Norwegian Spirit – 4 Seetage und kein Ende in Sicht…

Die ersten vier Seetage am Stück als Passagier liegen nun hinter mir und was soll ich sagen: man kann sich die Zeit schlechter vertreiben…

Seetage laden dazu ein, mal den Alltagsstress hinter sich zu lassen und runter zu fahren. So ist es mir zumindest ergangen. Ich habe (natürlich nicht zu lange) auch in der Sonne gelegen und mich etwas gesonnt. Aber am Äquator sollte man damit sehr vorsichtig sein, denn bei den meisten reichen ein paar Minuten aus, um sich einen Sonnenbrand zu holen.

Hier kann man sich schnell einen Sonnenbrand holen

Ansonsten haben wir die Tage damit verbracht lecker zu essen und uns auf die kommenden Ziele zu freuen, die wir auch hoffentlich alle anlaufen können. Abends haben wir mit der Gruppe zusammen bei einem Cocktail oder einem Glas Wein den Tag ausklingen lassen.

Am vorletzten Seetag mussten wir dann alle zum Fieber messen, eine Vorsichtsmaßnahme der Seychellen in der aktuellen Situation. Einen Fragebogen dazu gab es auch noch.

Ein guter Seetag bietet lecker Essen…
… Sport und Entspannung…
… und natürlich ganz viel Meer

Über die „Liegenproblematik“ möchte ich natürlich auch noch gerne sprechen. Eigentlich sind hier an Bord mehr als ausreichend Liegen vorhanden, aber es gibt tatsächlich Leute die sich zwei bis drei Liegen reservieren, um immer die Option Schatten oder Sonne zu haben. Auch die Ganztagesliegenresrvierer sind überall unterwegs. Dort wird dann eine Sonnenliege für den persönlichen Gebrauch beansprucht, egal, ob man zum Essen geht, eine Runde Karten spielt oder sich einen Vortrag anhört. Das Handtuch bleibt selbstverständlich den ganzen Tag auf der Liege…

Hier gab es schon einen roten Punkt zur Verwarnung…

Am dritten Seetag hat uns dann Neptun noch einen Besuch abgestattet und alles „Staubgeborene“ getauft. Die Taufe war nicht so spektakulär wie meine Taufe bei der Marine, aber immerhin gab es für jeden Täufling eine Kelle Eiswasser. Ob das eine Strafe bei dem Wetter war, glaube ich allerdings nicht.

Äquatortaufe

Gestern Abend kam dann eine Nachricht die uns alle etwas mitgenommen hat. Aufgrund der weltweiten Situation haben die Seychellen auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben, keine Schiffe mehr anlegen zu lassen. Das beudetet leider auch für uns, dass wir heute nicht vor La Digue vor Anker gehen können sondern einen weiteren Seetag einlegen und morgen dann kurz vor Port Victoria ankern um neue Crewmitglieder an Bord zu nehmen.

Aus der Traum von den Seychellen

Noch sind die meisten an Bord entspannt (Ausnahmen bestätigen die Regel). Mal sehen, wie es nun für uns hier an Bord weiter geht und vor allem, welche Häfen wir anlaufen dürfen…

Ich werde live von Bord berichten.

Ahoi von der Norwegian Spirit

Euer Christian

5 thoughts on “Norwegian Spirit – 4 Seetage und kein Ende in Sicht…”

  1. Hallo Christian!

    Mist mit den Seychellen – hoffentlich können die anderen Häfen angelaufen werden. Man muss eben in solchen Situationen immer das Beste daraus machen. Und zum Glück waren da ja schon viele tolle Tage dabei ! Ganz liebe Grüße!!! Bin noch am Daumen drücken für den Rest der Reise !
    Tschüss, Kerstin 😊🙋🏻

  2. Hallo Christian, dass ist sehr traurig. Warum ein generelles Anlegeverbot, wenn Keiner krank ist? Ich wünsche trotzdem eine gute Reise.
    Viele Grüße

  3. Hallo Christian, so was kann man höhere Gewalt nennen, aber immer gut essen geht auf die Hüften. Immer nur Wasser sehen ist auf Dauer auch langweilig. Das Liegen/Handtuch Problem war schon immer und wird auch nicht vorbeigehen trotz Verbot. Die Menschheit kommt halt nicht zur Vernunft. Ich fürchte das Anlegproblem wird bald w.eltweit sein. Aber trotzdem habt noch Freude an der Reise und kommt gut wieder nach Hause

  4. Hallo Christian,
    es ist wirklich sehr schade, dass Ihr die Seychellen nicht anlaufen dürft.
    Kann mir auch gut vorstellen, dass die Stimmung bei einigen Passergiern nicht die beste ist. Hoffe nicht, dass sie Stimmung kippt und Ihr genug Teibstoff und Trinkwasser an Bord habt.
    Wichtig bei der ganzen Situation ist, dass ihr Gesund und Wohlbehalten zurück kommt. So doof wie es klingt, aber die Destinationen laufen nicht weg.
    Sende Euch ganz Liebe Grüße
    Claudia

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