Norwegian Getaway – Dubrovnik

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt…

Zur Erinnerung: Die Vorhersage hatte Dauerregen und Sturm prognostiziert. Aber als wir aufwachen, ist der Himmel aufgelockert und sogar die Sonne lässt sich blicken. Also ergreifen wir die Gelegenheit beim Schopfe, frühstücken schnell eine Kleinigkeit und nehmen ganz früh ein Taxi zur Altstadt (Festpreis 14.00 Euro). Wir waren schon ein paar Mal in Dubrovnik und der frühe Vogel fängt hier wirklich den Wurm. Als wir Old Town betreten, ist es tatsächlich noch relativ leer und wir können diese wunderbare Kulisse perfekt auf uns wirken lassen.

Auch hier wird Vorsicht großgeschrieben
Am Morgen ist es noch wunderbar leer

Bei unserem letzten Besuch war unser Sohn um die sieben Jahre alt und wenig interessiert am „Weltkulturerbe“. Mit 12 schlägt die Begeisterung zwar auch nicht gerade Wellen, aber die famose Stadtmauer, auf der wir zu Beginn fast alleine unterwegs sind, kann auch ihm eine gewisse Begeisterung abringen ;-). Festungen, Kanonen und immer wieder spektakuläre Ausblicke über die Stadt lassen wohl auch coole Teens nicht kalt. Meine Kamera steht trotz des nicht perfekten Foto-Wetters kaum still. Die Bilder habe ich zwar alle schon mal irgendwann gemacht, aber hey, heute sieht alles wieder ganz anders aus.

Die grandiose Stadtmauer vor der Festung Lovrjenac

Nach dem Besuch der Festung Lovrjenac gibt es allerdings auch für uns mal eine Premiere: wir beschließen zu Fuß zum Schiff zurückzulaufen. Das hatten wir immer schon mal vor. Die 3,5 km zurück zum Hafen kann man jenseits der Hauptstraße bei einem schönen Spaziergang zurücklegen. Wir sind total begeistert und beschließen sogleich bei unserem nächsten Besuch eine kleine Wanderung um die Halbinsel Lapad zu machen. Schön, wenn man immer wieder neue Ziele entdeckt, oder?

Zwei Bilder muss…
… ich noch zeigen 😉

Mit uns sind heute noch zwei weitere Schiffe im Hafen: die Viking Sky und Viking Venus. Als wir die Altstadt verlassen, ist es daher auch schon recht voll geworden. Überall sind geführte Gruppen unterwegs. Eigentlich kein schönes Bild, aber die Stadt und die Region haben unter Corona sehr gelitten. Die Einnahmen durch den Tourismus sind sehr willkommen, und wer will es den Leuten hier verdenken…?

Die Landschaft ist einfach herrlich hier

Zurück auf dem Schiff gibt es noch ein spätes Mittagessen und dann Entspannung bei Sport und Spiel. Obwohl es sich bezogen hat, bleibt es den ganzen Nachmittag trocken. Sogar das von unserem Sohn so sehnsüchtig erwartete Penaltyschießen auf dem Sportsdeck kann stattfinden. Bei der Gelegenheit lernt er dann auch Nummer zwei der an fünf Bord befindlichen Gleichaltrigen kennen: ein Junge aus der Schweiz. Nach einem Sun-Downer an der Waterfront genießen wir ein tolles Auslaufen aus der Inselwelt vor Dubrovnik.  

Beim Auslafen passieren wir die Viking Sky

Beim Abendessen im Taste Restaurant werden wir mittlerweile schon wie alte Freunde und natürlich mit Namen begrüßt. Man ist sehr aufmerksam. Lieblingstisch und Lieblingswein werden allabendlich bereitgehalten. Das ist schon sehr professionell und angenehm. Weniger schön ist es allerdings, dass es beim Essen doch immer recht schnell geht. Leere Teller werden abgeräumt, obwohl noch nicht alle ihren Gang beendet haben. Dabei gäbe es gar keinen Grund zur Eile, denn aufgrund der halbierten Passagierzahl gibt es immer genügend freie Tische.

Wer nicht in einem der kostenlosen Restaurants essen möchte (zu denen u.a. ein Diner und eine Sportsbar gehören), hat auch die Möglichkeit gegen Aufpreis in einem der Spezialitätenrestaurants zu speisen. Dabei stehen u.a. zwei Steakhäuser, ein französisches Bistrot sowie ein japanisches, ein italienisches, ein Fisch- und ein Sushi-Restaurant zur Verfügung. Auch wir wollen demnächst mal das eine oder andere probieren.

Auf dem Balkon bereiten wir uns mental auf den morgigen Tag vor. Korfu steht auf dem Programm. Mal sehen, ob der Sturm uns bis dahin eingeholt hat.

I’ll keep you posted!

Herzlich,

Eure Irmela

P.S.: Heute sende ich ganz besondere Grüße an Ludwig. Weiter so und gute Besserung!

P.P. S.: Diese Reise haben wir Anfang Oktober gemacht. Aus organisatorischen Gründen berichte ich dieses Mal im Rückblick.

2 thoughts on “Norwegian Getaway – Dubrovnik”

  1. Moin Irmela!
    Das war ein gelungener Ausflug!
    Dieser Bereich von Europa fehlt mit völlig und hoffe sehr, das ich irgendwann dort auch mal hin komme. Vielen Dank für den neuen Bericht!
    Tschüss, Kerstin🙋🏻

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