St. Petersburg – der Zauber der nördlichsten Millionenstadt der Welt

Was für ein Empfang: Mit der Albatros sind wir am Samstag direkt bis an den Lieutenant Schmidt Pier gefahren und lagen somit mitten im Zentrum von St. Petersburg…

Schon die Einfahrt war spektakulär. Manchmal ist es eben ein echter Vorteil auf einem kleinen Schiff zu fahren, denn nur die dürfen hier festmachen. Die größeren Schiffe müssen etwas außerhalb am Kreuzfahrtterminal bleiben und haben nicht so einen tollen Ausblick und so kurze Wege wie wir.

St. Petersburg Einfahrt

Schon bei der Einfahrt nach St. Petersburg wird es spannend

St. Petersburg

… ein Traum!

St. Petersburg

Unser Liegeplatz mitten in der Stadt

St. Petersburg mit seinen rund 5,3 Mio. Einwohnern gilt als nördlichste Millionenstadt der Welt. Die historische Innenstadt soll 2.300 Paläste haben und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Dass es hier viel mehr zu sehen gibt, als man an einem Tag schaffen kann, ist klar. Zum Glück waren wir über Nacht hier, was aber auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist, bei all den Sehenswürdigkeiten. Man muss also eine klare Auswahl treffen. Ich hatte nicht die Qual der Wahl, sondern habe mit dem TV-Team und dem Kapitän einen tollen Ausflug gemacht. Wir sind mit einem schicken Oldtimer auf Stadtrundfahrt gegangen – und zwar mit einem Volga Baujahr 1976.

St. Petersburg

Darf ich vorstellen: Unser Volga

St. Petersburg

Und das Filmteam natürlich immer vorneweg

 

Die Tour haben wir genutzt, um ein paar schöne Bilder für das Fernsehen einzufangen. Und ich habe natürlich auch gleich ordentlich fotografiert.

St. Petersburg

Hier ein paar Highlights aus St. Petersburg…

St. Petersburg Blutkirche

… die Blutkirche zum Beispiel…

St. Petersburg

… Prachtbauten wohin das Auge reicht…

St. Petersburg

… die Isaakskathedrale…

St. Petersburg

… herrlich auch die vielen Kanäle

 

Besonderes Ziel unserer Tour war der historische Panzerkreuzer Aurora. Das Schiff, das 1900 in Dienst gestellt wurde, hat eine wichtige Bedeutung in der russischen Geschichte: Mit dem Beschuss des Winterpalastes von dem Panzerkreuzer aus begann 1917 die Oktoberrevolution. 2014 wurde er zuletzt restauriert. Die Arbeiten dauerten zwei Jahre und jetzt ist er wieder top in Schuss. Die Aurora ist 126,8 Meter lang, 16,8 Meter breit und kann bis zu 20 Knoten fahren. Das ist schon sehr beachtlich – ein tolles Erlebnis!

St. Petersburg Aurora

Zu Besuch beim Panzerkreuzer Aurora…

St. Petersburg Aurora

… sie ist sehr geschichtsträchtig und ein Touristenmagnet

Das war wirklich ein super Ausflug und das bei echtem Kaiserwetter. Ich bin sicher unseren Passagieren hat es auch gut gefallen. Insbesondere die Abendveranstaltungen wie der Besuch des Balletts gehören zu den ganz besonderen Ausflügen auf Kreuzfahrten. Was sind Eure Highlights in St. Petersburg, was sollte man unbedingt gesehen haben? Toll auch die Abendstimmung an Bord. Wenn es dunkel wird und die Lichter der Stadt angehen…

St. Petersburg

Es wird Nacht in St. Petersburg…

St. Petersburg

gian Getaway auf dem Weg nach St. Petersburg zum Kreuzfahrtterminal

Zwei tolle Tage liegen hinter uns. Heute folgt schon die nächste Metropole: Helsinki. Meine letzten Tage auf See werden also noch mal aufregend. Ich werde berichten!

Ein herzliches AHOI,

Euer Christian

 

19 thoughts on “St. Petersburg – der Zauber der nördlichsten Millionenstadt der Welt”

  1. Hallo Christian,
    tolle Bilder – Danke dafür!! St. Petersburg ist klasse, noch dazu bei dem Wetter 🙂
    Wie schwierig war es denn, Drehgenehmigungen zu bekommen?
    Konntet ihr filmen wo ihr wolltet?
    VG Klaus

  2. Hallo Christian,
    ich bin immer wieder begeistert von den tollen Berichten und Bildern im Blog.Dieser Beruf verlangt einem schon was ab,aber man bekommt dafür doch auch so wunderschöne Momente und Eindrücke wie es scheint.
    Noch eine gute Zeit die letzten Tage an Bord der weissen Lady und einen erholsamem Urlaub.
    Herzliche Grüße
    Carola

  3. Wirklich tolle Aufnahmen bei Kaiserwetter. Meine Eindrücke von Petersburg sind null , da ich dort noch nicht war. Ich genieße dafür Deine Bilder und Berichte. Dort gibts Kanäle wie in Venedig? Der Uraltkreuzer dient doch jetzt nur noch als Museumsschiff? Auch Kaiserwettergrüsse aus der Pfalz ?

    1. Das mit den Kanälen ist in der Tat so. Und noch viel eindrucksvoller, wenn auf dem Neva die Brücken für die großen Schiffe hochgeklappt werden
      Christian: musste das für die Albatros auch geschehen?????

      1. Es sind also moderne Brücken, mit den „steinernen“ in Venedig ists ja nicht möglich. Zum Thema Tanz sport machst Du klassischballet tspitzentanz und riverdance , alle Achtung. Als Kind machte ich auch Ballett, aber jetzt nur noch Zumba

        1. Also Spitzentanz nicht mehr, früher schon viel , jetzt muss ich das nicht mehr unbedingt haben und auch nicht das Klischee Tutu, sondern in normalen Trainingsklamotten für Tänzer. Beim Irish sind wir in Hannover auch einige der wirklich wenigen Tänzer, die auf keine Feis ( Wettkämpfe) gehen, sondern intern in unserer Schule Auftritte machen. Unsere Auftritte bei Veranstaltungen werden immer geringer, da wir mittlerweile immer mehr Mittänzer haben, die Haus und Familie unter einen Hut bringen müssen und die Freizeit dadurch weniger wird. Vor drei Jahren habe ich mir mit 39 die Achillessehne beim Irish gerissen und bin mittlerweile froh, das ich nach recht langer Pause , wieder normal Sport, ohne Einschränkung machen kann.

          1. Naja , wenn man mal so eine Verletzung hatte, wird man vorsichtiger. Tutu ist wohl aller Kinder und Teenagers Traum ,
            dann mit dem Rest noch viel Spaß ohne Wehwehchen (weiblich)natürlich

  4. Ich war 2015 mit der Albatros in St. Petersburg. Wir lagen auch mitten in der Stadt. Ich habe mir den Katharinenpalast mit dem BERNSTEINZIMMER und die Isaakkathedrale und den Palast Peterhof angesehen. Zwei Tage reichen aber definitiv nicht für diese Stadt. Deshalb muss ich die Ostseetour wohl auch nochmal machen. Denn die Eremitage und die Blutskirche stehen unbedingt noch auf meiner „to-do-Liste“.
    Und auch in den ganzen anderen Städten gibt es noch genug anderes zu entdecken.
    Bis dahin freu ich mich aber, die Tour erstmal bei VnM zu sehen.

    Stimmt eigentlich das Gerücht, das Lisa auf dieser Reise für die Dreharbeiten wieder mit an Bord ist?

    Wahrscheinlich darfst du es aber auch gar nicht verraten…. ?

  5. Hallo Christian,
    da habt Ihr aber rundherum Glück gehabt in St. Petersburg. Tolle Bilder, toller Bericht und tolle
    Vorfreude auf die 7.Staffel VnM. Hoffentlich ist es in Helsinki genauso!

    Schöne Grüße
    Bernd

  6. Hallo Christian.

    Danke für den tollen Bericht von St. Petersburg. Wir waren auch schon mal dort. Hat uns auch sehr gut gefallen.

    LG u. geniess noch Deine letzten Tage an Board.

    LG Uta.

  7. Hallo Christian!
    Endlich mal ein Ort, wo ich auch schon war! ? Mich hatte damals die Stadt auch sehr beeindruckt und obwohl ich etwas länger dort sein durfte, habe ich natürlich auch nicht alles sehen können. In der Blutkirche war ich und bin auch in den Turm/ Kuppel der Isaakskathedrale gestiegen. Von dort hat man einen schönen Ausblick auf die Stadt . Musst du unbedingt mal machen, wenn du wieder dort sein solltest, man braucht nur ein wenig Beinmuskulatur- aber das hast du ja!!! Der Winterpalais ( Winterpalst) ist nicht an einem Tag zu schaffen und randvoll an Meisterwerken von allen namenhaften Größen. Es sind so viele, da sollte man sich immer einen Führer mitnehmen. Ähnlich, wie im Louvre, kann man sich dort in den riesigen Gängen getrost auch mal verlaufen. Leider werden in den Sommermonaten die Touristen in Massen durchgeschleust. Im Winterpalais gibt es keine Klimaanlage, was nicht nur den Bildern, nicht gut tut . Luft und Hitze lassen den Besuch dort anstrengend werden. In meinem Freundeskreis gibt begeistere „Russland- Fahrer“, die schwören auf St Petersburg und Moskau im Winter!!! Man hat einfach mehr davon. Übrigens sind auch einige St Petersburg U-Bahnstationen ( wie auch in Moskau) prunkvoll und sehenswert . Man fährt einfach Bahn , steigt an den Stationen aus , fotografiert, und fährt weiter. Auch ein kleiner Tipp.
    Zu meiner persönlichen Schande, ?, konnte ich leider keine Ballettvorstellung sehen. Für jeden Tanzbegeisterten ( so wie ich es auch bin, mache als Hobby Ballett und Irish Dance ) eigentlich ein Muss , da auch die „Drittbesetzung“ besser als manche Companie hier vor Ort ist.
    Ich habe aber auch in St Petersburg , mit der Armut Bekanntschaft gemacht, die einen doch nachdenklich machen lässt. In einem Bäckerladen konnte man uns damals nichts verkaufen, weil unsere Rubelscheine zu groß waren ( umgerechnet ungefähr 20 Euro!!!) , da es nicht genügend Wechselgeld für die Herausgabe gab. Sonst hätten wir den ganzen Laden aufkaufen müssen. Da war ich ehrlich gesagt, fassungslos , und habe mich wirklich schlecht gefühlt. Aber sie wollten nicht, das wir kein Wechselgeld bekamen und wir verließen den Laden ohne Gebäck.
    Und noch ein Punkt: Thema Essen- die Blienis mit dem dort üblichen Sauerrahm musst du unbedingt dort mal probieren! Lecker !!! Auch Piroggen und Soljanka sind sehr lecker. Und jeder kennt ja Wodka, aber wer von euch hat den das leckere Kwas schon probiert??? Das berühmte Malzgetränk , ohne Alkohol. Das sollte man auf jeden Fall probieren und gilt als Durstlöscher, was auch stimmt.
    Jetzt wünsche ich euch noch eine schöne Reise und freue mich auf den nächsten Bericht! Wünsche allen noch einen schönen Sonntag aus dem 29 Gad heißen Ronnenberg, Tschüss, Kerstin ??

    1. Hallo Kerstin,

      in Sachen Essen stimme ich Dir absolut zu – wirklich köstlich! Wir hatten im Rahmen des ganztägigen Ausflugprogramms unser Mittagessen in einer „Datscha“ und dachten, na ja, das übliche Touri-Programm mit eher durchschnittlichem Essen. Wir waren sehr positiv überrascht, was da alles aufgefahren wurde an köstlichem Essen und dazu noch auf jedem unserer Vierer-Tische eine große Flasche Wasser, eine Flasche Rotwein und 1 Fl. Wodka und das bei ca. 30 Grad – aber es wäre sehr unfreundlich gegenüber unseren Gastgebern gewesen, dies nicht zu probieren;-) Dazu russische Weisen und Tänze – ja, das Klischee wurde bedient, aber auf eine sehr angenehme Weise. Wir erinnern uns auch jetzt noch nach vielen Jahren gerne daran.
      Liebe Grüße
      Helga E.-D.

  8. Hallo Christian,
    leider war ich noch nie in St. Petersburg, umso beeindruckender war für mich natürlich dein Bericht mit den tollen Fotos. Wahrlich Kaiserwetter, aber dieses (Wetter)-Glück hat auf Dauer auch nur der Tüchtige. Eine Ostseekreuzfahrt steht auch noch auf unserer „To-do-Liste“ und vielleicht tatsächlich mit der Albatros, denn, wie du schon gesagt hast, ist es ein großer Vorteil auf einem kleineren Schiff unterwegs zu sein. Nur dann hat man die Möglichkeit, mitten ins Geschehen zu fahren.
    Ich kann deinem Blog jetzt vorerst leider nicht mehr folgend, weil wir morgen selbst auf große Nordkap-Reise mit dem Wohnmobil gehen. Aber immerhin kommen wir dann auf der Rückfahrt nach Deutschland auch nach Stockholm und bleiben dort für drei Tage.
    Ich wünsche dir noch eine gute Zeit auf der Albatros und im Anschluss einen schönen Urlaub. Erhol dich gut und bis bald.
    Viele Grüße
    Helmut

  9. Hi Christian,tolle Fotos,schöner Bericht,ich freue mich,denn am 7.7.bin ich mit Mann und Freunden genau da-auf der Artania-sind wir an Bord.Vielleicht sehen wir uns mal in KL auf ein Schwätzchen,Grüße Karin

  10. Hallo Christian,
    so ein Wetter habe ich mir für Euch gewünscht!!! Sonne und goldene Kuppeln! Wir lagen damals mit der kleinen MS Berlin auch genau an diesem Liegeplatz – ein Traum! Von dort hat man, wie man auf Deinem Foto „es wird Nacht in St. Petersburg“ sieht, rechts vom Bug den Blick auf die Isaak-Kathedrale mit ihrer goldenen Kuppel. Die großen Schiffe liegen weit draußen im Industriehafen. Wir waren zur Zeit der Weißen Nächte in St. Petersburg und saßen um Mitternacht taghell auf dem Außendeck – ein wenig dürftet ihr von diesem besonderen Licht schon mitbekommen haben. Und dieses Foto von Dir mit dem Hintergrund des Panzerkreuzers Arora haben wir auch;-)
    Selbst in zwei Tagen sieht man nur das Allerwichtigste und dann noch das Abendprogramm – wir waren von morgens bis spät abends nur on tour und haben den anschl. Seetag zur Erholung dringend gebraucht. Nebenbei bemerkt: Diese Ausflüge gehen ordentlich an den Geldbeutel, da man ja alleine ohne entspr. Visum nicht an Land darf. Dürfte auch nicht so einfach sein sich dort zurechtzufinden, da alle Straßenbezeichnungen etc. nur in kyrillischer Schrift sind und man nicht so leicht mit den Einheimischen in Kontakt kommt.
    Neben Blutkirche, St. Isaak-Kathedrale, Eremitage hat mich am meisten die Bootsfahrt zum Peterhof mit seinen Wasserspielen und Parkanlagen beeindruckt – das ehem. Zarenreich lässt grüßen!
    Aber leider, leider wie so an vielen Orten mittlerweile überall zu viele Menschen – da muss man halt durch, wenn man es sehen möchte und diese Route mit all den wunderschönen skandinavischen Häfen sollte man sich wirklich nicht entgehen lassen.
    Euch allen noch viele schöne und interessante Tage an Bord
    Helga E.-D.

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