Newport – Neuengland für Wassersportler

Wer die Seefahrt, schöne Küsten und üppige Villen mag, der sollte nach Newport in Rhode Island kommen…

Newport liegt rund 100 km südlich von Boston. Hier gibt es eine lange Seefahrtstradition, denn schon vor dem Tourismus gab es hier viel Schiffbau und auch die Marine hat hier eine Akademie. Heute ist Newport vor allem dafür bekannt, dass die Reichen und Schönen hier ihre Sommerhäuser haben. An der berühmten Bellevue Avenue und am Ocean Drive reihen sich die Prachtbauten wie an einer Perlenkette auf. Vielleicht hat ja von Euch jemand Bilder davon? Aber auch vom Schiff und den Tendern aus gab es schöne Aussichten, wie zum Beispiel den Blick auf die ca. 3,5 km lange Claiborne Pell Newport Bridge…

Die Claiborne Pell Newport Bridge von der Grand Lady aus gesehen

Newport ist aber auch ein Dorado für Wassersportler, vor allem für Segler. Kein Wunder: diese tolle Küstenlandschaft muss man einfach von allen Perspektiven aus betrachten. Da mein Aktionsradius hier beschränkt war, kann ich Euch nur Bilder über die Touristeninformation bieten. Man kann hier super Wandern, am Strand oder direkt am Kliff, sich die prächtigen Häuser ansehen, das Fort Adams besuchen, lecker Fisch essen und natürlich auch das mondäne Leben beobachten.

Hier im Hafen liegen immer viele schöne Schiffe…

… nicht zuletzt unsere Grand Lady 😉

Apropos beobachten: wir lagen ja in Newport vor Anker. Da hier sehr wenig Platz ist und auch noch ein anderes Schiff da war, hatten wir nur 70 Meter Abstand zu einem anderen Schiff. Wegen des guten Wetters und der ruhigen See war das aber kein Problem. Unser „Nachbar“ hat Yachten verladen, um sie ins Winterlager zu bringen. Da waren nicht nur einige tolle Schiffe dabei. Das war auch sehr interessant anzusehen, wie Ihr Euch sicher vorstellen könnt.

Nur 70 Meter vor uns lag in Newport ein zweites Schiff auf Reede

Hier wird gerade eine Yacht verladen, direkt aus dem Wasser 😉

Ich habe hier auch noch eine ganz spezielle Tonne abgelichtet. Das ist eine Tonne mit Glocke, die auch bei Nebel Orientierung gibt. Für uns Seefahrer und Hobbysegler ist das immer eine gute Sache ;-).

Eine Tonne mit Glocke gibt auch bei Nebel Orientierung

Unser nächster Stopp: New York. Ich werde berichten!

Ein herzliches Ahoi,

Euer Christian

10 thoughts on “Newport – Neuengland für Wassersportler”

  1. Hallo Christian!
    Was man hier so alles lernt! Irgendwie hätte ich mir nie vorgestellt, das Jachten per Verladung ? ins Winterquartier gehen. Sehr interessant und hätte ich auch ganz gerne mit angeschaut .
    Newport an sich , scheint sehr beschaulich zu sein. Merke : muss ich auch mal hin!
    New York war für euch bestimmt toll! Bin schon gespannt!
    Liebe Grüße und Tschüss!
    Zum Glück habt ihr tolles Wetter- jedenfalls nach den Fotos! Hier ist es trüb mit Sprühregen ?!
    Kerstin ??

    1. Hallo Kerstin,
      Jachten werden sogar über den großen Teich befördert. Das geht z.B. auch mit Halbtauchschiffen.
      Man könnte dazu auch sagen „Schwimmdock mit Antrieb und Besatzung“.
      Die haben eine große Plattform und tauchen für den Beladevorgang teilweise ab.
      Da kommt dann nur noch die Brücke aus dem Wasser. Sieht lustig aus.
      Dann tauchen die wieder auf die die Schiffe stehen an Deck.

      Gruß Bernd

      1. Genau so ist der Viermaster Peking nach Hamburg gebracht worden zur Reparatur, damit er dann als Museums Schiff besichtigt werden kann. Wurde auch im Fernsehen gezeigt , beeindruckend „Schlaue“ Grüße Ulla

  2. Bei den Prachtbauten kann man sich für sein „Schiffchen“auch ein Winterquartier leisten. Muss ja wieder schön gemacht werden für die kommende Saison. .Schade Christian, dass Du selbst nicht mehr sehen konntest, sonnige und warme Grüsse aus Deiner Heimat

  3. War letztes Jahr mit der Amadea in Newport,es gibt schon ein paar Prachtbauten. Aber es gibt auch ein wunderschönen Klippenweg den lohnt es sich zu gehen.
    Viele Grüße Ingrid

  4. Hallo Christian,
    den Ladevorgang hätte ich auch gerne gesehen. Dann darf es ja beim nächsten mal ein Halbtaucher für Dich sein!

    Die Glocke auf der Boje könnte aber gefährlich sein. Wenn da Jemand im angesäuselten Zustand bei Nebel und Wind im Hafen rumläuft besteht evtl. Verwechselungsgefahr mit der Kirchenglocke?

    Viel Spaß auf der Resttour (sind ja nur noch 10 Tage)
    Bernd

  5. in Newport ist auch – aus meiner Sicht – sehr zu empfehlen die Tennis Hall of Fame mit dem stilvollen Geländee incl Courts und besonders das „Museum“, in dem hängt u. a. der Spruch von Chris Evert (damals meine ich noch Chris Evert-Lloyd): „Once you´ve been number one, you can never be satisfied with less“ – find ich Klasse!
    Ein längerer Spaziergang entlang der „Villenstraße“ läßt einem nicht mehr aus dem Staunen – das hat alles irgendwie Stil.

  6. Solche Landgänge sind doch etwas für die Seele – das trifft mehr meinen persönlichen Geschmack als große bis riesengroße Städte. Danke Ingrid für die schönen Fotos!
    Ja Christian, manchmal gibt´s bei den „Nachbarn“ viel zu sehen und zu erleben;-)

    Weiterhin gute Fahrt – Deine Zeit an Bord geht so langsam zu Ende, oder? Und dann kommst Du in die trübe November-Zeit (die ich allerdings sehr mag, weil dann Ruhe einkehrt) nach Deutschland zurück – aber Kerstin und Bernd haben ja schon „Licht am Ende des Tunnels“ vermeldet: Ab 08.12.17 um 16:10 Uhr werden die neuen Folgen der 7. Staffel ausgestrahlt!!!
    Beste Grüße aus dem 20 Grad warmen Rheinland
    Helga E.-D.

  7. Hallo Christian,
    erstrmal danke für Deine tollen Berichte. Du hattest am Anfang Deiner Reise versprochen, dass Du uns mehr über Deine neue Aufgabe als Umweltoffiezier schreibst. Würde mich sehr freuen wenn Du dazu noch etwas berichten würdest.
    Ganz liebe Grüße aus Niesdersachen
    Claudia

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