das Auslaufen bei Nacht mit Vollmond ist unvergessen!!!

  9. Hallo Christian,
    uns hat diese Insel sehr begeistert und auch trotz der vielen Besucher sollte man sich OIA auf jeden Fall anschauen. Bisher eines der beeindruckendsten Ziele für uns.
    Allerdings sind wir nach dem Tendern gleich auf ein Transferboot nach OIA gegangen und würden dann dort mit dem Bus nach oben gebracht. Hier war dann jede Stunde die Möglichkeit mit einem Bus zur Seilbahn zu fahren.Das Combiticket war auch preislich OK.
    Liebe Grüße aus dem Ruhrpott
    Dieter

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