MS Albatros verlässt die Phoenix Reisen Flotte

Touristische Zukunft des beliebten Kreuzfahrtschiffs gesichert

Corona und die Auswirkungen bleiben auch in der zweiten Hälfte des Jahres 2020 im Tourismus deutlich spürbar.
Bei Phoenix Reisen, Kreuzfahrtspezialist auf dem Meer und Fluss, ist das nicht anders, denn die Seereisen sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht wieder gestartet. Auch die im Sommer erfolgreich wieder aufgenommene Flusskreuzfahrtsaison in Europa musste durch kurzfristige Änderungen auf vielen Flüssen früher als ursprünglich geplant beendet werden.

Phoenix Reisen ist als mittelständisches Unternehmen sehr solide aufgestellt und in der Bonner Zentrale sowie an Bord der momentan in deutschen Häfen stationierten Schiffe arbeitet man an einem möglichst baldigen, aber sinnvollen Neustart, so dass es bald wieder an Bord der Hochseeschiffe „Willkommen an Bord! – Willkommen zu Hause!“ heißen kann.  
Aber auch bei dem Bonner Reiseveranstalter muss die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens gewahrt bleiben, so dass man sich nun schweren Herzens entschieden hat, MS Albatros aus der Flotte in neue Hände zu geben.
Der Geschäftsführung von Phoenix Reisen ist dieser Schritt nicht leicht gefallen. Man ist sich in Bonn bewusst, dass viele Fans und Liebhaber des Schiffsklassikers von diesem Abschied überrascht sein werden. Die Planungen in Bonn sahen immer vor, dass man im Jahr 2023 den 50. Geburtstag der Albatros mit vielen Jubiläumsreisen feiern würde.  

Die Reederei BSM und Phoenix Reisen teilen mit, dass für MS Albatros eine neue Zukunft gefunden werden konnte, die das beliebte Schiff auch weiterhin im Tourismus hält. Kamel Abou-Aly, langjähriger geschätzter Partner und Freund von Phoenix Reisen hat das Schiff für die ägyptische „Pick Albatros Gruppe“ (zu der allein in Ägypten mehr als 15 Hotels gehören) zum 20.10.2020 gekauft. MS Albatros wird zukünftig als Hotelschiff im Roten Meer eingesetzt werden.

Geschäftsführer Benjamin Krumpen freut sich sehr, dass MS Albatros durch diesen Kauf auch weiterhin im Phoenix Reisen Programm buchbar sein wird und ist sicher: „Unsere Albatros war viele Jahre ein beliebter Bestandteil unserer Hochseeschiffflotte und wir sind traurig, dass wir uns aufgrund der Coronasituation auf diese Weise von ihr verabschieden müssen. Wir sind jedoch sehr froh, dass das Schiff eine touristische Zukunft hat und wir unseren Gästen Urlaub an Bord von MS Albatros, wenn auch unter anderem Namen, in Ägypten bieten können“.

Mit MS Amadea, MS Amera, MS Artania und MS Deutschland verfügt Phoenix Reisen über vier weitere sehr beliebte und weltweit einsetzbare Hochseeschiffe.
Reisegäste, die bereits Kreuzfahrten auf MS Albatros gebucht haben, erhalten in den nächsten Tagen weitere Informationen und attraktive Alternativen. Einige Routen des Schiffes werden in der Sommersaison 2021 von MS Amadea übernommen.

MS Albatros wird in den nächsten Tagen zum CCCB verholt und voraussichtlich am 19.10.2020 Bremerhaven verlassen und nach Ägypten überführt.

Das Schiff, 1973 als Royal Viking Sea zum ersten Mal in See gestochen, hat seit 2004 die Flotte von Phoenix Reisen bereichert und eine treue Fangemeinde erworben. Als erstes Schiff war die „Weiße Lady“ Hauptprotagonistin vieler beliebter Folgen der ARD-Erfolgsserie „Verrückt nach Meer“.

Lesen Sie hier mehr zu MS Albatros
https://view.promio-mail.com/view/?lid=1646283&cs=d29a4149ad6c1ebd6236122207c5b4be

Informationen zu allen Fluss- und Hochseekreuzfahrten sowie weiteren Reiseangeboten von Phoenix Reisen finden Sie im Internet auf www.PhoenixReisen.com und in den Phoenix Reisen Katalogen.

1 thought on “MS Albatros verlässt die Phoenix Reisen Flotte”

  1. Geplant war die Ausmusterung der Albatros für 2023 schon länger, nun kommt es früher als geplant – aus unternehmerischer Sicht eine nachvollziehbare Entscheidung. Wenn ich selbst mit diesem Schiff als einziges in der Flotte auch nie wirklich warm geworden bin – anders als mit der ersten Albatros -, so hätte ich deren Fans eine würdiges Abschiednehmen gegönnt, aber in diesen Zeiten werden wir halt alle nicht gefragt, was wir am liebsten hätten, sondern müssen momentan das Beste daraus machen, was geht.
    Schön, dass die Albatros nicht das Schicksal der Maxim Gorkij ereilt, sondern sie hoffentlich „in Würde“ so manchem Gast „ein Zuhause“ bieten kann, vielleicht eine gute Möglichkeit, eine Nilkreuzfahrt mit der „Albatros“ künftig zu verbinden.
    Mittlerweile ist sie in Bremerhaven angekommen – ich wünsche dem Kapitän und seiner Crew eine gute, wenn auch sicherlich schwermütige, letzte Reise nach Ägypten…

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