MSC plant neue LNG- und Segel-Kreuzfahrtschiffe

MSC Cruises und Chantiers de l’Atlantique haben ihre langfristige Partnerschaft durch eine Reihe von strategischen Ankündigungen im Rahmen einer Zeremonie im Matignon Palace, der offiziellen Residenz des französischen Premierministers, weiter ausgebaut.

Zunächst gaben die beiden Unternehmen die Unterzeichnung der Verträge für den Bau des dritten und vierten Schiffes der LNG-betriebenen MSC World Class bekannt, die 2025 und 2027 ausgeliefert werden sollen. Das erste Schiff dieser Klasse wird derzeit auf der Werft von Chantiers de l’Atlantique in Saint-Nazaire gebaut und soll 2022 in Dienst gestellt werden. Mit 205.000 BRZ wird es das größte Schiff einer europäischen Kreuzfahrtmarke und das erste in Frankreich gebaute LNG-Kreuzfahrtschiff sein. Im Vergleich zu herkömmlichem Schiffstreibstoff reduziert LNG die Schwefel- und Partikelemissionen um 99 Prozent, die NOx-Emissionen um 85 Prozent und die CO2-Emissionen um 20 Prozent.

Diese Aufträge stellen eine Investition von MSC Cruises von mehr als zwei Milliarden Euro dar und werden voraussichtlich 14 Millionen zusätzliche Arbeitsstunden erfordern, was über 2.400 Vollzeit-Arbeitsstellen für die nächsten dreieinhalb Jahre bedeutet, die durch diese Aufträge direkt unterstützt werden. Die heutige Unterzeichnung ermöglicht es der Werft außerdem, mit den Hunderten von Zulieferern und Subunternehmern, die an den Projekten beteiligt sind, zusammenzuarbeiten und damit einen neuen Ablauf zu starten, der der französischen Wirtschaft insgesamt sehr zugute kommen wird.

MSC Cruises und Chantiers de l’Atlantique haben heute ihre Partnerschaft für die nächsten zehn Jahren mit zwei weiteren Projekten bestätigt. Zum einen unterzeichneten die Unternehmen eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) für die Entwicklung eines neuen Prototyps einer LNG-betriebenen Schiffsklasse, die unter der Marke MSC Cruises betrieben werden sollen. Bei diesem Projekt werden sich MSC Cruises, die Werft und andere Partner auf die Entwicklung neuer Umwelttechnologien im Hinblick auf die IMO-Vision für 2030 und 2050 konzentrieren. Die Investition von den vier neuen Schiffen würde mehr als vier Milliarden Euro und zusätzliche 30 Millionen Arbeitsstunden für alle Beteiligten bedeuten.

In einem zweiten MoU arbeitet MSC Cruises gemeinsam mit Chantiers de l’Atlantique an der Entwicklung eines weiteren innovativen Prototyps. Dieser soll mithilfe von Windenergie und anderer fortschrittlicher Technologien betrieben werden.

Foto: MSC Cruises

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